Masterarbeit, 2013
99 Seiten
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2. Analyse der Controllings-Instrumente innerhalb Deutschland uns Russland
2.1 Politische Rahmenbedingungen für E-Mobilitätsbrache
2.1.1 Allgemeine Betrachtung auf EU-Ebene
2.1.2 Situationsbeschreibung in Deutschland
2.2 Technische Rahmenbedingungen für E-Mobilität im Straßenverkehr
2.2.1 Der Elektromotor und sein Funktionsprinzip
2.2.2 Energieversorgung für Elektrofahrzeuge
2.3 Elektrofahrzeugtechnik im Güterverkehrsbereich
2.3.1 Anbieter und Fahrzeugtypen
2.3.2 Analyse der Marktsituation von Elektro-Güterfahrzeuge
2.3.3 Gegenüberstellung des konventionellen und elektrischen Antrieb
3. Grundlagen zur Ökobilanzierung
3.1 Allgemeine Darstellung der Ökobilanzierungsprozesse
3.1.1 Ursprung der Ökobilanzierung
3.1.2 Methodische Grundlagen der Ökobilanzierung
3.1.3 Anwendungssoftware für die Erstellung der Ökobilanz
3.2 Ökologische Auswertung mit Hilfe der Umberto-Software
3.2.1 Leistungsspektrum der Software
3.2.2 Funktioneller Aufbau
3.2.3 Anwendungsbeispiele
3.2.4 SWOT-Analyse der Umberto-Software
4. Analyse der Ist-Situation der Belieferungskette
4.1 Darstellung der Lieferprozesse
4.1.1 Beteiligte Akteure in der Belieferungskette und ihre Rollenverteilung
4.1.2 Ablauf des Lieferprozesses
4.2 Ökologische Auswertung des Ist-Zustandes
4.2.1 Modellierung der aktuellen Situation bei der Belieferungskette
4.2.2 Auswertung der Ergebnissen der Modellierung
5. Einsatzszenarien der E-Mobilität
5.1 Szenario 1- Selektive Umstellung des Fahrzeugs
5.1.1 Szenario-Beschreibung
5.1.2 Bestimmungsgrößen
5.1.3 Vergleich mit der Ist-Situation
5.2 Szenario 2- Einsatz der BentoBox
5.2.1 Szenario-Beschreibung
5.2.2 Bestimmungsgrößen
5.2.3 Vergleich mit der Ist-Situation
6. Analyse der Szenarien
6.1 Quantitative Analyse der Einsatzszenarien
6.2 Ökonomische Analyse der Einsatzszenarien
6.3 Ökologische Analyse der Eisatzszenarien
6.4 Zusammenfassung der Szenarien-Analyse
7. Fazit und Ausblick
Die Arbeit analysiert die Eignung von Elektrogüterfahrzeugen für den Kleingütertransport unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten, um logistische Lieferprozesse nachhaltiger zu gestalten. Die Forschungsfrage untersucht, inwiefern eine Umstellung auf E-Mobilität in einer bestehenden Belieferungskette realisierbar ist und welche Auswirkungen dies auf Emissionen und Kosten hat.
1.1 Problemstellung
Momentan wird das Stadtbild sehr vom Güterstraßenverkehr geprägt. Dabei kann sich keiner die heutige Versorgung der Industriestandorte, Handelsunternehmen und Bevölkerung ohne diese Grundlage vorstellen. Durch die immer wachsenden Bedürfnisse der Geschäfts- und Privatkunden steigt auch der Anteil an Güterfahrzeugen auf den Straßen. Diese Entwicklung trägt zu globalen und lokalen Umweltbelastungen bei. [vgl. Schmied 2011, 4]
Um die Umweltbelastung in Grenzen zu halten und einen weiteren Anstieg der Treibhausgasemissionen in Europa zu vermeiden, hat die Europäische Kommission Reduktionsziele festgelegt. Nach einer Mitteilung vom Mai 2010 soll die Zielsetzung für die Reduktion der Treibhausgase bis 2020 gegenüber 1990 von 20 auf 30 Prozent erhöht werden. [vgl. Anzinger 2010, 1] Für die Erreichung dieser Ziele wurden im Transportbereich unterschiedliche Alternativen angegangen. Eine davon ist die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf alternative Verkehrsträger. Die andere ist der Einsatz von Biokraftstoffen. Aber aufgrund des prognostizierten Verkehrswachstums werden diese Lösungen keine große Wirkung zeigen. Erst die Kombination aus leistungsfähiger Infrastruktur, Elektromobilität und kritischer Überprüfung bestehender logistischen Versorgungsstrukturen und Lieferketten kann dazu beitragen, den Reduktionszielen näher zu kommen. [vgl. Schmied 2011, 4]
1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz der Elektromobilität für die Logistik und definiert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.
