Wissenschaftliche Studie, 2003
60 Seiten, Note: 1,0
0 Einleitung
1 Ziele und Schwerpunkte der vorliegenden Metaevaluation
2 Methodik
2.1 Evaluationsmethodik
2.1.1 Was ist Evaluation?
2.1.2 Dem Kurs zugrundeliegende Evaluationsmethoden
2.2 Operative Lerntheorie
2.2.1 Die Operative Lerntheorie als Methode
2.2.1.1 Lernen
2.2.1.2 Kompetenzen
2.3 Gütekriterien
2.3.1 Didaktische Nützlichkeit
2.3.2 Objektivität
2.3.3 Reliabilität
2.3.4 Validität
2.4 Beurteilung der verwendeten Evaluationswerkzeuge
2.4.1 Beobachtung
2.4.2 Fragebogenauswertung
2.4.3 Materialanalyse
2.4.4 Test
3 Ziele des Kurses [e-Moderationskurs]
4 Reflexion auf die im Kurs [e-Moderationskurs] verwendeten didaktischen Methoden
4.1 Cognitive Apprenticeship
4.2 Computer Supported Collaborative Learning (CSCL)
5 Reflexion auf die Stärken und Schwächen des Kurses [e-Moderationskurs]
5.1 Erreichbarkeit und tatsächliches Erreichen der Kursziele (allgemeine Ziele und Wochenziele)
5.1.1 Erreichbarkeit und tatsächliches Erreichen der allgemeinen Ziele
5.1.2 Erreichen der Wochenziele
5.1.3 Diskussion: ist eine Erweiterung der Kursziele des Kurses [e-Moderationskurs] um Ziele im Bereich methodisch-didaktischer Kompetenzen erforderlich?
5.2 Unterrichtsmethoden und Lernstrategien im [e-Moderationskurs]
5.3 Inhalt des Kurses [e-Moderationskurs]
6 Zusammenfassung, Schlussfolgerungen und Empfehlungen für die Konzeption des Kurses [e-Moderationskurs]
7 Alternative Evaluationsverfahren
8 Allgemeine Merkmale von Evaluationen von formativ-prozessualen Evaluationen von Bildungsmaßnahmen im e-Learning-Bereich
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in einer Metaevaluation des "[e-Moderationskurses]", wobei die ursprüngliche Kurzevaluation methodisch fundiert und kritisch reflektiert werden soll, um fundierte Verbesserungsvorschläge für die zukünftige Konzeption zu erarbeiten.
2.2.1 Die Operative Lerntheorie als Methode
Die Operative Lerntheorie GRZESIKs eignet sich aus folgenden Gründen besonders gut als Grundlage für die in dieser Studie durchgeführte Analyse des im Kurs [e-Moderationskurs] Lernbaren (vgl. GRZESIK 2002, 535-539):
• Die Operative Lerntheorie stellt einen praxisnahen Ansatz zur Beschreibung aller Arten von Lernprozessen dar und eignet sich dadurch in besonderem Maße als theoretisches Fundament für die Beschreibung derjenigen Lernprozesse, die beim Lernen im Kurs [e-Moderationskurs] stattfinden sollen und tatsächlich stattfinden.
• Es gibt bislang noch keine Untersuchungen zum Erwerb von-Moderator-Kompetenz, die unmittelbar an den aktuellen Forschungsstand im Bereich der Neurobiologie und der Psychologie anschließt. Die Operative Lerntheorie ermöglicht es erstmals, auch den Grundmechanismus des Erwerbs von [e-Moderationskurs]-Kompetenz systemisch auf der Basis des Zusammenwirkens aller zentralen Hauptfunktionen des menschlichen Gehirns zu verstehen (vgl. GRZESIK 2002) und den Erwerb von e-Modarator-Kompetenz als das Stattfinden spezifischer neuropsychischer Prozesse zu bestimmen.
