Bachelorarbeit, 2013
73 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage und Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Geschäftsprozessmanagement (GPM)
2.1 Geschäftsprozesse
2.2 Grundlagen des Geschäftsprozessmanagements
2.2.1 Definition und Merkmale
2.2.2 Ziele, Nutzen und Aufgaben
2.2.3 Vorgehensweise bei der GPM-Einführung
2.2.4 Status quo
3 Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
3.1 Definition kleine und mittlere Unternehmen
3.1.1 Quantitative Merkmale
3.1.2 Qualitative Merkmale
3.2 Volkswirtschaftliche Bedeutung von KMU
4 Einführung von Geschäftsprozessmanagement in KMU
4.1 Strategische Positionierung
4.1.1 Inhalte und Vorgehen
4.1.2 Besonderheiten und Barrieren bei KMU
4.1.3 Empfehlungen und Erfolgsfaktoren für KMU
4.2 Prozessidentifizierung
4.2.1 Inhalte und Vorgehen
4.2.2 Besonderheiten und Barrieren bei KMU
4.2.3 Empfehlungen und Erfolgsfaktoren für KMU
4.3 Prozessimplementierung
4.3.1 Inhalte und Vorgehen
4.3.2 Besonderheiten und Barrieren bei KMU
4.3.3 Empfehlungen und Erfolgsfaktoren für KMU
4.4 GPM-relevante Trainings und Change Management
4.4.1 Inhalte und Vorgehen
4.4.2 Besonderheiten und Barrieren bei KMU
4.4.3 Empfehlungen und Erfolgsfaktoren für KMU
4.5 Prozessoptimierung
4.5.1 Inhalte und Vorgehen
4.5.2 Besonderheiten und Barrieren bei KMU
4.5.3 Empfehlungen und Erfolgsfaktoren für KMU
4.6 Phasenunabhängige Empfehlungen und Erfolgsfaktoren
5 Zusammenfassung und Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) konkrete Handlungsanweisungen für die Einführung von Geschäftsprozessmanagement (GPM) zu liefern. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie GPM in KMU erfolgreich umgesetzt werden kann, um deren Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit trotz begrenzter Ressourcen zu steigern.
4.1.2 Besonderheiten und Barrieren bei KMU
KMU besitzen selten eine klar definierte Unternehmensstrategie. Die Strategien von KMU sind in der Regel allgemeingültiger formuliert als diejenigen von Großunternehmen und sie werden weniger im Unternehmen kommuniziert. Außerdem verwenden KMU wesentlich seltener als Großunternehmen strategische oder operative Führungsinstrumente. Da diese Instrumente jedoch die Grundlage für das Erkennen von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken darstellen, sind sie auch für KMU sehr wichtig. Des Weiteren beschaffen KMU seltener gezielt externe Wettbewerbs- und Marktinformationen.
Aufgrund der Rechtsform der meisten KMU ist eine formal dokumentierte Planung auch nicht notwendig. Lange Zeit waren die Rahmenbedingungen für KMU durch regional abgegrenzte Märkte mit relativ langen Produktlebenszyklen und schwierigen Zugangsmöglichkeiten relativ stabil, so dass sie in der Vergangenheit auch intuitiv gute Entscheidungen auf Basis ihrer Erfahrungen treffen konnten. In den letzten Jahren sind die Komplexität und Dynamik der Märkte jedoch stark gestiegen. Mit Hilfe strategischer Planungsinstrumente wie z. B. der SWOT-Analyse könnten KMU ihre Reaktionszeit steigern. Da die Planungen jedoch keinen direkten Wertschöpfungsbeitrag leisten, vernachlässigen KMU diese in der Regel. Das Personal kümmert sich hauptsächlich um die Ausführung des Tagesgeschäfts, dabei wird die strategische Planung vergessen oder bewusst vernachlässigt.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung ein, dass KMU unter zunehmendem Marktdruck stehen, und legt das Ziel fest, GPM als geeignetes Managementkonzept für KMU praxisnah darzustellen.
2 Geschäftsprozessmanagement (GPM): Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Geschäftsprozessmanagements, einschließlich Definitionen, Zielen und dem notwendigen Vorgehensmodell für eine Einführung.
3 Kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Hier werden die quantitativen und qualitativen Merkmale definiert, die KMU von Großunternehmen unterscheiden, sowie ihre hohe volkswirtschaftliche Bedeutung hervorgehoben.
4 Einführung von Geschäftsprozessmanagement in KMU: Der Hauptteil analysiert die fünf Einführungsphasen des GPM spezifisch für den KMU-Kontext, diskutiert Barrieren und leitet praxisorientierte Empfehlungen und Erfolgsfaktoren ab.
5 Zusammenfassung und Fazit: Das Kapitel schließt die Arbeit ab, fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und betont, dass GPM für KMU vor allem durch ein gutes Management und Mitarbeiterengagement erfolgreich ist.
Geschäftsprozessmanagement, GPM, KMU, kleine und mittlere Unternehmen, Prozessorientierung, Erfolgsfaktoren, Prozessoptimierung, Strategische Positionierung, Prozessidentifizierung, Change Management, KVP, Wettbewerbsfähigkeit, Prozessdokumentation, Prozesscontrolling.
Die Arbeit befasst sich mit der Einführung von Geschäftsprozessmanagement (GPM) in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und zeigt auf, wie diese ihre Wettbewerbsfähigkeit durch effizientere Prozesse steigern können.
Zu den zentralen Themen gehören die Grundlagen des GPM, die Charakteristika von KMU, verschiedene Einführungsphasen (von der Strategie bis zur Optimierung) sowie die Bedeutung von Change Management.
Ziel ist es, KMU konkrete, praxisorientierte Empfehlungen und Erfolgsfaktoren zu bieten, um GPM erfolgreich in ihren Betrieb zu integrieren, ohne dabei von komplexen Methoden abgeschreckt zu werden.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Anwendung bekannter Managementkonzepte (wie SWOT-Analyse, BSC und KVP), die gezielt auf die Rahmenbedingungen und Ressourcen von KMU angepasst werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die fünf Phasen: Strategische Positionierung, Prozessidentifizierung, Prozessimplementierung, GPM-relevante Trainings/Change Management und Prozessoptimierung, jeweils mit Fokus auf Barrieren und Lösungen für KMU.
Wichtige Begriffe sind Geschäftsprozessmanagement, KMU, Prozessoptimierung, Change Management, Wettbewerbsfähigkeit und kontinuierlicher Verbesserungsprozess.
Die meisten GPM-Ansätze in der Fachliteratur sind auf Großunternehmen ausgelegt; KMU verfügen jedoch über andere personelle und finanzielle Ressourcen, weshalb eine Anpassung der Konzepte für eine erfolgreiche Anwendung essenziell ist.
Das Thema ist laut Autorin kritisch, da der Mensch den wichtigsten Erfolgsfaktor darstellt. Widerstände bei der Belegschaft können die Einführung verhindern, weshalb eine systematische Steuerung des Wandels unverzichtbar ist.
Die Autorin empfiehlt oft einen pragmatischen Ansatz: Zu Beginn sind Standardsoftwares meist ausreichend; umfangreiche ERP-Systeme sind aufgrund hoher Kosten oft nicht rentabel und stoßen bei Mitarbeitern häufig auf Widerstand.
Hier gilt primär der Leitsatz „Weniger ist mehr“. Die Optimierung sollte schrittweise und mit Fokus auf das Wesentliche erfolgen, um die Kosten nicht den Nutzen übersteigen zu lassen.
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