Masterarbeit, 2015
88 Seiten, Note: 2,7
1. EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIELSETZUNG
1.3 VORGEHENSWEISE
2. DEFINITION, ZIELE UND FINANZIERUNGSPHASEN VON VENTURE-CAPITAL-GESELLSCHAFTEN UND PRIVATE EQUITY
2.1 Definition und Abgrenzung von Venture-Capital-Gesellschaften und Private equity
2.1.1 Definition und Abgrenzung von Venture Capital
2.1.2 Definition und Abgrenzung von Private Equity
2.1.2 Vergleich
2.2 Gesamtwirtschaftlicher Nutzen von Venture Capital und Private Equity
2.2.1 Gesamtwirtschaftlicher Nutzen von Venture Capital
2.2.2 Gesamtwirtschaftlicher Nutzen von Private Equity in Deutschland
2.3 Ziele und Charakterisierung von Kapitalgebern der Venture-Capital-Gesellschaft und Private Equity
2.4 Kapitalbeschaffung und Finanzierungsphasen bei VC-Finanzierungen von KMU
2.4.1 Verlauf einer VC-Finanzierung und Finanzierungsphasen
2.4.2 Einordnung in die Finanzierungsquellen und Kapitalbeschaffung bei VC-Finanzierung
2.4.2.1 Kаpitаlbeteiligungsgesellschаften und Venture-Cаpital-Gesellschаften
3. RAHMENBEDINGUNGEN DES DEUTSCHEN UND KASACHISCHEN INNOVATIONSSYSTEMS UND VC-MÄRKTE
3.1 VC-Investitionen in Deutschland
3.1.1 VC-Markt-Segmentierung und Teilnehmer in Kasachstan
3.2 Rechtliche, steuerliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen für Venture Capital in Deutschland
3.2.1 Gesetz über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG) und Das Gesetz der Republik Kasachstan über staatliche Unterstützung der Industrie- und Innovationstätigkeit
3.2.1.1 Gesetz über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften
3.2.1.2 Gesetz der Republik Kasachstan über staatliche Unterstützung der Industrie- und Innovationstätigkeit
4. FÖRDERUNG UND ENTWICKLUNG VON INNOVATIONEN IN DEUTSCHLAND UND KASACHSTAN
4.1 Finanzielle Förderung von Innovationen in der Bundesrepublik Deutschland
4.1.1Verantwortliche Stellen für die kommerzielle Verwertung
4.1.2 Finanzielle Förderung 2015 in Deutschland
4.2 Wesentliche Förderprogramme für VC und Unterstützungsinstrumente für innovative KMU in Kasachstan
4.2.1 Instrumente zur staatlichen Förderung von Innovationen
4.2.1.1 Finanzierungszuschüsse für Innovationen
4.2.1.2 Technologische Business-Inkubatoren
4.2.1.3 Spezialisierte Projektierungsunternehmen für bestimmte Branchen
4.2.1.4 Kommerzielle Verwertung von Technologien
4.2.1.5 Finanzierungszuschüsse für Innovationen
4.2.1.6 Internationale Zentren für technologische Kooperation
4.3 Kasachisch-Deutsches Zentrum für Technologische Kooperation
5. VENTURE CAPITAL ALS INSTRUMENT ZUR FINANZIERUNG JUNGER INNOVATIVER UNTERNEHMEN IN DEUTSCHLAND UND KASACHSTAN
5.1 Abgrenzung und Definition mittelständischer Unternehmen in Deutschland und Kasachstan
5.1.1 Mittelständische Unternehmen in Deutschland
5.1.2 Mittelständische Unternehmen in Kasachstan
5.2 Die Funktionen und das Finanzierungsproblem von innovativen KMU
5.2.1 Volkswirtschaftliche Bedeutung
5.2.2 Betriebswirtschaftliche Problemstellungen
6. SCHLUSSFOLGERUNGEN
6.1 Empfehlungen für Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen
6.1.1 Empfehlungen zur steuerlichen Förderung von Venture-Capital-Finanzierungen und Infrastrukturpartnern im Rahmen der innovativen Industrialisierung Kasachstans
6.1.2 Empfehlungen für Maßnahmen und Instrumente zur Entwicklung des Venture-Capital-Marktes außerhalb der steuerlichen Förderung
6.2 Entwicklungsperspektiven für Kasachstan und kritische Analyse
7. FAZIT UND AUSBLICK
Die Arbeit analysiert die Bedeutung von Venture Capital als alternative Finanzierungsform für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Kontext der Volkswirtschaften Deutschlands und Kasachstans. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie durch Venture-Capital-Finanzierungen Innovationen gefördert und die Wettbewerbsfähigkeit junger Unternehmen nachhaltig gestärkt werden können, unter besonderer Berücksichtigung der unterschiedlichen regulatorischen und ökonomischen Rahmenbedingungen in beiden Ländern.
