Masterarbeit, 2015
120 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Ziele der Arbeit
1.2 Vorgehensweise
2 Grundlagen - Compliance
2.1 Corporate Compliance
2.1.1 Begrifflichkeiten und Zweck der Compliance
2.1.2 Risikopotential
2.1.3 Elemente der Compliance in einem Unternehmen
2.2 IT-Compliance
2.2.1 Einordnung auf konzeptioneller Ebene
2.2.2 Definition IT-Compliance
2.2.3 Einflussfaktoren und Ziele von IT-Compliance
2.2.4 Aufgaben und Maßnahmen der IT-Compliance
2.3 Zusammenhang zwischen IT-Compliance und Software-Asset Management
3 Grundlagen - Software-Asset-Management
3.1 Definition
3.2 Ausgangssituation und Notwendigkeit einer SAM-Einführung
3.2.1 Die Herausforderungen einer SAM-Einführung
3.3 Ziele und Potentiale des Software-Asset-Managements
3.4 Gängige Modelle des Software-Asset-Managements
3.4.1 Grundlagen und Begrifflichkeiten
3.4.2 Praxismodell nach Torsten Groll
3.4.3 SAM-Referenzmodell nach ISO 19770
3.5 Organisatorische Einordnung des SAM
3.6 Zusammenfassung
4 Grundlagen – Software-Lizenz
4.1 Begriffsklärung
4.2 Lizenzkategorisierung
4.3 Klassische Modelle der Software-Lizenzierung
4.3.1 Die Lizenzart
4.3.2 Die Lizenzklasse
4.3.3 Der Lizenztyp
4.3.4 Die Lizenzmetrik
4.4 Lizenzmodelle der Zukunft
4.5 Schlussfolgerungen aus der Vielfalt der Lizenzmodelle
5 Reifegradmodelle im SAM
5.1 Einleitung und Definition
5.2 Grundlegende Charakteristika
5.3 Referenzmodelle zur Bestimmung des Reifegrades
5.3.1 Capability Maturity Model Integration (CMMI)
5.3.2 Erkenntnisse aus dem CMMI-Modell
5.4 Das COBIT-Reifegradmodell
5.4.1 Erkenntnisse aus dem COBIT-Modell
5.5 ITIL – Process Maturity Framework (PMF)
5.5.1 Erkenntnisse aus dem ITIL PMF-Modell
5.6 Deloitte - SAM Muturity Modell
5.6.1 Erkenntnisse aus dem Maturity-Modell nach Deloitte
5.7 Microsoft - SAM Optimization Model (SOM)
5.7.1 Erkenntnisse aus dem SAM Optimization Model
5.8 Erstellung eines gültigen SAM-Reifegradmodells
5.8.1 Auswahl der SAM-Kompetenzgruppen
5.8.1.1 SAM-Governance
5.8.1.2 Richtlinien und Prozeduren
5.8.1.3 Technologie
5.8.1.4 Rollen und Verantwortlichkeiten
5.8.1.5 Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
5.8.1.6 Verbreitung und Implementierung
5.8.2 Zuordnung der Kompetenzen zu SAM-Kompetenzgruppen
5.9 Das SAM-Reifegradmodell
6 Der Leitfaden – Eine Vorgehensweise zur stetigen Entwicklung
6.1 Begriffsdefinition
6.2 Aufbau des Leitfadens und Abgrenzung zum SAM-Reifegradmodell
6.3 Wechselwirkungen des Leitfadens mit Reife, Risiko und Compliance
6.4 Generelle Vorgehensweise – Vom SAM-Projekt zum SAM-Organisationsprozess
7 Das SAM-Haus - Ein Leitfaden zur Entwicklung des Software-Asset-Managements
7.1 Das SAM-Fundament
7.1.1 SAM-Governance
7.1.2 SAM-Organisation
7.1.3 Zentralisierung des Einkaufs
7.1.4 Reifegradverbesserung durch das SAM-Fundament
7.2 SAM-Standardisierung
7.2.1 Prozesse
7.2.1.1 Allgemeine Vorgehensweise bei der Prozessoptimierung
7.2.1.2 Konkrete Optimierungsvorschläge am Beispiel von Beschaffungs- und IMAC-Prozessen
7.2.2 Daten und Tools
7.2.3 Software-Lieferanten
7.2.4 Reifegradverbesserung durch die SAM-Standardisierung
7.3 SAM-Rationalisierung
7.3.1 SAM-Technologien
7.3.2 Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
7.3.3 Reifegradverbesserung durch die SAM-Rationalisierung
7.4 SAM-Agilität
7.4.1 SAM-Strategie
7.4.1.1 Ausrichtung am Business
7.4.1.2 Die Rolle des Software-Asset-Managements im Unternehmen stärken
7.4.2 Qualifizierung der Mitarbeiter
7.4.3 Reifegradverbesserungen durch die SAM-Agilität
8 Ausblick und Zusammenfassung
Das primäre Ziel dieser Master-Thesis ist die Entwicklung eines praxisorientierten Leitfadens für das Software-Asset-Management (SAM), um Unternehmen bei der Optimierung ihrer Kompetenzen und ihres Reifegrades im Umgang mit Software-Assets zu unterstützen. Dabei steht die Beantwortung der Forschungsfrage im Vordergrund, wie Unternehmen ihre SAM-Prozesse effizient gestalten können, um den wachsenden regulatorischen Anforderungen und dem hohen Kostendruck erfolgreich zu begegnen.