• In der Operativen Lerntheorie werden neuronale und psychische Prozesse untersucht, die auf empirischem Weg wissenschaftlich überprüfbar sind. Diese Prozesse können sowohl mit Hilfe biologischer als auch psychologischer Termini beschrieben werden, da diese beiden Betrachtungsebenen simultan miteinander korrelieren: während der Psychologie „nur das äußere Verhalten als intersubjektiv beobachtbare Erkenntnisquelle zur Verfügung“ steht, eröffnet die Neurobiologie einen „Zugang zu der materiellen neuronalen Realität“ auf der morphologischen, physikalischen und chemischen Ebene, der die „psychischen Konstrukte zugeordnet werden können“. (GRZESIK 2002, 393) Ich übernehme für die vorliegende Untersuchung diesen „methodischen Dualismus“ GRZESIKs (GRZESIK 2002, 388), da er es ermöglicht, den Kompetenzerwerb so zu beschreiben, dass sich der Erklärungswert der neurobiologischen und der psychologischen Befunde nicht nur gegenseitig stützt, sondern durch Komplementarität und Strukturäquivalenzen zwischen den Befunden für neuronale und psychische Prozesse sogar „beträchtlich erweiter[t]“. (GRZESIK 2002, 393 f.)
0 Einleitung: Einführung in den Evaluationsgegenstand und die Zielsetzung der methodischen Reflexion des [e-Moderationskurses].
1 Ziele und Schwerpunkte der vorliegenden Metaevaluation: Darlegung der Vorgaben und der angestrebten methodischen Fundierung gegenüber der ursprünglichen Kurzevaluation.
2 Methodik: Detaillierte Erläuterung der Evaluationsmethodik, der Operativen Lerntheorie sowie der angewandten Gütekriterien und Analysewerkzeuge.
3 Ziele des Kurses [e-Moderationskurs]: Zusammenfassung der kursimmanenten Ziele und der Erwartungen an den Lernpfad.
4 Reflexion auf die im Kurs [e-Moderationskurs] verwendeten didaktischen Methoden: Kritische Auseinandersetzung mit Cognitive Apprenticeship und CSCL im Kontext des Kursverlaufs.
5 Reflexion auf die Stärken und Schwächen des Kurses [e-Moderationskurs]: Detaillierte Analyse der Erreichbarkeit von Kurszielen und der praktischen Umsetzung der Lehrmethoden.
6 Zusammenfassung, Schlussfolgerungen und Empfehlungen für die Konzeption des Kurses [e-Moderationskurs]: Zusammenfassende Bewertung und konkrete Empfehlungen für zukünftige Seminaraufbauten.
7 Alternative Evaluationsverfahren: Vorstellung ergänzender Methoden zur Evaluierung von e-Learning-Maßnahmen.
8 Allgemeine Merkmale von Evaluationen von formativ-prozessualen Evaluationen von Bildungsmaßnahmen im e-Learning-Bereich: Ableitung allgemeiner Qualitätsmerkmale für Metaevaluationen in diesem Feld.
Evaluation, Metaevaluation, e-Moderation, Operative Lerntheorie, Cognitive Apprenticeship, CSCL, e-Learning, Kompetenzerwerb, Didaktik, Kurskonzeption, Lernziele, Qualitätskriterien, Prozessanalyse, Moderationsmethoden, formative Evaluation.
Die Arbeit widmet sich der Metaevaluation eines speziellen "[e-Moderationskurses]", um dessen methodische Anlage und pädagogische Effektivität kritisch zu bewerten.
Zentrale Themen sind die Evaluation der Evaluation, die Anwendung der Operativen Lerntheorie, die didaktische Gestaltung virtueller Lernumgebungen sowie die Rolle der e-Moderation.
Ziel ist es, die Kurzevaluation nachträglich methodisch zu fundieren und konkrete Verbesserungsvorschläge für die didaktische Konzeption des Seminars zu formulieren.
Die Autorin nutzt primär die Operative Lerntheorie nach Grzesik zur analytischen Beschreibung und Bewertung des Lernbaren im Kontext des e-Moderationskurses.
Der Hauptteil befasst sich mit der Reflexion der verwendeten Lehrmethoden, einer kritischen Analyse der Kursziele und der Diskussion über Stärken und Schwächen des Kurskonzepts.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Metaevaluation, e-Moderation, Operative Lerntheorie, Didaktik, Prozessanalyse und Kompetenzerwerb.
Sie ermöglicht eine systemische Analyse der Lernprozesse und bietet ein wissenschaftliches Fundament, um den Kompetenzerwerb als Stattfinden neuropsychischer Prozesse zu verstehen.
Die Autorin empfiehlt, den Fokus von der bloßen Gruppenarbeit auf ein methodisch fundiertes Einsteigerseminar zu verlagern, das auch eine Einführung in didaktische Theorien beinhaltet.
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