Masterarbeit, 2015
153 Seiten, Note: 1
1. EINLEITUNG
1.1. AUSGANGSSITUATION
1.2. ZIELSETZUNG
1.3. VORGEHENSWEISE
1.4. FORSCHUNGSFRAGE
1.5. ABGRENZUNG
2. GRUNDLAGEN TRANSFORMATIONSMANAGEMENT
2.1. DEFINITION TRANSFORMATIONSMANAGEMENT
2.2. REFRAMING - EINSTELLUNGSVERÄNDERUNG
2.3. RESTRUCTURING – RESTRUKTURIERUNG
2.4. REVITALIZING – REVITALISIERUNG
2.5. RENEWING – ERNEUERUNG
2.6. KRITISCHE BETRACHTUNG
3. GRUNDLAGEN VON FÜHRUNG IN VERÄNDERUNGSVORHABEN
3.1. DEFINITION FÜHRUNG
3.2. DEFINITION FÜHRUNGSKULTUR
3.3. DEFINITION FÜHRUNGSKRÄFTEENTWICKLUNG
3.4. DER EINFLUSS VON FÜHRUNG AUF ERFOLG UND MISSERFOLG VON ORGANISATIONALEN VERÄNDERUNGEN
3.4.1. Führung im Veränderungsprozess
3.4.2. Führung aus Sicht der Geführten im Veränderungsprozess
3.4.3. Führungsinstrumente im Veränderungsprozess
3.4.4. Schlüsselfaktoren zur erfolgreichen Führung im Veränderungsprozess
3.4.5. Führungsstile in Veränderungen
3.5. KRITISCHE BETRACHTUNG
4. DAS FULL-RANGE-LEADERSHIP-MODELL
4.1. GRUNDLAGEN DES FULL-RANGE-LEADERSHIP-MODELLS
4.2. TRANSAKTIONALE FÜHRUNG
4.2.1. Laissez-Faire Führung
4.2.2. Management by Exception
4.2.3. Kontingente Belohnung
4.2.4. Vor- und Nachteile Transaktionaler Führung
4.3. TRANSFORMATIONALE FÜHRUNG
4.3.1. Idealisierter Einfluss
4.3.2. Intellektuelle Stimulierung
4.3.3. Inspirierende Motivierung
4.3.4. Individuelle Berücksichtigung
4.3.5. Vor- und Nachteile Transformationaler Führung
4.4. KRITISCHE BETRACHTUNG TRANSAKTIONALER UND TRANSFORMATIONALER FÜHRUNG
5. 360 GRAD FEEDBACK ALS SITUATIONSANALYSE IM INDUSTRIEBETRIEB
5.1. DIE FALLSTUDIE IM INDUSTRIEBETRIEB
5.2. UMSETZUNG DER 360 GRAD BEFRAGUNG
5.3. 360 GRAD FEEDBACK AUF BASIS DES MULTIFACTOR-LEADERSHIP-QUESTIONAIRE
5.4. ANALYSE DER AUSGANGSSITUATION AUF BASIS VON BEOBACHTUNGEN
5.4.1. Vorgehensweise in der Beobachtung
5.4.2. Vorbildfunktion
5.4.3. Ziele und Perspektiven
5.4.4. Lernfähigkeit und Unterstützung
5.4.5. Kommunikation und Fairness
5.4.6. Ergebnisorientierung
5.4.7. Unternehmerische Haltung
5.4.8. Interpretation der Beobachtungsergebnisse
5.5. EIGENEINSCHÄTZUNG DER FÜHRUNGSKRÄFTE
5.6. FREMDEINSCHÄTZUNG DER KOLLEGEN
5.7. FREMDEINSCHÄTZUNG DER VORGESETZTEN
5.8. FREMDEINSCHÄTZUNG DER MITARBEITER
5.9. ABGLEICH MIT DER DATENBANK VON PROF. DR. PELZ
5.10. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE UND DES ERKENNTNISGEWINNS
6. IMPLEMENTIERUNG VON TRANSFORMATIONALER FÜHRUNG IM INDUSTRIEBETRIEB
6.1. DER CASE-OF-ACTION
6.1.1. Umfeldanalyse
6.1.2. Inhaltliche und organisatorische Risiken
6.2. EINSTELLUNGSVERÄNDERUNG – REFRAMING
6.2.1. Bewusstseinsbildung zur Einstellungsveränderung
6.2.2. Entwicklung und Definition der Führungsrolle des Gestalters
6.2.3. Zukünftiger Einflussbereich
6.2.4. Zielsetzung des neuen Führungsverhaltens
6.3. RESTRUKTURIERUNG – RESTRUCTURING
6.3.1. Planung der Umsetzung des Transformationsvorhabens
6.3.2. Notwendige Ressourcen