2. Analyse der Controllings-Instrumente innerhalb Deutschland uns Russland: Untersucht politische und technische Rahmenbedingungen der E-Mobilität sowie den aktuellen Marktstand und die Technik von Elektro-Güterfahrzeugen.
3. Grundlagen zur Ökobilanzierung: Erläutert die methodischen Grundlagen der Ökobilanz und führt in die Software Umberto zur ökologischen Modellierung ein.
4. Analyse der Ist-Situation der Belieferungskette: Analysiert die realen Lieferprozesse eines ausgewählten KEP-Dienstleisters und modelliert deren ökologische Auswirkungen.
5. Einsatzszenarien der E-Mobilität: Entwirft zwei alternative Szenarien zur Umstellung der Lieferflotte und bewertet diese anhand der Ist-Situation.
6. Analyse der Szenarien: Führt eine quantitative und ökonomische Analyse der entwickelten Szenarien durch und vergleicht diese hinsichtlich ihrer Performance.
7. Fazit und Ausblick: Fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Zukunftsfähigkeit der untersuchten Elektrolösungen für den urbanen Güterverkehr.
Elektromobilität, Ökobilanzierung, Güterverkehr, Logistik, Umberto-Software, Treibhausgasemissionen, Lieferkette, Transportlogistik, Elektrogüterfahrzeuge, Umweltbelastung, CO2-Bilanz, Szenarioanalyse, Nachhaltigkeit, Kostenrechnung, E-Mobilitätsbranche.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Ökobilanzierung einer Belieferungskette unter dem Aspekt, diese auf Elektro-Güterfahrzeuge umzustellen.
Die Themenfelder umfassen die E-Mobilitätsbranche in Deutschland und der EU, technische Grundlagen von E-Fahrzeugen, die Methodik der Ökobilanzierung sowie die Analyse logistischer Prozesse in urbanen Räumen.
Ziel ist es, die ökologische und ökonomische Eignung von Elektro-Güterfahrzeugen für den Kleingütertransport im Vergleich zu konventionellen Antrieben zu analysieren.
Es wird die Methode der Ökobilanzierung angewendet, wobei die Software Umberto genutzt wird, um Stoffströme und Emissionen der Lieferprozesse zu modellieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die Modellierung der Ist-Situation einer Liefertour und die Ausarbeitung sowie den Vergleich zweier alternativer Einsatzszenarien zur E-Mobilität.
Elektromobilität, Ökobilanzierung, Güterverkehr, Nachhaltigkeit und Transportlogistik sind die zentralen beschreibenden Begriffe.
Szenario 1 untersucht die selektive Umstellung auf Elektrofahrzeuge, wobei sich bei Nutzung erneuerbarer Energien eine deutliche Reduktion der Treibhausgasemissionen zeigt.
Die BentoBox wird in Szenario 2 als Kombination aus Paketautomat und Sammelstation eingeführt, um den Einsatz von Elektrofahrzeugen mit konventionellen Routen effizient zu kombinieren.
Die ökonomische Analyse zeigt, dass die Alternativszenarien aufgrund der Investitionskosten kurzfristig teurer sein können, aber unter bestimmten Bedingungen ökologisch und strategisch attraktive Optionen darstellen.
Der Autor empfiehlt eine Testphase für Szenario 3, da sich hierbei ökologische Vorteile mit logistischen Anforderungen am besten in Einklang bringen lassen.
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