Diplomarbeit, 2004
82 Seiten, Note: 2,0
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der monetären Entwicklung in Russland seit 1990. Sie analysiert den Übergang vom sowjetischen zum marktwirtschaftlichen Geldsystem und die Herausforderungen, die mit diesem Prozess verbunden waren. Im Fokus stehen die Entwicklung der russischen Geldpolitik, die Rolle der Finanzintermediäre, die Herausforderungen der wirtschaftlichen Stabilisierung sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen für das russische Geldwesen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik und erläutert die Relevanz der monetären Entwicklung für Russland. Anschließend analysiert sie die wichtigsten Stationen in der Entwicklung des russischen Geldwesens. Dabei werden das sowjetische Geldwesen, die Hyperinflation, die Währungsunion der ehemaligen sowjetischen Republiken und die Finanzkrise von 1998 beleuchtet. Im dritten Kapitel werden die Finanzintermediäre in Russland und ihre Rolle im Übergang zur Marktwirtschaft untersucht. Die Arbeit analysiert die Geld- und Währungspolitik der CBR, die Bankenreform, die Struktur des russischen Geschäftsbankensektors sowie die Praxis der Kreditvergabe und das Zahlungssystem in Russland. Anschließend werden Wirtschaftsdelikte im russischen Finanzsektor, die Schuldensituation Russlands und ausländische Investitionen behandelt. Abschließend wird die rechtliche Einflussfaktoren auf das russische Geldwesen beleuchtet, wobei die Konkursgesetzgebung, das Recht an Grund und Boden und das Steuersystem im Vordergrund stehen.
Monetäre Entwicklung, Russland, Hyperinflation, Finanzintermediäre, Zentralbank, Bankenreform, Wirtschaftsdelikte, Schuldensituation, Ausländische Investitionen, Rechtliche Rahmenbedingungen, Konkursgesetzgebung, Recht an Grund und Boden, Steuersystem, Transformation, Marktwirtschaft.
Die Arbeit analysiert die monetären Entwicklungen in Russland von 1990 (Perestroika) bis zum Sommer 2004.
Die Hyperinflation wurde primär durch die Preisliberalisierung im Jahr 1992 ausgelöst.
Die CBR ist die wichtigste Instanz für die Geld- und Währungspolitik, verfügt jedoch über begrenzte Steuerungsinstrumente.
Es war der Versuch der Nachfolgestaaten der Sowjetunion, ökonomische Bindungen in einer Währungsunion zu integrieren, was jedoch zur Desintegration führte.
Die Arbeit behandelt Korruptionsnetzwerke, Anlegerbetrug, Falschmünzerei sowie Geldwäsche und Kapitalexport.
Das Reformtempo wird durch die gegensätzlichen Interessen von Oligarchen und Bürokraten gebremst, die eigene Finanzimperien aufgebaut haben.
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