6.3.3. Terminliche Eckpfeiler
6.3.4. Haltung der Rollen
6.3.5. Konzeption und Maßnahmen zur Transformationalen Führung im Industriebetrieb
6.4. REVITALISIERUNG – REVITALIZING
6.4.1. Sicherstellung der Rahmenbedingungen
6.4.2. Umsetzung der Maßnahmen
6.5. ERNEUERUNG – RENEWING
6.5.1. Erwartete Learnings
6.5.2. Erwartete Ergebnisse
6.6. KRITISCHE ERFOLGSFAKTOREN FÜR DIE IMPLEMENTIERUNG IM INDUSTRIEBETRIEB
6.7. GENERALISIERBARKEIT DER ERKENNTNISSE
6.7.1. Der generische Maßnahmenkatalog
6.7.2. Empfohlene Maßnahmen – Reframing
6.7.3. Empfohlene Maßnahmen – Restructuring
6.7.4. Empfohlene Maßnahmen – Revitalizing
6.7.5. Empfohlene Maßnahmen – Renewing
6.7.6. Zusammenfassung des generischen Maßnahmenkatalogs
6.8. ANTIZIPATION ANDERER UNTERNEHMEN
7. RESÜMEE UND AUSBLICK
7.1. ZUSAMMENFASSUNG
7.2. HANDLUNGSEMPFEHLUNG
7.3. ZUKÜNFTIGE BEDEUTUNG FÜR DEN INDUSTRIEBETRIEB
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, einen generischen Maßnahmenkatalog zu definieren, um die Führungskultur des mittleren Managements von einer transaktionalen zu einer transformationalen Führungskultur zu transformieren. Die zentrale Forschungsfrage lautet, wie ein solcher Katalog auf Basis des Full-Range-Leadership-Modells aufgebaut sein muss, um Führungskräfte zu Gestaltern organisationaler Veränderungen zu befähigen und so langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern.
1.1. Ausgangssituation
Im untersuchten Industriebetrieb sind Veränderungen basierend auf Umwelteinflüssen aber auch durch das Streben nach ständigen Verbesserungen an der Tagesordnung. Dadurch ergibt sich noch vielmehr der Wunsch des Top-Managements, dass die mittlere Führungsebene den Wandel proaktiver gestaltet. Macht und Ohnmacht – speziell im Veränderungsprozess – sind gerade im mittleren Management nahezu in jedem Unternehmen zu finden.
Im Industriebetrieb wurde dies einerseits durch das enorme Wachstum der letzten Jahre sowie das kürzlich implementierte Lean-Management. Dabei gibt jene, die sich stark abgrenzen, ihre Machtposition verdeutlichen und verteidigen sowie die, die hilflos und ohnmächtig zusehen sowie ihre Zeit damit verbringen nach den Schuldigen für Ihre Lähmung und für ihre Misserfolge zu suchen. Einflüsse wie Fachkräftemangel, Gesellschaftsverantwortung der Unternehmung, die wirtschaftliche Situation und zunehmender Wettbewerb verlangen nach Vorbildern, die die Unternehmensentwicklung nachhaltig mitgestalten und positiv beeinflussen.
Da nach wie vor starke hierarchische und fachspezifisch-orientierte Führung in Unternehmen vorherrschen, ist die Relevanz von zukunftsorientiertem Management sowie dessen Rolle als Inspirator und Wegbegleiter aktueller denn je. Bei der Weiterentwicklung eines Unternehmens ist das Thema Führungskultur einer der stärksten Einflussfaktoren und zu einem großen Teil für Erfolg oder Misserfolg verantwortlich.
