Masterarbeit, 2012
65 Seiten, Note: 1,6
Die vorliegende Arbeit untersucht den Minnebegriff bei Hartmann von Aue, indem sie einen Vergleich zwischen dem Minneaspekt im Artusroman "Erec" und der Verserzählung "Der arme Heinrich" vornimmt. Ziel ist es, die Bedeutung und Funktion der Minne in den beiden Genres zu erörtern und zu analysieren, ob sich Hartmanns Auffassung zur Minne in seinen Werken entwickelt oder gattungsspezifisch ist.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Minnebegriff im Werk Hartmanns von Aue einführt und die Forschungsfrage formuliert. Kapitel 2 beleuchtet die Bedeutung der Minne und der Minnedichtung in der höfischen Gesellschaft und Literatur des Mittelalters. Kapitel 3 befasst sich mit dem Minnebegriff in den Werken Hartmanns von Aue, indem es die Ansichten zur Dichterpersönlichkeit und Biographie des Autors sowie die Entwicklung seiner Minnedichtung beleuchtet. Kapitel 4 und 5 analysieren den Minneaspekt in den Werken "Erec" und "Der arme Heinrich" und untersuchen die Darstellung der Frau und der Minne in den beiden Genres. Kapitel 6 vergleicht die Frauengestalten Enite und die Meierstochter und beleuchtet ihre Rolle im Kontext der Minnethematik. Die Arbeit schließt mit einer Schlussfolgerung, die die Ergebnisse der Analyse zusammenfasst und die Forschungsfrage beantwortet.
Minne, Minnedichtung, höfische Gesellschaft, Artusepik, Hartmann von Aue, Erec, Der arme Heinrich, Frauengestalten, Enite, Meierstochter, gattungsspezifisch, Entwicklung, Vergleich, Analyse, Literatur des Mittelalters.
Die Arbeit vergleicht den Minnebegriff im Artusroman „Erec“ mit dem in der Verserzählung „Der arme Heinrich“.
Die zentrale Fragestellung ist, ob die Darstellung der Minne einer persönlichen Entwicklung des Autors folgt oder durch die Anforderungen des jeweiligen Genres bestimmt wird.
Es wird ein detaillierter Vergleich zwischen Enite (aus Erec) und der Meierstochter (aus Der arme Heinrich) vorgenommen.
Die Arbeit untersucht, ob Indizien für eine allmähliche Abkehr vom klassischen Minnedienst oder gar einen Widerstand gegen die Minne vorliegen.
Sein Repertoire ist sehr divers und umfasst Artusepik, Minnelyrik, Legendenlyrik und Kreuzzugslyrik.
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