Bachelorarbeit, 2015
62 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Vorgehensweise
2 Charakterisierung Social Commerce
2.1 Definition und Dimensionen
2.2 Web 2.0
2.3 Social Media
2.3.1 Social Networks
2.3.2 Ausgewählte Nutzertypen
2.3.3 Unternehmensauftritt
2.3.4 Content-Arten
2.4 Electronic Commerce
2.5 Geschäftsmodelle
3 Social Commerce Charakteristika
3.1 Plattform-Charakteristika
3.1.1 Word of Mouth
3.1.2 Social Support
3.2 Konsumenten-Charakteristika
3.2.1 Social Sharing
3.2.2 Einfluss der Influencer und Advocates
3.3 Produkt-Charakteristika
3.3.1 Produkt Involvement
3.3.2 Produkteignung
3.3.3 Konsum-Charakteristika
4 Analyse der Potenziale
4.1 Charakterisierung der Customer Journey
4.1.1 Untersuchung der Customer Journey
4.1.2 Wahrnehmungsphase
4.1.3 Vorkaufphase
4.1.4 Kaufphase
4.1.5 Nachkaufphase
4.2 Auswirkungen und Potenziale des Social Commerce
5 Fazit
Die vorliegende Bachelorthesis analysiert die Potenziale von Social Commerce für Unternehmen. Das zentrale Ziel besteht darin, den Einfluss von sozialen Netzwerken auf das Kaufverhalten von Konsumenten zu untersuchen und abzuleiten, welche Potenziale – wie Absatzsteigerung, Neukundengewinnung oder Data-Mining – sich für Unternehmen aus dieser Entwicklung ergeben.
3.1.1 Word of Mouth
Das Mitteilungsbedürfnis ist nach Musiolik dafür verantwortlich, dass Menschen Informationen mit Freunden und Bekannten teilen. Für Musiolik zählt dazu auch, welche Marken bzw. Produkte gut sind und welche nicht. Das Word-of-Mouth-Marketing versucht dabei, Einfluss auf den Konsumenten zu nehmen, sodass dieser sich positiv zu den Produkten äußert. Westbrook bezeichnet die Kommunikation von Word of Mouth als informelle Unterhaltung zwischen zwei Nutzern über Besitz, Nutzung oder Eigenschaften eines Produkts, einer Marke, einer Dienstleistung oder dem Verkäufer. Dazu gehören laut Reichelt jegliche Formen von Kundenempfehlungen, da sie immer bewertende oder empfehlende Informationen zu einem Produkt enthalten. Grundsätzlich können dazu nach Reichelt auch Empfehlungen zu Produkten zählen, die sie nicht selbst konsumiert haben. Als Grundlage dienen hierfür Erfahrungen anderer Konsumenten oder Produktinformationen aus werblichen Inhalten. Das Web 2.0 und die Weiterentwicklung durch Social Media bilden die Grundlage dafür, dass Nutzer nicht nur Inhalte konsumieren, sondern diese auch aktiv gestalten. In den sozialen Netzwerken sind Nutzer daher in der Lage, die Verbreitung von WOM zu steigern.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema Social Commerce ein, erläutert die Problemstellung sowie die Zielsetzung der Arbeit und beschreibt die methodische Vorgehensweise.
2 Charakterisierung Social Commerce: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung des Begriffs Social Commerce, seiner Dimensionen sowie der zugrunde liegenden Konzepte wie Web 2.0, Social Media und E-Commerce.
3 Social Commerce Charakteristika: In diesem Teil werden die Einflussfaktoren – unterteilt in Plattform-, Konsumenten- und Produktcharakteristika – analysiert, die maßgeblich den Social Commerce prägen.
4 Analyse der Potenziale: Dieses Kapitel überträgt die Erkenntnisse auf die Customer Journey und leitet daraus spezifische Potenziale für Unternehmen ab, darunter Absatzsteigerung, Neukundengewinnung und Data-Mining.
5 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einer Reflektion darüber, wie Unternehmen Social Media für ihren Geschäftserfolg strategisch nutzen können.
Social Commerce, E-Commerce, Social Media, Customer Journey, eWOM, Word of Mouth, Soziale Netzwerke, Konsumentenverhalten, Online-Marketing, Influencer, Advocates, Kaufentscheidung, Nutzergenerierte Inhalte, Data-Mining, Geschäftsmodelle
Die Arbeit untersucht das Konzept des Social Commerce und analysiert dessen Potenzial als Verkaufskanal für Unternehmen innerhalb sozialer Netzwerke.
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen des Web 2.0 und Social Media, die Charakteristika von Social Commerce sowie die Analyse des Einflusses auf die Customer Journey ab.
Das Ziel ist es, den Einfluss sozialer Netzwerke auf das Kaufverhalten zu ermitteln und konkrete Potenziale für Unternehmen aufzuzeigen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Konzeptanalyse, die den aktuellen Stand der Forschung zu Social Commerce, Konsumentenverhalten und Customer Journey zusammenführt.
Im Hauptteil werden Plattform-Charakteristika wie Word of Mouth, Konsumenten-Charakteristika wie Social Sharing und Produkt-Eigenschaften detailliert analysiert.
Wichtige Begriffe sind Social Commerce, Customer Journey, eWOM, soziale Netzwerke, Influencer, Kundenbindung und Absatzsteigerung.
Social Commerce erweitert den reinen transaktionsorientierten Ansatz des E-Commerce durch kooperative und kommunikative Elemente, wie den direkten Austausch von Empfehlungen unter Nutzern.
Sie dienen als Meinungsführer, die durch ihre Reichweite und Glaubwürdigkeit die Kaufentscheidungen anderer Nutzer maßgeblich beeinflussen und somit für Unternehmen strategisch wertvoll sind.
Die Customer Journey bildet den Prozess ab, in dem soziale Netzwerke an verschiedenen Touchpoints – von der Wahrnehmung bis zur Nachkaufphase – den Kaufentscheidungsprozess aktiv unterstützen können.
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