Bachelorarbeit, 2013
51 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit dem Phänomen des Rechtsextremismus in Thüringen und analysiert die Verbreitung rechtsextremer Einstellungen in der Thüringer Bevölkerung. Ziel ist es, die aktuelle Situation im Kontext der regionalen Entwicklung zu beleuchten und zu bewerten, ob es sich um ein „gesellschaftliches Randproblem“ oder ein „gesamtgesellschaftliches Problem“ handelt.
Die Einleitung führt in die Thematik des Rechtsextremismus in Deutschland und speziell in Thüringen ein. Kapitel 2 definiert den Begriff des Rechtsextremismus, beleuchtet die Merkmale des politischen Extremismus und analysiert die Mehrdimensionalität rechtsextremer Einstellungen. Kapitel 3 untersucht die Verbreitung rechtsextremer Einstellungen unter Thüringer Bürgern. Hierbei werden die Ergebnisse des „Thüringen-Monitor 2012“ ausgewertet und die Genese rechtsextremer Einstellungen im Kontext von Individualisierungstheorie und politischen Einflussfaktoren beleuchtet. In Kapitel 4 werden Strategien zur Bekämpfung rechtsextremer Einstellungen vorgestellt, wobei ein leitfadengestütztes Interview mit ausgewertet wird.
Rechtsextremismus, Thüringen, Einstellungen, „Thüringen-Monitor 2012“, Genese, Individualisierungstheorie, politische Einflussfaktoren, Strategien, Bekämpfung.
Die Arbeit untersucht anhand des 'Thüringen-Monitor 2012', ob rechtsextreme Einstellungen nur am Rand oder in der Mitte der Gesellschaft zu finden sind.
Während die Handlungsebene gewalttätige Übergriffe (wie beim NSU) umfasst, bezieht sich die Einstellungsebene auf rechtsextreme Überzeugungen in den Köpfen der Menschen.
Die Arbeit nennt individualisierungstheoretische Ansätze (Verunsicherung durch sozialen Wandel) sowie politische Einflussfaktoren als mögliche Ursachen.
Es ist eine jährliche wissenschaftliche Studie, die die politische Kultur und die demokratische Einstellung der Thüringer Bevölkerung misst.
Die Arbeit wertet ein Interview mit einer Beratungsstelle aus, das präventive Ansätze und zivilgesellschaftliches Engagement gegen rechtsextreme Tendenzen thematisiert.
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