Bachelorarbeit, 2015
50 Seiten, Note: 1,2
Der vorliegende Text untersucht die Entwicklung Argentiniens von der staatlichen Insolvenz im Jahr 2001 bis zum Zahlungsausfall der Staatsverschuldung im Jahr 2014. Ziel ist es, die Beziehung zwischen diesen beiden Krisen zu analysieren und zu ergründen, ob die zweite Krise eine direkte Folge der großen Depression von 2001 ist. Dabei werden die Ursachen und Folgen der ersten Krise beleuchtet, insbesondere die Rolle der Staatsverschuldungs-restrukturierung und die Frage, ob diese die spätere Zahlungsunfähigkeit beeinflusst hat.
Der Text beleuchtet zunächst die historischen und wirtschaftlichen Hintergründe Argentiniens und analysiert die Ursachen der Krise von 2001, die auf interne wirtschaftliche Schwächen und externe Schocks zurückzuführen sind. Anschließend werden die Maßnahmen der argentinischen Regierung im Zuge der Staatsverschuldungs-restrukturierung nach der Krise von 2001 untersucht. Der Text beleuchtet die Folgen dieser Maßnahmen und führt zur Frage, ob diese die spätere Zahlungsunfähigkeit im Jahr 2014 beeinflusst haben. Schließlich werden die Hintergründe des Zahlungsausfalls von 2014 und dessen Folgen analysiert.
Die zentralen Themen des Textes sind die argentinische Wirtschaftskrise von 1999 bis 2002, die staatliche Insolvenz, die Staatsverschuldungs-restrukturierung, der "Kirchnerismo", der Zahlungsausfall von 2014, die RUFO-Klausel und die Vergleichbarkeit der beiden Krisen.
Die Krise resultierte aus internen wirtschaftlichen Schwächen (wie dem festen Wechselkurs), externen Schocks und einer massiven Staatsverschuldung.
Die Arbeit argumentiert, dass Fehlentscheidungen bei der Umschuldung nach 2001 und rechtliche Konflikte direkt zum Zahlungsausfall im Jahr 2014 führten.
Es bezeichnet die Ära unter Néstor und Cristina Kirchner, die durch eine spezifische Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie die Reorganisation der Staatsschulden geprägt war.
Die „Rights Upon Future Offers“-Klausel besagte, dass Argentinien freiwilligen Gläubigern keine schlechteren Bedingungen bieten durfte als anderen, was die Verhandlungen 2014 blockierte.
Die Arbeit vergleicht wichtige Kennzahlen wie Inflation, BIP-Entwicklung und Arbeitslosigkeit zwischen der Depression von 2001 und der Situation 2014.
Die massiven Privatisierungen unter Menem in den 90ern schufen kurzfristig Einnahmen, trugen aber zur langfristigen Instabilität und Abhängigkeit bei, die 2001 eskalierte.
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