Magisterarbeit, 2003
77 Seiten, Note: gut
1 EINLEITUNG
2 FASZINATION MARATHON
3 TRAININGSPLANUNG
3.1 Zielsetzung: „Ich laufe einen Marathon“
3.2 Bestandsaufnahme
3.3 Trainingsprinzipien
3.4 Trainingsplanerstellung
3.5 Ausrüstung
3.5.1 Biomechanische und orthopädische Aspekte beim Marathonlauf
3.5.2 Laufanalyse - Wahl des richtigen Laufschuhs
3.5.3 Sonstige Ausrüstung
4 LEISTUNGSDIAGNOSTIK
4.1 Energiestoffwechsel
4.2 Warum Leistungsdiagnostik?
4.3 Welche Art der Leistungsdiagnostik ist sinnvoll?
4.4 Die sportartspezifische Ergometrie
4.5 Stufentest mit Laktatmessung
4.5.1 Ablauf
4.5.2 Auswertung
4.6 Fehleranfälligkeit des Tests
4.7 Wettkämpfe
5 TRAININGSTEUERUNG
5.1 Herzfrequenzmessgerät
5.2 Trainingssteuerung nach Herzfrequenz
5.3 Trainingssteuerung nach Geschwindigkeit
6 FALLBEISPIEL
6.1 Proband
6.2 Laufanalyse
6.3 Erste Trainingsphase mit anschließendem Stufentest
6.4 Beurteilung der Leistung und Wahl des Trainingsplans
6.5 Ernährung
6.6 Trainingsverlauf
6.7 Alternative und ergänzende Trainingsformen
6.8 Störgrößen
6.9 Kontrolluntersuchungen
7 DER WETTKAMPF
7.1 Vorwoche
7.2 Bedingungen beim Wettkampf
7.3 Versorgung während des Wettkampfes - Ernährung und psychologische Aspekte
7.4 Verlauf und Ergebnis
8 INTERPRETATION UND DISKUSSION
9 LITERATUR
Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen der Marathonvorbereitung für Freizeitsportler, insbesondere durch die Anwendung wissenschaftlich fundierter Trainingsplanung und Leistungsdiagnostik. Das primäre Ziel ist die Überprüfung, ob ein Standard-Rahmentrainingsplan in Verbindung mit individueller Steuerung eine erfolgreiche Bewältigung der Marathon-Distanz ermöglicht.
3.3 Trainingsprinzipien
Trainingsprinzipien sind Gesetzmäßigkeiten des sportlichen Trainings, die eine allgemeine Gültigkeit haben. Sie weisen eine geringe Spezifik auf und können leicht übertragen werden. Trainingsprinzipien stellen daher eher eine allgemeine Orientierungsgrundlage als eine konkrete Handlungsrichtlinie dar. Dennoch können einige dieser Aussagen in der täglichen Trainingspraxis konkrete Anwendung finden. Einige Prinzipien, die für die Trainingsplanung von unmittelbarer Bedeutung sind, sollen hier genannt werden:
1. Prinzip der optimalen Relation von Belastung und Erholung/ Prinzip der Superkompensation Diese Prinzipien beruhen auf der Erkenntnis, dass nach Belastungsabbruch ein Regenerationsprozess stattfindet, nach dessen Vollzug die Leistungsfähigkeit auf einem höheren Niveau ist, als vor der Belastung. Dabei ist es wichtig, Belastung und Erholung möglichst präzise auf einander abzustimmen, um Über- oder Unterforderung zu vermeiden und somit einen optimalen Trainingsreiz zu bieten
2. Prinzip der progressiven Belastung Grundlage dieses Prinzips ist die Tatsache, dass ein Trainingsreiz immer überschwellig sein muss, um auch wirksam zu sein. Ein Reiz, der momentan noch zu Adaptationen im Organismus führt, ist einige Trainingseinheiten später eventuell nicht mehr ausreichend um eine Anpassung zu provozieren. So kann ein Training mittel- und langfristig nur wirksam bleiben, wenn der Trainingsreiz ständig erhöht wird. Ist eine Leistungssteigerung durch kleine Schritte in der Belastungsanhebung nicht mehr möglich, so können möglicherweise abrupte oder sprunghafte Reizsteigerungen den gewünschten Effekt erzielen.
1 EINLEITUNG: Darstellung der Entwicklung der Laufbewegung und Problemstellung der Marathonvorbereitung für Einsteiger.
2 FASZINATION MARATHON: Beleuchtung der Gründe für die Beliebtheit des Marathonlaufs als Sportart für jedermann.
3 TRAININGSPLANUNG: Erläuterung der Grundlagen der Trainingsplanung, Prinzipien und der Bedeutung der Ausrüstung für Marathonläufer.
4 LEISTUNGSDIAGNOSTIK: Analyse der Stoffwechselvorgänge und Methoden der Leistungsdiagnostik sowie deren Fehlerquellen.
5 TRAININGSTEUERUNG: Techniken und Hilfsmittel zur gezielten Dosierung der Trainingsintensität mittels Herzfrequenz oder Geschwindigkeit.
6 FALLBEISPIEL: Dokumentation und Auswertung des Trainingsjahres sowie der Marathonvorbereitung einer Probandin.
7 DER WETTKAMPF: Schilderung der direkten Vorbereitung sowie des Rennverlaufs und Ergebnisses des Frankfurt-Marathons.
8 INTERPRETATION UND DISKUSSION: Kritische Reflexion der Ergebnisse und Diskussion über die Anwendbarkeit von Standardplänen für Freizeitsportler.
9 LITERATUR: Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen und fachlichen Quellen.
Marathon, Trainingsplanung, Leistungsdiagnostik, Laktatmessung, Trainingssteuerung, Herzfrequenz, Stufentest, Ausdauertraining, Laufanalyse, Superkompensation, anaerobe Schwelle, Fettstoffwechsel, Freizeitsportler, Trainingsprinzipien, Wettkampf.
Die Arbeit analysiert die Vorbereitung eines Freizeitsportlers auf einen Marathonlauf unter besonderer Berücksichtigung trainingswissenschaftlicher Prinzipien und leistungsdiagnostischer Methoden.
Die Arbeit deckt die Bereiche Trainingsplanung, sportmedizinische Leistungsdiagnostik (insbesondere Stufentests), Trainingssteuerung und deren praktische Anwendung im Alltag von Freizeitsportlern ab.
Das primäre Ziel ist es, zu prüfen, ob ein vorgegebener Standard-Trainingsplan durch wissenschaftliche Leistungsdiagnostik individualisiert werden kann, um eine sichere Marathon-Vorbereitung für Einsteiger zu gewährleisten.
Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse und einem ausführlichen Fallbeispiel, in dem Laktat-Stufentests zur Bestimmung von Trainingsbereichen und individueller Leistungsentwicklung eingesetzt werden.
Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der Trainingslehre sowie die Durchführung, Auswertung und Fehleranfälligkeit von Stufentests im Detail erörtert und auf ein konkretes Fallbeispiel übertragen.
Zentrale Begriffe sind Marathon, Trainingsplanung, Leistungsdiagnostik, Laktatmessung, Herzfrequenz, Trainingssteuerung und Ausdauertraining.
Die Analyse identifizierte eine Überpronationsstellung, deren Korrektur durch einen passenden Schuh und Einlagen notwendig war, um Fußschmerzen zu lindern und das Training schmerzfrei zu ermöglichen.
Krankheitsbedingte Trainingsausfälle, insbesondere kurz vor dem Wettkampf, stellten eine massive psychische und physische Belastung dar, die die geplante Zielzeit beeinflusste.
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