3.1 Definition
Zum Begriff des Software-Asset-Managements existieren einige Definitionen, wobei sich keine Definition als allgemeingültig durchgesetzt hat.
Definition nach ITIL:
“Software-Asset-Management is all of the infrastructure and processes necessary for the effective management, control and protection of the software assets within an organisation, throughout all stages of their lifecycle.” 26
Definition nach ISO:
“Software-Asset-Management is a discipline that is specifically aimed at managing the acquisition, release, deployment, maintenance and eventual retirement of software assets.” 27
Definition nach Gartner:
“A process for making software acquisition and disposal decisions. It includes strategies that identify and eliminate unused or infrequently used software, consolidating software licenses or moving toward new licensing models.” 28
Definition nach Deloitte:
“SAM is a business practice that involves managing and optimizing the purchase, deployment, maintenance, utilization, and disposal of software assets within an organization. The goals of SAM are to reduce IT costs and limit operational, financial and legal risks related to the ownership and use of software.” 29
1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Relevanz des Software-Asset-Managements angesichts steigender IT-Kosten und wachsender Lizenz-Audits und formuliert die Ziele der Arbeit.
2 Grundlagen - Compliance: Hier werden die regulatorischen Rahmenbedingungen von Corporate und IT-Compliance sowie deren enge Wechselwirkung mit dem Software-Asset-Management erläutert.
3 Grundlagen - Software-Asset-Management: Das Kapitel führt in die Definitionen, Ziele und Potentiale des SAM ein und diskutiert gängige Modelle sowie die organisatorische Einordnung.
4 Grundlagen – Software-Lizenz: Dieses Kapitel klärt die rechtlichen Aspekte von Software-Lizenzen, kategorisiert diese und erläutert klassische sowie zukünftige Lizenzierungsmodelle.
5 Reifegradmodelle im SAM: Es erfolgt eine Analyse verschiedener Reifegradmodelle (CMMI, COBIT, ITIL, Deloitte, SOM), die in einem eigenen, hybriden SAM-Reifegradmodell mündet.
6 Der Leitfaden – Eine Vorgehensweise zur stetigen Entwicklung: Das Kapitel definiert den Charakter des erarbeiteten Leitfadens und grenzt diesen methodisch vom Reifegradmodell ab.
7 Das SAM-Haus - Ein Leitfaden zur Entwicklung des Software-Asset-Managements: Im Hauptteil wird das "SAM-Haus" in vier Stufen vorgestellt, das Unternehmen einen konkreten Entwicklungspfad für ihre SAM-Organisation bietet.
8 Ausblick und Zusammenfassung: Abschließend werden die Ergebnisse reflektiert und ein Ausblick auf die zukünftige Bedeutung eines agilen Software-Asset-Managements gegeben.
Software-Asset-Management, SAM, Compliance, IT-Governance, Lizenzmanagement, Reifegradmodell, CMMI, COBIT, ITIL, Prozessoptimierung, Kostenoptimierung, IT-Compliance, Lizenzmetriken, Asset-Management, Software-Lizenzierung.
Die Arbeit entwickelt einen wissenschaftlich fundierten und praxisorientierten Leitfaden zur Einführung und stetigen Optimierung eines ganzheitlichen Software-Asset-Managements in mittelständischen und großen Unternehmen.
Die zentralen Schwerpunkte sind Compliance und Risikomanagement, die Analyse und Auswahl geeigneter Reifegradmodelle sowie die praktische Prozessgestaltung im Software-Lebenszyklus.
Das Hauptziel ist es, ein Bewertungsverfahren und einen konkreten Leitfaden zu entwickeln, um Unternehmen zu befähigen, ihren SAM-Reifegrad zu bestimmen und den Umgang mit Software-Assets zu optimieren.
Es werden eine Literaturanalyse bestehender Standards und Frameworks durchgeführt sowie ein hybrides Reifegradmodell und ein prozessorientierter Leitfaden ("SAM-Haus") deduktiv entwickelt.
Der Hauptteil widmet sich der Entwicklung eines vierstufigen Leitfadens, der von den Grundlagen über die Standardisierung und Rationalisierung bis hin zur Agilität alle Phasen einer SAM-Reifeentwicklung abdeckt.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Software-Asset-Management, Compliance, Lizenzmanagement, Reifegradmodell und IT-Governance beschreiben.
Das Lizenzmanagement wird als kaufmännische Teilmenge des umfassenderen Software-Asset-Managements definiert, welches zusätzlich auch die technische Infrastruktur und weitergehende Lebenszyklusprozesse betrachtet.
Das "SAM-Haus" ist das zentrale Ergebnis der Arbeit; es dient als stufenbasierter Leitfaden, der in vier Stockwerken (Fundament, Standardisierung, Rationalisierung, Agilität) aufzeigt, wie SAM im Unternehmen aufzubauen und nachhaltig zu verankern ist.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

