Bachelorarbeit, 2015
51 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen: Kundenzufriedenheit
2.1 Begriffserklärung
2.2 Entstehung der Kundenzufriedenheit: Das C/D-Paradigma
2.3 Messung von Kundenzufriedenheit
2.3.1 Objektive Verfahren
2.3.2 Subjektive Verfahren
2.4 Die Bedeutung des Qualitätsbegriffs
2.4.1 Produkt- und Dienstleistungsqualität
2.4.2 Das Kano-Modell
2.4.3 Das GAP-Modell und der SERVQUAL-Ansatz
2.5 Auswirkungen der Kundenzufriedenheit
2.5.1 Bedeutung für Kundenloyalität und Kundenbindung
2.5.2 Wirkung auf den Unternehmenserfolg
3 Value-Added Services
3.1 Definition
3.2 Arten von Value-Added Services
3.3 Ziele von Value-Added Services
3.4 Einfluss auf die Kundenzufriedenheit und die Kundenbindung
4 Einsatz von Value-Added Services
4.1 Drogeriehandel
4.2 Verlagsbranche
5 Fazit
Die vorliegende Arbeit analysiert die Beziehung zwischen Kundenzufriedenheit und sogenannten Value-Added Services (VAS). Ziel ist es zu untersuchen, welchen Effekt diese Zusatzleistungen auf die Kundenbindung und den Unternehmenserfolg haben und wie Unternehmen diese als Differenzierungsinstrument im Wettbewerb einsetzen können.
2.4.1 Produkt- und Dienstleistungsqualität
Früher wurde der Qualitätsbegriff auf die Erfassung der Objektivität von Funktionstauglichkeit und den Wert von Produkten bezogen. Für eine Aussage über die Produktqualität wurde dabei vorausgesetzt, dass die bedeutenden objektiven Charakteristika des Produktes bekannt sind und die technischen sowie physikalischen Eigenschaften gemessen werden. Mithilfe dieser Messwerte konnte die Qualitätsmesszahl aggregiert werden. Jedoch wurde bald bemerkt, dass diese Begriffserklärung nicht stimmen konnte, da die Objektivität allein nicht reichte. Es musste außerdem beachtet werden, welche Bedeutung die Qualität für die Kaufentscheidung hat (Relevanz). Denn die Konsumenten haben individuelle Vorstellungen und Erwartungen an die Produktqualität. Daher wurde zusätzlich ein subjektiver Qualitätsbegriff herangezogen. Hierbei erfolgte die Ermittlung der relevanten Eigenschaften für die Konsumenten sowie der wahrgenommenen Ausprägungen des Produktes.
Viele Wissenschaftler, wie z. B. Bolten und Drew im Jahre 1991, stellten eine lineare Beziehung zwischen der Produktqualität und der Kundenzufriedenheit fest. Jedoch wiesen die Forschungsergebnisse von Anderson und Sullivan aus dem Jahre 1993 eine nicht-lineare Beziehung zwischen diesen zwei Faktoren auf. Dieses Phänomen wird in der Literatur zahlreich aufgegriffen und anhand von verschiedenen Ansätzen erklärt. Ein Beispiel hierzu bildet das Kano-Modell. Die Erfüllung der Produktanforderungen führt jedoch nicht immer zur Kundenzufriedenheit.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Kundenzufriedenheit sowie die Bedeutung von Value-Added Services für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen ein.
2 Theoretische Grundlagen: Kundenzufriedenheit: Dieses Kapitel erläutert das C/D-Paradigma, verschiedene Messmethoden sowie Qualitätsmodelle und deren Auswirkungen auf Kundenloyalität und Unternehmenserfolg.
3 Value-Added Services: Hier werden Definition, Kategorien und Ziele von Zusatzleistungen (VAS) als strategisches Instrument zur Differenzierung im Wettbewerb systematisch dargestellt.
4 Einsatz von Value-Added Services: Dieses Kapitel veranschaulicht anhand praktischer Fallbeispiele aus dem Drogeriehandel und der Verlagsbranche, wie VAS erfolgreich angewendet werden.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit eines systematischen Managements für eine erfolgreiche und profitable Anwendung von Value-Added Services.
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Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Bedeutung von Value-Added Services (VAS) für die Kundenzufriedenheit und die Kundenbindung in Unternehmen.
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen der Kundenzufriedenheit, Messverfahren, Qualitätsmanagement sowie die strategische Anwendung von Zusatzleistungen zur Profilierung im Wettbewerb.
Das Ziel ist die Erforschung der Beziehung zwischen Kundenzufriedenheit und VAS sowie der Einfluss dieser Leistungen auf Kunden und anbietende Unternehmen.
Die Arbeit greift insbesondere auf das Kano-Modell zur Klassifizierung von Produkteigenschaften sowie das GAP-Modell und den SERVQUAL-Ansatz zur Messung der Dienstleistungsqualität zurück.
Der Hauptteil erörtert die Entstehung von Kundenzufriedenheit, die Definition und Einteilung von VAS sowie deren gezielten Einsatz als Differenzierungsinstrument.
Zentrale Begriffe sind Kundenzufriedenheit, Kundenbindung, Value-Added Services, Dienstleistungsqualität und Wettbewerbsdifferenzierung.
Der Drogeriehandel (speziell dm) dient als Beispiel für eine hohe Kundenzufriedenheit durch die konsequente Integration von Serviceleistungen und Kundenorientierung in das Geschäftsmodell.
Verlage nutzen Angebote wie ePaper, Online-Service-Center und Veranstaltungen, um die Kundenbindung in einem durch das Internet unter Druck stehenden Markt zu stärken.
VAS sind ein wichtiges Instrument, um sich von Konkurrenten bei homogenen Kernleistungen abzuheben, wobei eine professionelle Managementstrategie entscheidend für den Erfolg ist.
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