Bachelorarbeit, 2015
36 Seiten, Note: 2,3
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Jugendarbeitslosigkeit in Polen, wobei ein besonderer Fokus auf geschlechterspezifische Unterschiede gelegt wird.
Die Einleitung führt in die Thematik der Arbeit ein und erläutert die Relevanz des Themas. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit Okun's Law, seiner Theorie und Anwendung auf den polnischen Datensatz. Es werden die Ergebnisse der Differenzversion von Okun's Law präsentiert und die Prognosefähigkeit des Gesetzes während der Finanzkrise untersucht. Kapitel 3 analysiert die Jugendarbeitslosigkeit in Polen, wobei die Genderproblematik, Migrationsbewegungen seit 2004, der Arbeitsmarkt und die Situation junger Menschen im Übergang zwischen Ausbildung und Arbeitsmarkt beleuchtet werden. Das Fazit fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt Empfehlungen für zukünftige Maßnahmen.
Okun's Law, Jugendarbeitslosigkeit, Genderproblematik, Polen, Wirtschaftswachstum, Arbeitsmarkt, Migrationsbewegungen, Ausbildung, Übergang, Finanzkrise.
Das Gesetz von Okun beschreibt den statistischen Zusammenhang zwischen dem Wirtschaftswachstum (reales BIP) und der Veränderung der Arbeitslosenquote in einer Volkswirtschaft.
Die Untersuchung zielt darauf ab, unterschiedliche Reaktionsmuster von jungen Männern und Frauen auf wirtschaftliche Schwankungen zu identifizieren und geschlechtsspezifische Benachteiligungen am Arbeitsmarkt aufzuzeigen.
Seit dem EU-Beitritt 2004 haben massive Migrationsbewegungen junger Polen ins Ausland die heimische Arbeitslosenquote beeinflusst, da viele junge Fachkräfte den nationalen Arbeitsmarkt verlassen haben.
Die Arbeit analysiert, ob das Gesetz während der Krise präzise Prognosen ermöglichte oder ob strukturelle Besonderheiten des polnischen Marktes zu Abweichungen führten.
Problematisch sind oft die mangelnde Übereinstimmung von Ausbildungsinhalten und Marktanforderungen sowie starre institutionelle Regeln am polnischen Arbeitsmarkt.
Mit dem politischen und wirtschaftlichen Wandel nach dem Zerfall der Sowjetunion änderten sich die statistischen Erfassungsgrundlagen in Polen, sodass Daten vor 1992 kaum vergleichbar sind.
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