Bachelorarbeit, 2015
70 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1. Problemstellung und Motivation
1.2. Zielsetzung
1.3. Aufbau der Arbeit
2. Wearable Computing
2.1. Definition
2.2. Stand der Technik
2.2.1. Aktivitäts- und Fitnesstracking
2.2.2. Intelligente Schlafüberwachung
2.2.3. Diagnosen
2.2.4. Projektion und Holografie
2.3. Mensch-Wearable Computer Interaktion
2.3.1. Natural User Interface (NUI)
2.3.2. Constancy
2.3.3. Augmentation
2.3.4. Mediation
3. Herausforderungen in der Industrie
3.1. Derzeitige Situation
3.2. Technologieunterstützung
4. Wearable Computing in der Industrie
4.1. Anforderungen an Wearable Computing Lösungen
4.2. Einsatzszenarien im industriellen Kontext
4.2.1. Transport, Logistik und Lagerhaltung
4.2.2. Instandhaltung und Wartung
4.2.3. Produktion
4.2.4. Qualitätssicherung
4.3. Pilotprojekte
4.3.1. WINSPECT – Wearable Computing in der Instandhaltung
4.3.2. WearIT@work
4.3.3. ASSIST 4.0 – Intelligente Unterstützung in smarten Fabriken
4.4. Industrie 4.0 – Erste Schritte zur Digitalen Revolution
5. Empirische Untersuchung zur Akzeptanz der Mitarbeiter eines Industriebetriebes
5.1. Fragestellung
5.2. Erhebungsmethodik
5.3. Darstellung der Ergebnisse
5.3.1. End-User
5.3.2. Teamleiter
5.3.3. Vorgesetzte
6. Diskussion der Ergebnisse
6.1. Interpretation
6.2. Fazit
7. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Wearable Computing Technology zur Unterstützung von Arbeitsprozessen in der Industrie, mit besonderem Fokus auf die Akzeptanz dieser Technologien bei End-Usern, Teamleitern und Vorgesetzten in Automobil- und Kunststoffbetrieben.
Mediation
Die Mediation oder zu Deutsch „Vermittlung“ gibt Auskunft über die Funktion des Wearables in der Mensch-Maschine Beziehung. Wie in Abb. 06 visualisiert, wird der Nutzer von den Informationen des Wearables umschlossen und befindet sich somit in einer Art „Kapsel“ (Bliem-Ritz, 2014). Das Wearable kann bestimmen, welche Informationen in die Kapsel eindringen und welche sie verlassen.
Unerwünschte Eindrücke aus der Umgebung des Menschen können in einer durch den Nutzer gewünschten Art und Weise verändert werden. Des Weiteren kann durch die enge Verbindung zwischen Mensch und Maschine das Austreten von bestimmten Informationen verhindert werden. Beispielsweise können sensible Daten wie Passwörter nicht mehr über eine Tastatur, sondern über Gesten eingegeben werden (Bliem-Ritz, 2014).
1. Einleitung: Vorstellung der Motivation, der Forschungsfrage sowie der Zielsetzung der Bachelorarbeit im Kontext von Wearables in der Industrie.
2. Wearable Computing: Definition der Technologie sowie Darstellung des Stands der Technik, inklusive Mensch-Maschine-Interaktion und grundlegender Eigenschaften wie Constancy, Augmentation und Mediation.
3. Herausforderungen in der Industrie: Analyse der aktuellen industriellen Situation sowie der Notwendigkeit für technologische Unterstützung bei steigendem internationalem Druck.
4. Wearable Computing in der Industrie: Beschreibung von Anforderungen und Einsatzszenarien für Wearables, unter Einbeziehung relevanter Pilotprojekte sowie eines Ausblicks auf Industrie 4.0.
5. Empirische Untersuchung zur Akzeptanz der Mitarbeiter eines Industriebetriebes: Methodik und detaillierte Darstellung der Studienergebnisse unterteilt nach Nutzergruppen (End-User, Teamleiter, Vorgesetzte).
6. Diskussion der Ergebnisse: Kritische Interpretation der Studienergebnisse und Gegenüberstellung der Diskrepanzen zwischen verschiedenen Positionen im Unternehmen.
7. Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der Arbeit und Einschätzung der zukünftigen Bedeutung von Wearables für die industrielle Transformation.
Wearable Computing, Industrie 4.0, Mensch-Maschine-Interaktion, Datenbrillen, Instandhaltung, Akzeptanzstudie, Arbeitsunterstützung, Smart Factory, Augmented Reality, Datensicherheit, Privatsphäre, Usability, Pilotprojekte, Prozessoptimierung, Digitalisierung
Die Arbeit untersucht, wie tragbare Computertechnologien (Wearables) Industriearbeiter bei ihren täglichen Aufgaben entlasten und unterstützen können.
Die Schwerpunkte liegen auf der technologischen Eignung von Wearables, deren praktischem Einsatz in der Industrie sowie der Untersuchung der Akzeptanz bei unterschiedlichen Mitarbeitergruppen.
Das Ziel ist herauszufinden, welche Möglichkeiten Wearables bieten und wie die Akzeptanz seitens der End-User, Teamleiter und Vorgesetzten in Industriebetrieben aussieht.
Es wurde eine empirische Untersuchung in Form von qualitativen Leitfadeninterviews mit zehn Mitarbeitern aus zwei verschiedenen Industrieunternehmen durchgeführt.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen des Wearable Computing, die Herausforderungen in der heutigen Industrie, konkrete Anwendungsbeispiele sowie die Analyse der empirischen Studienergebnisse.
Die zentralen Schlagworte sind Wearable Computing, Industrie 4.0, Mitarbeiterakzeptanz, Arbeitsunterstützung, Augmented Reality und Datensicherheit.
Die befragten Personen äußerten sich durchgehend kritisch gegenüber der Überwachung durch Wearables, was die Notwendigkeit unterstreicht, dieses Thema bei künftigen Implementierungen zentral zu behandeln.
Während die meisten Gruppen Wearables positiv gegenüberstehen, zeigen sich bei der Bewertung von Gesundheitsanwendungen und der Privatsphäre Diskrepanzen, wobei vor allem Vorgesetzte bei Überwachungsaspekten kritisch bleiben.
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