Masterarbeit, 2015
161 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
2 LEHRAMTSTÄTIGKEIT UND GESUNDHEIT DER BETEILIGTEN PERSONEN
2.1 RAHMENBEDINGUNGEN DER LEHRERTÄTIGKEIT IN DEUTSCHLAND
2.1.1 STUDIUM UND AUSBILDUNG
2.1.2 FORSCHUNGSERGEBNISSE HINSICHTLICH DES LEHRERBERUFS
2.2 GESUNDHEIT
2.2.1 PSYCHISCHE GESUNDHEIT
2.2.2 SCHÜLERGESUNDHEIT
2.2.3 LEHRERGESUNDHEIT
3 STUDIENDESIGN
3.1 FORSCHUNGSFRAGE
3.2 SAMPLING
3.3 ERHEBUNGSMETHODE
3.4 PRETEST
3.5 ETHIK
3.6 AUFBAU DES LEITFADENS
4 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE
4.1 REKRUTIERUNG DES SETTINGS
4.1.1 SCHWIERIGKEITEN BEI DER REKRUTIERUNG
4.1.2 POSITIVE ASPEKTE DER REKRUTIERUNG
4.2 TABELLARISCHE ÜBERSICHT ÜBER TEILNEHMER UND INTERVIEWS
4.3 INTERVIEW MIT JULIA
4.3.1 PARAPHRASE
4.3.2 SONSTIGES
4.3.3 KATEGORIENÜBERSICHT
4.4 INTERVIEW MIT KATHARINA
4.4.1 PARAPHRASE
4.4.2 SONSTIGES
4.4.3 KATEGORIENÜBERSICHT
4.5 INTERVIEW MIT JAN
4.5.1 PARAPHRASE
4.5.2 SONSTIGES
4.5.3 KATEGORIENÜBERSICHT
4.6 SYSTEMATISCHER VERGLEICH DER INTERVIEWINHALTE
5 FAZIT UND OFFENE FRAGEN
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Wahrnehmung von Lehramtsstudenten in Deutschland in Bezug auf das Themenfeld der Verbindung von Schule und Gesundheit. Das zentrale Ziel ist es, ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, wie angehende Lehrkräfte ihre eigene Rolle im Hinblick auf ihre Gesundheit sowie die ihrer zukünftigen Schüler einschätzen und ob das Thema Gesundheit bereits in ihrer akademischen Ausbildung verankert ist.
1 EINLEITUNG
Das Bildungssystem in Deutschland wird kontrovers diskutiert. Gründe hierfür sind vielseitig, liegen aber unter anderem in dem schlechten Abschneiden deutscher Schüler in der internationalen Vergleichsstudie PISA, die erstmalig im Jahre 2000 durchgeführt wurde.
Seitdem wird das deutsche Bildungssystem ständiger Veränderungen und Reformen unterzogen: G8-G9, Turbo-Abitur, Ganztagsschulen, Profiloberstufen, Zentralprüfungen sind nur einige Begriffe in diesem Zusammenhang. In der Debatte um verschiedene Arten von Reformen spielen Gesundheitsaspekte jedoch nur eine untergeordnete Rolle, da sich Interventionen in erster Linie bildungsbezogenen Wirkungen stellen müssen (Michaelsen-Gaertner & Witteriede, 2010, S. 125 ff.). Ein strukturelles Kernstück der Reformbemühungen in den vergangenen Jahren ist der Übergang der traditionellen Halbtags- zur Ganztagsschule mit dem Ziel, die Gymnasialzeit zu verkürzen. (Autorengruppe-Bildungsberichterstattung, 2012, S. 74 ff.)
Dennoch veröffentlichte das Sekretariat der ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland am 15. November 2012 eine „Empfehlung zur Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule“ (Kulutsminister-Konferenz, 2012). Hier wird festgestellt, dass die Gesundheit als ein grundlegendes Menschenrecht verstanden wird und daher als „unverzichtbares Element einer nachhaltigen Schulentwicklung“ verstanden wird. Weiterhin wird festgestellt, dass ein deutlicher Zusammenhang zwischen Lebensbedingungen, Gesundheit und Bildungserfolg besteht. Insbesondere wird eine nachhaltige Wirkung von Gesundheitsförderung und Prävention erfahren, wenn sie bei den konkreten Lebenswelten des Menschen ansetzen (S. 1 ff.).
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die Problematik des deutschen Bildungssystems und die Relevanz des Themas Gesundheit in der Schule ein, einschließlich der aktuellen Forschungslage zur Belastung von Lehrkräften.
2 LEHRAMTSTÄTIGKEIT UND GESUNDHEIT DER BETEILIGTEN PERSONEN: Hier werden die theoretischen Rahmenbedingungen der Lehrertätigkeit, Aspekte der psychischen Gesundheit sowie die Situation der Lehrer- und Schülergesundheit anhand existierender Literatur dargelegt.
3 STUDIENDESIGN: Dieses Kapitel erläutert die methodischen Grundlagen der qualitativen Forschungsarbeit, einschließlich der Forschungsfrage, der Sampling-Kriterien und des Aufbaus des Interviewleitfadens.
4 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE: In diesem Kapitel werden die durchgeführten Experteninterviews analysiert, paraphrasiert und in einem systematischen Vergleich ausgewertet.
5 FAZIT UND OFFENE FRAGEN: Das abschließende Kapitel reflektiert die methodische Herangehensweise, bewertet die gewonnenen Erkenntnisse und bietet einen Ausblick auf weiterführende Forschungsfragen.
Qualitative Forschung, Wahrnehmung, Lehrergesundheit, Schülergesundheit, psychische Gesundheit, Lehrerkompetenzen, soziale Rahmenbedingungen, Belastungsfaktoren, Gesundheitsförderung, Prävention, Lehramtsstudenten, Bildungsreformen, Bewältigungsstrategien, Burnout, Studium.
Die Arbeit untersucht die subjektiven Wahrnehmungen von Lehramtsstudenten hinsichtlich der Verbindung zwischen Gesundheit und der schulischen Tätigkeit.
Die Schwerpunkte liegen auf der eigenen Gesundheit der Studierenden, der Bedeutung der Lehrer- und Schülergesundheit sowie der Vermittlung gesundheitsbezogener Kompetenzen im Studium.
Ziel ist es zu erfahren, wie angehende Lehrer ihre Rolle und ihr zukünftiges Berufsfeld wahrnehmen und inwieweit das Thema Gesundheit in ihrem bisherigen Studium eine Rolle spielt.
Es handelt sich um eine qualitative Forschungsarbeit, die auf leitfadengestützten Interviews mit drei Lehramtsstudenten basiert, welche nach der Methode von Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Rahmenbedingungen und Gesundheitsaspekte sowie in die ausführliche Darstellung und den systematischen Vergleich der Interviewergebnisse.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie qualitative Forschung, Lehrergesundheit, Schülergesundheit, psychische Belastungen und Lehrerkompetenzen charakterisieren.
Die Studierenden empfinden Lehrergesundheit als wichtig, kritisieren jedoch, dass das Thema im Studium bisher kaum explizit behandelt wird und sie sich oft selbst Strategien zur Stressbewältigung aneignen müssen.
Die Teilnehmer bemängeln überwiegend einen zu theoretischen Ansatz im Studium und wünschen sich mehr Feedback- und Reflexionsmöglichkeiten, um besser auf reale Unterrichtssituationen vorbereitet zu werden.
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