Masterarbeit, 2014
87 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Ziele der Arbeit
1.2 Gang der Untersuchung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Das Geschäftsmodell
2.1.1 Definition und Funktion von Geschäftsmodellen
2.1.2 Analyserahmen zur Gestaltung von Geschäftsmodellen
2.1.2.1 Market-based View
2.1.2.2 Resource-based View
2.1.3 Elemente von Geschäftsmodellen
2.1.3.1 Selbstverständnis, Rahmenbedingungen und Ressourcen
2.1.3.2 Wertschöpfungsidee
2.1.3.3 Wertschöpfungsarchitektur
2.1.3.4 Wertschöpfungsergebnis
2.2 Funktionen und Charakteristika traditioneller Banken
2.2.1 Banken als Intermediäre
2.2.2 Funktionen und Charakteristika von Banken
3 Entwicklung alternativer Geschäftsmodelle im Finanzsektor
3.1 Herausbildung innovativer alternativer Geschäftsmodelle im Finanzsektor – Ursachen und Konsequenzen
3.1.1 Online-Bezahlsysteme – Wettbewerb für den traditionellen Zahlungsverkehr
3.1.1.1 Das Geschäftsmodell von Online-Bezahlsystemen
3.1.1.2 Chancen und Risiken von Online-Bezahlsystemen im Vergleich zu traditionellen Banken
3.1.2 Peer-to-Peer-Lending – Konkurrenz in der klassischen Kreditvergabe
3.1.2.1 Das Geschäftsmodell von Peer-to-Peer-Lending-Plattformen
3.1.2.2 Chancen und Risiken von Peer-to-Peer-Lending im Vergleich zu traditionellen Banken
3.1.3 Crowdfunding – Wagnisfinanzierung durch den Schwarm
3.1.3.1 Das Geschäftsmodell von Crowdinvesting-Plattformen
3.1.3.2 Chancen und Risiken von Crowdinvesting-Plattformen im Vergleich zu traditionellen Wagniskapitalgebern
3.1.4 Sonstige alternative Modelle – Vermittlung, Verwaltung & Beratung
3.1.4.1 Ausgewähltes Beispiel – Das Geschäftsmodell der Fidor Bank
3.1.4.2 Chancen und Risiken im Vergleich zu traditionellen Banken
3.1.5 Zwischenfazit – Eine systematische Übersicht
3.2 Reaktionsmöglichkeiten und Handlungsoptionen für traditionelle Banken im Umgang mit Wettbewerbern
3.2.1 Kooperation zwischen Banken und Innovatoren
3.2.2 Banken als Innovatoren
4 Fazit
5 Summary
Das Hauptziel dieser Masterarbeit ist die systematische Darstellung alternativer Geschäftsmodelle im Finanzsektor sowie die Untersuchung, ob traditionelle Bankgeschäfte ohne die Institution Bank abgewickelt werden können, wobei insbesondere die Konkurrenzsituation zwischen neuen Online-Finanzdienstleistern und etablierten Bankhäusern analysiert wird.
3.1.1.1 Das Geschäftsmodell von Online-Bezahlsystemen
Da es sich bei dem Selbstverständnis um eine unternehmensindividuelle Variable handelt, lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen darüber treffen. Daher werden an dieser Stelle exemplarisch die Selbstverständnisse führender Bezahlsysteme betrachtet.
Die Bezahldienste verstehen sich also als kompetenter Lösungsanbieter für die sichere und komfortable Zahlungsabwicklung im Online-Handel, deren Leitmotiv es ist, dem Kunden durch ihr Lösungsangebot einen Mehrwert gegenüber traditionellen Bezahlmethoden anzubieten.
Zunächst werden die ökonomischen Rahmenbedingungen betrachtet, da sich der Markt für Zahlungsdienste durch einige ökonomische Besonderheiten auszeichnet. Neben den Skalen- und Verbundeffekten ist im Zahlungsverkehr noch die Bedeutung von Netzwerkeffekten und -externalitäten zu nennen. Hierbei steigt der Nutzen eines Geschäftsmodells für den einzelnen Teilnehmer mit der Anzahl der Gesamtteilnehmer. Mit steigender Anzahl wird sich auch die Akzeptanz des Zahlungsdienstes erhöhen und damit der Nutzen für alle Teilnehmer. Der Wert eines Zahlungssystems ergibt sich daher aus der Anzahl von Nutzern sowohl auf Händler- als auch auf Kundenseite.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel in der Bankenbranche durch die Digitalisierung und definiert das Ziel der Arbeit, alternative Geschäftsmodelle zu systematisieren und deren Konkurrenzpotenzial zu bewerten.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erarbeitet das theoretische Konstrukt des Geschäftsmodells sowie die Funktionen traditioneller Banken, um eine Basis für die anschließende Analyse der neuen Akteure zu schaffen.
3 Entwicklung alternativer Geschäftsmodelle im Finanzsektor: Hier werden innovative Modelle wie Online-Bezahlsysteme, P2P-Lending und Crowdfunding systematisch analysiert und deren Auswirkungen sowie Reaktionsmöglichkeiten für traditionelle Banken diskutiert.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass neue Anbieter zwar Nischen effizient besetzen, traditionelle Banken jedoch durch Synergien und Kooperationen ihre Marktposition behaupten können.
5 Summary: Das Kapitel bietet eine englischsprachige Zusammenfassung der zentralen Untersuchungsergebnisse der Arbeit.
Geschäftsmodell, Banken, Finanzsektor, Online-Bezahlsysteme, Peer-to-Peer-Lending, Crowdfunding, Crowdinvesting, Disintermediation, Finanzinnovation, Wettbewerb, Wertschöpfung, Digitaler Wandel, Bankregulierung, Risikomanagement, Intermediäre.
Die Arbeit untersucht den Wandel der Finanzbranche durch neue, digitale Geschäftsmodelle und deren Wettbewerbseinfluss auf traditionelle Banken.
Die Themenfelder umfassen die theoretischen Grundlagen von Geschäftsmodellen, die Rolle traditioneller Banken sowie die Analyse spezifischer innovativer Sektoren wie Online-Bezahldienste, P2P-Kreditvergabe und Crowdinvesting.
Das Ziel ist die systematische Einordnung der neuen Akteure und die Klärung der Forschungsfrage, ob traditionelle Bankdienstleistungen durch diese neuen Modelle vollständig substituiert werden können.
Es wird eine theoretische Analyse angewandt, die auf Literaturrecherche und der Anwendung etablierter strategischer Analyserahmen wie dem Market-based View und dem Resource-based View basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung von Geschäftsmodellen, die Darstellung der Funktionen traditioneller Banken und die detaillierte Untersuchung alternativer Modelle sowie deren Chancen und Risiken.
Die wichtigsten Begriffe sind Geschäftsmodell, Finanzsektor, Digitaler Wandel, Disintermediation, Peer-to-Peer-Lending, Crowdfunding und Wettbewerb.
Die Fidor Bank dient als Beispiel für eine "Web 2.0-Bank", die innovative Geschäftsmodellansätze und Community-Aspekte integriert und sowohl mit Direkt- als auch Filialbanken konkurriert.
Sie beschreiben die Notwendigkeit, gleichzeitig eine kritische Masse an Händlern und Kunden zu gewinnen, um ein zweiseitiges Marktmodell erfolgreich zu etablieren.
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