Masterarbeit, 2012
140 Seiten, Note: 1,3
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
Die Masterarbeit untersucht die derzeitige Finanzkrise aus der Perspektive der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU). Ziel ist es, den Integrationsstand der EWWU zu analysieren, die aktuellen Krisenmanagementmaßnahmen zu bewerten und den Reformbedarf zu beleuchten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Problemstellung und die Zielsetzung. Anschließend werden die Begriffe Wirtschaftsunion und Währungsunion definiert und die Kosten und Nutzen einer Währungsunion erläutert. Kapitel 3 befasst sich mit der Verwirklichung der EWWU im europäischen Integrationsprozess, wobei die Vorläufer der EWWU und die Verwirklichung im Vertrag von Maastricht beleuchtet werden. In Kapitel 4 wird die Asymmetrie der EWWU untersucht, insbesondere der Integrationsstand der Währungsunion und der Wirtschaftsunion. Kapitel 5 analysiert die Rechtsgrundlagen der EWWU, insbesondere die vertraglichen Grundlagen zur Währungs- und Wirtschaftspolitik. Kapitel 6 behandelt die Wirtschafts- und Finanzkrise, die drohende Zahlungsunfähigkeit Griechenlands und weitere Krisenfaktoren. Kapitel 7 beleuchtet das Krisenmanagement der EU und der Mitgliedstaaten, inklusive Rettungspakete und Maßnahmen der EZB. Kapitel 8 befasst sich mit der rechtlichen Beurteilung der Hilfsmaßnahmen im Lichte des Unionsrechts, während Kapitel 9 die Beurteilung aus Sicht des deutschen Verfassungsrechts darstellt. Kapitel 10 untersucht die Maßnahmen aus ökonomischer Sicht. Abschließend werden in Kapitel 11 der Reformbedarf der EWWU, bereits durchgeführte Reformen und weiterer Reformbedarf diskutiert.
Die Masterarbeit beschäftigt sich mit zentralen Themen der europäischen Integration, insbesondere der Wirtschafts- und Währungsunion. Zentrale Begriffe sind der Integrationsstand der EWWU, Asymmetrie, Krisenmanagement, rechtliche Beurteilung, Reformbedarf, Staatsschulden, Haushaltsdefizite, Euro-Rettungsschirm, EFSM, ESM, Stabilitäts- und Wachstumspakt, no-bailout-Klausel, deutsche Verfassung, ökonomische Beurteilung.
Die Asymmetrie zwischen einer gemeinsamen Währungspolitik (EZB) und einer dezentralen Wirtschaftspolitik der Mitgliedstaaten führte zu hohen Verschuldungen und wirtschaftlichen Ungleichgewichten.
Art. 125 AEUV besagt eigentlich, dass weder die EU noch Mitgliedstaaten für die Verbindlichkeiten anderer Staaten haften dürfen, was in der Krise rechtlich debattiert wurde.
Griechenland war das erste Land, das durch massive Überschuldung Rettungsschirme und bilaterale Kredite der EU-Partner benötigte, um eine Zahlungsunfähigkeit abzuwenden.
Dies sind Stabilisierungsmechanismen (Rettungsschirme), die geschaffen wurden, um zahlungsunfähigen Euro-Staaten finanzielle Unterstützung unter Auflagen zu gewähren.
Diskutiert werden nationale Schuldenbremsen, ein Insolvenzrecht für Staaten und eine stärkere Koordinierung der Fiskalpolitik hin zu einer echten Wirtschaftsunion.
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