Bachelorarbeit, 2014
49 Seiten, Note: 2,0
Die Arbeit untersucht die russisch-tadschikischen Beziehungen von 1990 bis 2012 und analysiert deren Entwicklung als dynamischen Prozess. Das Ziel ist es, die Frage zu beantworten, ob und wie sich die Beziehungen in den letzten 22 Jahren ökonomisiert haben. Die Arbeit beleuchtet dabei verschiedene Aspekte des bilateralen Verhältnisses, um die zentralen Forschungsfragen zu beantworten.
Die Einleitung führt in die Thematik der russisch-tadschikischen Beziehungen ein und stellt die zentrale Forschungsfrage sowie die Teilfragen vor. Das zweite Kapitel definiert grundlegende Begriffe und theoretische Konzepte der Außenpolitik, um die Analyse der Beziehungen zu fundieren. Das dritte Kapitel beleuchtet die Grundzüge der Außenpolitik Russlands und Tadschikistans, indem es auf die jeweiligen Akteure, Determinanten und die Beziehungen zu den Nachbarstaaten eingeht.
Die Kapitel vier und fünf analysieren die russisch-tadschikischen Beziehungen in verschiedenen Zeiträumen von 1990 bis 2012. Dabei werden die jeweiligen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die Veränderungen im Verhältnis der beiden Staaten betrachtet. Das Kapitel fünf fokussiert auf den Wandel der Beziehungen und zeichnet ein Bild der Entwicklungen in den letzten 22 Jahren.
Die Arbeit befasst sich mit den russisch-tadschikischen Beziehungen, Zentralasien, Außenpolitik, Sicherheit, Wohlfahrt, Herrschaft, Ökonomisierung, Determinanten, Akteure, Bürgerkrieg, Arbeitsmigration, wirtschaftliche Kooperation, Stabilität, Afghanistan.
Aufgrund seiner langen Grenze zu Afghanistan spielt Tadschikistan eine Schlüsselrolle bei der Verhinderung einer "Afghanisierung" der Region, was auch für Russlands Sicherheit (der "weiche Unterleib") entscheidend ist.
Die Arbeit untersucht genau diese zentrale Frage und analysiert, ob sich der Schwerpunkt der Beziehungen von rein sicherheitspolitischen Aspekten hin zu wirtschaftlicher Kooperation und Wohlfahrt verschoben hat.
Der Bürgerkrieg war eine prägende Phase, in der Russland massiv intervenierte, um die Stabilität zu sichern, was die Grundlage für das enge bilaterale Verhältnis der folgenden Jahrzehnte legte.
Die Arbeitsmigration tadschikischer Bürger nach Russland ist ein zentraler wirtschaftlicher Faktor, der ab 1997 an Bedeutung gewann und die gegenseitige Abhängigkeit verstärkte.
Neben dem Staatspräsidenten und diplomatischen Akteuren werden die Beziehungen zu den zentralasiatischen Nachbarstaaten und die strategische Partnerschaft mit Russland als entscheidende Faktoren analysiert.
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