Masterarbeit, 2013
88 Seiten, Note: 1,0
Die Masterarbeit untersucht die Implikationen von Gleißners Konzept einer risikogerechten Unternehmensbewertung auf die gängige Kapitalkostenberechnung mittels CAPM. Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen des Gleißner-Modells zu analysieren und dessen empirische Anwendbarkeit zu bewerten.
Das erste Kapitel führt in die Problemstellung der Arbeit ein und beschreibt den Gang der Untersuchung. Kapitel 2 stellt die Grundlagen der Unternehmensbewertung dar, einschließlich der wichtigsten Werttheorien und Bewertungskonzepte. Dabei wird auch auf die theoretischen Anforderungen an Kapitalkostenmodelle eingegangen, insbesondere auf die Ermittlung der Eigenkapitalkosten mittels CAPM. Kapitel 3 präsentiert Gleißners Konzept einer risikogerechten Unternehmensbewertung, wobei die theoretischen Grundlagen des Modells sowie dessen praktische Anwendung im Fokus stehen. Das vierte Kapitel bietet eine kritische Analyse des Gleißner-Modells, sowohl hinsichtlich seiner theoretischen Fundierung als auch seiner empirischen Basis. Kapitel 5 fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen.
Unternehmensbewertung, Kapitalkosten, CAPM, Gleißner-Modell, Risiko-Wert-Modelle, Sicherheitsäquivalentmethode, empirische Validierung, Arbitragefreiheit, DCF-Methode.
Kritisiert werden vor allem die restriktiven Annahmen homogener Erwartungen und perfekt diversifizierter Investoren, die in der Realität selten gegeben sind.
Gleißner schlägt ein risikogerechtes Bewertungskonzept vor, das sich auf die Risiken künftiger Cashflows aus der Unternehmensplanung statt auf historische Aktienrenditen stützt.
Es ist eines der beiden von Gleißner entwickelten Verfahren zur Ableitung risikogerechter Kapitalkosten unter Berücksichtigung von Marktunvollkommenheiten.
Diese Methode rechnet unsichere Zahlungen in sichere Beträge (Sicherheitsäquivalente) um, um eine risikogerechte Bewertung im Sinne des Bernoulliprinzips zu ermöglichen.
Die Arbeit analysiert kritisch, inwieweit die Gleißner-Gleichungen die Anforderungen an eine arbitragefreie Bewertung und die theoretische Fundierung von Risiko-Wert-Modellen erfüllen.
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