Bachelorarbeit, 2014
46 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Fragestellung
1.2 Methode
2 Theoretischer Hintergrund und Forschungsstand
2.1 Human Security
2.2 Kritik der Versicherheitlichung der Umweltpolitik
3 Umweltschädigung und Umweltdegradierung in Bangladesch
3.1 Arbeiten um Thomas Homer-Dixon und Günther Bächler
3.2 Fiktives Konfrontationsszenario des WBGU
3.3 Die gegenwärtige Entwicklung in Bangladesch
3.4 Anpassungsfähigkeit
3.4.1 Natürliche Ressourcen
3.4.2 Entwicklungsstand
3.4.3 Politische Rahmenbedingungen
4 Ergebnisinterpretation
5 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern der Klimawandel die menschliche Sicherheit gefährdet und unter welchen Bedingungen dies zu gewaltsamen Konflikten führen kann. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie negative Klimafolgen die Stabilität innerstaatlicher und internationaler Beziehungen beeinflussen und welche Rolle dabei Faktoren wie Ressourcenverknappung und staatliche Anpassungsfähigkeit spielen.
3 Umweltschädigung und Umweltdegradierung in Bangladesch
"Ich lebe mit meinem Mann und unseren vier Kindern direkt am Meer. Als ich sieben Jahre alt war, sind mein Vater und meine Mutter während des Wirbelsturms ertrunken. Die Fluten haben alles fortgerissen. Auch mein Mann musste seine Heimat, die Insel Kutubdia in der Bucht von Bengalen, verlassen. Irgendwo muss er ja sein Geld verdienen. Er ist Fischer. An manchen Tagen haben wir ein- oder zweimal zu essen. An anderen Tagen gar nichts. Die Kinder sind schwach, oft krank. Wir leben ständig mit der Angst. Wenn Sturmwarnungen kommen, verlassen wir unser Haus. Ich habe keine Ahnung von Erderwärmung und Klimawandel. Wohin wir gehen sollen, wenn es unser Land wegschwemmt, weiß ich nicht. Lasst uns hier nicht ertrinken." 16
Mit einem Landgebiet von nur 144.000 m² und einer Bevölkerung von 110,8 Millionen ist Bangladesch Gegenstand von Umweltdegradierung auf nationalen, regionalen und internationalen Ebenen (vgl. Hafiz/Islam 1996: 3). Der Stand der Volkszählung von 2013 zeigt, dass Bangladesch heute sogar schon auf 156,6 Mio. Einwohner gewachsen und somit der am dichtesten besiedelte Flächenstaat der Welt ist. (vgl. Worldbank 2013)17.
1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Klimakatastrophen und Darstellung der Hypothese, dass der Klimawandel die menschliche Sicherheit bedroht.
2 Theoretischer Hintergrund und Forschungsstand: Erörterung der Konzepte menschlicher Sicherheit sowie der Debatte um die Versicherheitlichung der Umweltpolitik.
3 Umweltschädigung und Umweltdegradierung in Bangladesch: Analyse der ökologischen und sozialen Herausforderungen in Bangladesch durch Klimaveränderungen und Ressourcenknappheit.
4 Ergebnisinterpretation: Synthese der Untersuchungsergebnisse und Bewertung der Konfliktpotenziale im Kontext von Migration und diplomatischer Spannungen.
5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Einschätzung der Kausalbeziehungen zwischen Klimawandel und Konflikt sowie Handlungsempfehlungen für die Zukunft.
Klimawandel, Menschliche Sicherheit, Umweltdegradierung, Bangladesch, Ressourcenverknappung, Migration, Konfliktpotenzial, Versicherheitlichung, Anpassungsfähigkeit, Klimaszenarien, Naturkatastrophen, Sicherheitsrisiko, Entwicklungsländer, Internationale Politik.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen den Auswirkungen des Klimawandels und dem Auftreten gewaltsamer Konflikte sowie die Bedrohung der menschlichen Sicherheit.
Die zentralen Felder sind die Versicherheitlichung der Umweltpolitik, Ressourcenknappheit, Migrationsphänomene und die politisch-ökonomische Stabilität in Entwicklungsländern.
Das Ziel ist zu klären, in welcher Form und unter welchen Bedingungen negative Klimafolgen innerstaatliche oder internationale Konflikte begünstigen.
Die Autorin verwendet die Methode der Fallstudie, fokussiert auf Bangladesch, und stützt sich dabei auf eine Analyse von Sekundärliteratur und internationalen Berichten.
Der Hauptteil analysiert die Umweltdegradierung in Bangladesch, die Theorien der Toronto-Gruppe und Zürich-Gruppe sowie ein fiktives Konfrontationsszenario des WBGU.
Klimawandel, Menschliche Sicherheit, Bangladesch, Umweltdegradierung und Konfliktpotenzial sind die prägenden Begriffe der Untersuchung.
Die Anpassungsfähigkeit ist laut der Autorin ein entscheidender Faktor, der von den politischen Rahmenbedingungen, natürlichen Ressourcen und dem Entwicklungsstand des Staates abhängt.
Die Arbeit betont, dass Industrienationen eine zentrale Rolle bei der Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen spielen sollten, um ein zentrales Sicherheitsrisiko des 21. Jahrhunderts abzuwenden.
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