Bachelorarbeit, 2014
95 Seiten, Note: 3,0
Die vorliegende Arbeit analysiert die Anwendung der Konzepte „Integration“ und „Inklusion“ im schulischen Kontext anhand einer integrierten Gesamtschule in Rheinland-Pfalz. Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Konzepte im Hinblick auf ihre praktische Umsetzung in der Schule und im Unterricht zu untersuchen.
Die Arbeit beginnt mit einer Erläuterung der beiden Konzepte „Integration“ und „Inklusion“, wobei auf ihre Entstehung, Definition und praktische Umsetzung eingegangen wird. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Spannungsfeld zwischen den Begriffen und den verschiedenen Kritikpunkten. Es wird daraufhin der rechtliche Rahmen der Konzepte beleuchtet, von der internationalen Ebene bis hin zum Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Anschluss folgt eine Vorstellung des Forschungsinteresses und der Fragestellung der Arbeit. Der praktische Teil beinhaltet eine detaillierte Beschreibung der methodischen Vorgehensweise, einschließlich Forschungsdesign, Erhebungsmethode und Auswertung der Daten. Der Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Experteninterviews, die Einblicke in die Praxis der Inklusion in der untersuchten Gesamtschule in Rheinland-Pfalz liefern.
Die Arbeit befasst sich mit den Konzepten „Integration“ und „Inklusion“ im schulischen Kontext. Im Fokus stehen dabei die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Konzepte, der rechtliche Rahmen der Inklusion, sowie die praktische Umsetzung in der Schule und im Unterricht. Die Arbeit analysiert die Erfahrungen von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern mit Inklusion und erörtert die Herausforderungen und Chancen des inklusiven Bildungssystems.
Integration zielt darauf ab, Menschen mit Förderbedarf in ein bestehendes System einzugliedern. Inklusion geht weiter und fordert einen radikalen Umbau des Systems, sodass die Struktur von vornherein auf die Vielfalt aller Individuen ausgerichtet ist.
Die Grundlage bildet die UN-Behindertenrechtskonvention auf internationaler Ebene, die in Deutschland durch Bundesgesetze und landesspezifische Regelungen (z.B. in Rheinland-Pfalz) umgesetzt wird.
Lehrkräfte nennen oft den Bedarf an Doppelbesetzungen durch Förderlehrer, die Notwendigkeit differenzierter Arbeitsaufträge und den baulichen sowie strukturellen Umbau der Schulen.
Die Interviews zeigen ein positives Fazit: In einer guten Klassengemeinschaft ist oft nicht mehr erkennbar, wer ein Gutachten hat. Dennoch wird betont, dass Inklusion ein kontinuierlicher Prozess ist.
Kritiker argumentieren, dass Integration oft eine Zwei-Gruppen-Theorie (behindert vs. nicht-behindert) aufrechterhält, anstatt die Individualität jedes Schülers als Normalität zu betrachten.
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