Bachelorarbeit, 2013
65 Seiten, Note: 13,62
1 Einleitung
2 Terminologie und Grundlagen
2.1 Entwicklung
2.2 Dokument, Management und System
2.3 Begriff „Dokumenten-Management-System“
2.4 Dokumentenarten
3 Kernfunktionen und Erfolgsfaktoren
3.1 Eingabe
3.1.1 Eingang
3.1.2 Indizierung
3.2 Ablage
3.2.1 Verwaltung
3.2.2 Archivierung
3.3 Ausgabe
3.3.1 Recherche
3.3.2 Präsentation
3.4 DMS im weiteren Sinne
4 Rechtliche Rahmenbedingungen
4.1 Revisionssichere Archivierung
4.2 Datenschutz
5 Auswertung der Umfrage
5.1 Aufbau und Ablauf
5.2 Größe der Kommunen
5.3 Eingesetzte Betriebssysteme
5.4 Aktenpläne
5.5 Kommunen mit DMS
5.5.1 Einsatzzwecke
5.5.2 Einsatzbereiche
5.5.3 Funktionsnutzung
5.5.4 Relevanz der Funktionen
5.5.5 Problemfelder
5.6 Kommunen mit DMS-Planung
5.7 Kommunen ohne DMS-Planung
6 Fazit
Diese Arbeit zielt darauf ab, die wesentlichen Aspekte und Erfolgsfaktoren für die wirtschaftliche Implementierung und Integration von Dokumenten-Management-Systemen (DMS) in kleinen und mittleren Kommunen zu identifizieren und praxisnah darzustellen, um die Grundlage für zukünftige Projektplanungen zu schaffen.
3.1.1 Eingang
Der Eingang beinhaltet die physische Überführung der Dokumente in das DMS. Grundsätzlich kann dieser Vorgang manuell, direkt aus einer Anwendung heraus oder durch Scannen erfolgen.32 In fortfolgenden Ausführungen sollen die wesentlichsten Charakteristika der unterschiedlichen Methoden dargestellt werden. Der weitläufige Teilbereich des Scannens ist hierbei von besonderer organisatorischer sowie technischer Relevanz und stellt eine der wichtigsten Funktionen innerhalb eines DMS dar. Die verschiedenen Formen des Scannens bilden demnach den Schwerpunkt der Erläuterungen.
Bei der manuellen Erfassung werden die zu Grunde liegenden Daten per Hand in das DMS übertragen. Dies ist häufig bei Standardformularen oder Anträgen der Fall, welche handschriftlich ausgefüllt werden. Derartige Formulare finden sich in allen Bereichen einer Kommunalverwaltung. An dieser Stelle sei auch die Möglichkeit der maschinellen Schriftenerkennung genannt. Hierbei wird das Formular gescannt und eine Handschriftenerkennung mittels des bereits genannten OCR-Verfahrens durchgeführt. Mit diesem Schritt wird das Formular in ein CI-Dokument gewandelt und so eine Weiterverarbeitung ermöglicht. Allerdings ist dieses Verfahren aufgrund der Komplexität von Handschriften selten fehlerfrei, weswegen eine genaue Kontrolle und häufig auch eine manuelle Nachbearbeitung der Daten erforderlich ist. Da die manuelle Methode der Erfassung viel zeitliche und personelle Ressourcen bindet, sollte diese möglichst vermieden werden.33
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Informationsflut in der Verwaltung und begründet die Notwendigkeit von DMS zur Effizienzsteigerung sowie die Zielsetzung dieser Thesis.
2 Terminologie und Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie E-Government und DMS und erläutert den Dokumentenlebenszyklus als Basis für das weitere Verständnis.
3 Kernfunktionen und Erfolgsfaktoren: Hier werden die technischen Kernprozesse wie Eingabe, Ablage und Ausgabe sowie deren Bedeutung für eine erfolgreiche DMS-Integration detailliert beschrieben.
4 Rechtliche Rahmenbedingungen: Dieses Kapitel analysiert die Anforderungen an eine revisionssichere Archivierung und den Datenschutz im kommunalen Kontext unter Berücksichtigung aktueller Gesetze.
5 Auswertung der Umfrage: Die empirische Auswertung bietet einen Überblick über den Stand der DMS-Nutzung, die Herausforderungen bei der Implementierung sowie die Gründe für oder gegen eine Einführung in mittelhessischen Kommunen.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont, dass trotz hoher technischer und organisatorischer Anforderungen ein DMS einen erheblichen Beitrag zur Verwaltungsmodernisierung leisten kann.
Dokumenten-Management-System, DMS, Kommunalverwaltung, E-Government, Revisionssicherheit, Datenschutz, Archivierung, Indizierung, Prozessoptimierung, Scan-Strategien, Aktenplan, IT-Infrastruktur, Dokumentenlebenszyklus, Effizienzsteigerung, Verwaltung.
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Einführung von Dokumenten-Management-Systemen in kleinen und mittleren Kommunen.
Die Arbeit umfasst theoretische Grundlagen, technische Kernfunktionen, rechtliche Rahmenbedingungen wie Datenschutz und Revisionssicherheit sowie eine empirische Bestandsaufnahme in Kommunen.
Das Ziel ist es, die wichtigsten Aspekte für eine wirtschaftliche Integration von DMS darzustellen, um Kommunen eine Entscheidungsgrundlage für ihre Projektplanung zu bieten.
Neben einer theoretischen Aufarbeitung der Fachliteratur wurde eine Online-Umfrage unter 89 kleinen und mittleren Kommunen in Mittelhessen durchgeführt und ausgewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in DMS-Konzepte, eine Detailanalyse technischer Funktionen sowie eine umfangreiche Auswertung der Umfrageergebnisse.
Zentrale Begriffe sind Dokumenten-Management-System, kommunale Verwaltung, IT-gestützte Vorgangsbearbeitung, Archivierung und Prozessoptimierung.
Die Wahl der Strategie entscheidet über Ressourcenverbrauch, Effizienz und die Möglichkeit einer durchgehenden elektronischen Vorgangsbearbeitung.
Aktenpläne dienen als unverzichtbare Gliederungsstruktur, die den Einstieg in ein DMS erheblich vereinfacht und für eine geordnete elektronische Ablage sorgt.
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