Zusätzlich ist der Wandel der Denkweise von Mitarbeitern zu beachten, da diese eine andere Einstellung zum Thema Arbeitsplatz und -Klima haben und dadurch vermehrt zum partizipativen Arbeiten tendieren.
Da nur begeisterte Gestalter Andere ermutigen und auch Begeisterung in ihnen wecken können, ist es im Veränderungsprozess unabdingbar als Führungskraft die Funktion des Initiators und Begleiters einzunehmen. Aus diesem Grund werden sich Führungskräfte künftig anderen Herausforderungen stellen müssen als noch vor einigen Jahren.
1. EINLEITUNG: Definiert die Ausgangslage im Industriebetrieb, die Forschungsfrage und die Zielsetzung der Arbeit bezüglich der Entwicklung transformationaler Führungskulturen.
2. GRUNDLAGEN TRANSFORMATIONSMANAGEMENT: Erläutert die theoretischen Ansätze der Transformation und das vier-R-Modell als Strukturgeber für Veränderungsprozesse.
3. GRUNDLAGEN VON FÜHRUNG IN VERÄNDERUNGSVORHABEN: Beleuchtet Führung als zentralen Erfolgsfaktor und analysiert verschiedene Führungsstile sowie den Einfluss auf Mitarbeiteremotionen.
4. DAS FULL-RANGE-LEADERSHIP-MODELL: Stellt das Modell von Sosik und Jung detailliert dar, welches zwischen transaktionaler und transformationaler Führung unterscheidet.
5. 360 GRAD FEEDBACK ALS SITUATIONSANALYSE IM INDUSTRIEBETRIEB: Beschreibt die empirische Erhebung zur Führungskultur im Industriebetrieb mittels Fragebögen und Beobachtung als Basis für die Maßnahmenplanung.
6. IMPLEMENTIERUNG VON TRANSFORMATIONALER FÜHRUNG IM INDUSTRIEBETRIEB: Leitet konkrete, praxisnahe Empfehlungen für einen generischen Maßnahmenkatalog ab, basierend auf den Analyseergebnissen.
7. RESÜMEE UND AUSBLICK: Fasst die Erkenntnisse zusammen, reflektiert die Erreichung der Forschungsziele und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Arbeit.
Transformationale Führung, Transaktionale Führung, Change Management, Transformationsmanagement, Full-Range-Leadership-Modell, 360 Grad Feedback, Mittleres Management, Führungskultur, Organisationsentwicklung, Veränderungsprozess, Mitarbeiterentwicklung, Führungsverhalten, Gestalterrolle, Unternehmenserfolg, Maßnahmenkatalog.
Die Arbeit untersucht, wie das mittlere Management eines Industriebetriebes von einer transaktionalen zu einer transformationalen Führungskultur entwickelt werden kann, um Veränderungsprozesse erfolgreicher zu gestalten.
Die Arbeit behandelt Transformation- und Change-Management, Führungstheorien (insbesondere das Full-Range-Leadership-Modell), Unternehmenskultur sowie die empirische Analyse von Führungsverhalten mittels 360-Grad-Feedback.
Das Ziel ist die Erstellung eines generischen Maßnahmenkatalogs, um Führungskräfte von der "Opferrolle" in eine aktive "Gestalterrolle" bei organisationalen Veränderungen zu führen.
Es wird eine Kombination aus qualitativer Beobachtung und einer quantitativen 360-Grad-Befragung (basierend auf dem Multifactor Leadership Questionaire) in einem Industriebetrieb als Fallstudie angewandt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Führungsmodellen und Transformationsmanagement sowie den empirischen Teil, der die IST-Analyse der Führungskultur im Betrieb und die daraus abgeleiteten Implementierungsmaßnahmen darlegt.
Transformationale Führung, mittleres Management, Veränderungsprozess, 360-Grad-Feedback, Organisationsentwicklung und Führungsrolle.
Das mittlere Management bildet die Schnittstelle zwischen Strategie und Operationalisierung; es ist von Veränderungen am stärksten betroffen und hat den größten Hebel für deren Erfolg oder Misserfolg.
Die Arbeit definiert einen "generischen" Leitfaden, der darauf ausgelegt ist, branchenunabhängig von anderen Unternehmen adaptiert und umgesetzt zu werden, sofern sie vor ähnlichen Herausforderungen stehen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

