Masterarbeit, 2013
88 Seiten, Note: 1,1
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, ob und inwiefern Waldpädagogik in inklusiven Lernsettings eingesetzt werden kann. Im Zentrum der Analyse stehen die Waldschulen der Berliner Forsten als außerschulische Umweltbildungseinrichtungen. Die Arbeit untersucht, welche didaktischen Konzepte der Inklusion im Kontext der Waldpädagogik Anwendung finden können und welche Herausforderungen sich aus der zunehmenden Heterogenität der Teilnehmergruppen ergeben.
Die Einleitung stellt die Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit dar. Sie erläutert die Bedeutung von inklusiven Lernsettings in der deutschen Schullandschaft und beleuchtet die Rolle außerschulischer Lernorte, insbesondere die der Waldschulen der Berliner Forsten. Das zweite Kapitel widmet sich dem Begriff der Inklusion. Es beleuchtet die Heterogenität von Lerngruppen, die rechtlichen Grundlagen der Inklusion und verschiedene didaktische Konzepte, die sich mit der Inklusion von SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf befassen. Das dritte Kapitel befasst sich mit dem Themenbereich der Umweltbildung und beleuchtet insbesondere die Ganzheitliche Umweltbildung und die Waldpädagogik. Es werden die Ziele und Konzepte der Waldpädagogik dargestellt, sowie deren historische Entwicklung und rechtliche Grundlagen. Das vierte Kapitel untersucht die Eignung der Waldpädagogik für inklusionspädagogische Settings. Es werden die Chancen und Herausforderungen der Waldpädagogik im Kontext der Inklusion diskutiert.
Inklusive Lernsettings, Umweltbildung, Waldpädagogik, Heterogenität, Didaktik, sonderpädagogischer Förderbedarf, Berliner Waldschulen, Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE).
Ja, Waldpädagogik eignet sich aufgrund ihres ganzheitlichen Ansatzes gut für heterogene Gruppen, da sie verschiedene Sinne anspricht und Lernen am gemeinsamen Gegenstand ermöglicht.
Artikel 24 fordert ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen, was auch außerschulische Lernorte wie Umweltbildungseinrichtungen einschließt.
Ansätze wie das "Lernen am gemeinsamen Gegenstand" nach Georg Feuser oder die Leitlinien von Simone Seitz bieten theoretische Grundlagen für inklusives Handeln.
Waldpädagogik zielt auf Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) ab, indem sie ökologisches Verständnis, soziale Kompetenzen und Verantwortungsbewusstsein fördert.
Durch das "Zertifikat Waldpädagogik" und angepasste Konzepte versuchen sie, Schüler mit unterschiedlichem Förderbedarf erfolgreich in ihre Programme zu integrieren.
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