2.1.1 Definition und Abgrenzung von Venture Capital
„Venture Capital ist ... haftendes Eigenkapital, das von Investoren zur Entwicklung und Vermarktung von innovativen Produkten, Produktionsmethoden und Dienstleistungen zu einem möglichst frühen Zeitpunkt und mit dem Ziel, eine möglichst hohe Rendite zu erzielen, zur Verfügung gestellt wird. Bei den Beteiligungsobjekten handelt es sich entweder um kleinere und mittlere Unternehmungen (KMU), die zum Zweck der wirtschaftlichen Auswertung der Idee gegründet wurden, oder um etablierte Firmen, für die das Innovationsvorhaben gravierende Auswirkungen auf die Struktur der Gesamtunternehmung hat. In beiden Fällen ergibt sich die Notwendigkeit einer zusätzlichen aktiven Managementunterstützung durch den Investor. Die Realisierung der Rendite erfolgt über die Veräußerung der Beteiligung nach erfolgreicher Markteinführung und nicht über eine regelmäßige Verzinsung des eingesetzten Kapitals.“
Der aus dem Englischen kommende und aus den Vereinigten Staaten stammende Begriff „Venture Capital“ wird velfältig übersetzt, am meisten als Risiko- oder Wagniskapital, nicht so oft als Innovations-, Zukunft- oder Chancenkapital.
1. EINLEITUNG: Hinführung zur Relevanz von Venture Capital als Finanzierungsinstrument für innovative KMU und Darlegung der Zielsetzung sowie Vorgehensweise der Arbeit.
2. DEFINITION, ZIELE UND FINANZIERUNGSPHASEN VON VENTURE-CAPITAL-GESELLSCHAFTEN UND PRIVATE EQUITY: Systematisierung der theoretischen Grundlagen von Venture Capital und Private Equity sowie Abgrenzung der verschiedenen Finanzierungsphasen und Akteure.
3. RAHMENBEDINGUNGEN DES DEUTSCHEN UND KASACHISCHEN INNOVATIONSSYSTEMS UND VC-MÄRKTE: Analyse der länderspezifischen Rahmenbedingungen, Marktsegmentierung und rechtlichen Grundlagen für Venture-Capital-Investitionen in Deutschland und Kasachstan.
4. FÖRDERUNG UND ENTWICKLUNG VON INNOVATIONEN IN DEUTSCHLAND UND KASACHSTAN: Darstellung staatlicher Förderprogramme, technologischer Inkubatoren und Instrumente zur Unterstützung der kommerziellen Verwertung von Innovationen in beiden Ländern.
5. VENTURE CAPITAL ALS INSTRUMENT ZUR FINANZIERUNG JUNGER INNOVATIVER UNTERNEHMEN IN DEUTSCHLAND UND KASACHSTAN: Abgrenzung und Definition mittelständischer Unternehmen sowie Untersuchung der spezifischen Finanzierungsproblematik innovativer KMU in einem betriebs- und volkswirtschaftlichen Kontext.
6. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Herleitung von Empfehlungen zur Anpassung gesetzlicher Rahmenbedingungen und Entwicklungsperspektiven für eine effektivere Förderung des Venture-Capital-Marktes.
7. FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassende Bewertung der Untersuchungsergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Venture-Capital-Industrie.
Venture Capital, Private Equity, Innovationsfinanzierung, Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Risikokapital, Kasachstan, Deutschland, Technologietransfer, Existenzgründung, Wirtschaftswachstum, Förderprogramme, Wagniskapital, Unternehmensbeteiligungen, Innovationssysteme, Investitionsmanagement.
Die Arbeit untersucht Venture Capital als Instrument zur Finanzierung innovativer junger Unternehmen und vergleicht dabei die Ausgangslage sowie Rahmenbedingungen in Deutschland und Kasachstan.
Zu den Kernpunkten gehören die Definition von Venture Capital und Private Equity, die Analyse der länderspezifischen Rahmenbedingungen, staatliche Förderinstrumente sowie die Rolle des Staates bei der Infrastrukturentwicklung für Innovationen.
Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, wie Venture-Capital-Finanzierungen als Instrument zur Förderung wirtschaftlicher Entwicklung und technologischer Innovation eingesetzt werden können, insbesondere in Kasachstan unter Einbeziehung deutscher Erfahrungen.
Der Autor führt eine strukturierte Analyse von Primär- und Sekundärquellen durch, vergleicht internationale Benchmarks und evaluiert die bestehenden rechtlichen sowie ökonomischen Rahmenbedingungen in Deutschland und Kasachstan.
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Definition und Abgrenzung von Beteiligungsformen, einer umfassenden Analyse der nationalen Innovationssysteme sowie der Untersuchung von Förderprogrammen und deren Wirksamkeit für innovative Unternehmen.
Zentrale Begriffe sind unter anderem Venture Capital, Private Equity, Innovationen, KMU-Finanzierung, Risikokapital sowie die wirtschaftliche Modernisierung Kasachstans.
Der Autor empfiehlt unter anderem steuerliche Anreize, wie die Abzugsfähigkeit von 50 % der Aufwendungen für Venture-Capital-Investitionen und Steuerbefreiungen für Exits, sowie die Optimierung der rechtlichen Rahmenbedingungen für Technologietransfer.
Es dient im 6. Kapitel als internationales Praxisbeispiel für die Einführung von Risikomanagement-Modellen im Venture-Capital-Bereich, um zu zeigen, wie durch Minderheitsbeteiligungen die Entwicklung von Unternehmen gezielt gefördert werden kann.
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