Bachelorarbeit, 2013
36 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Auseinandersetzung mit der europäischen Kolonialherrschaft im 18. Jahrhundert und der Frage nach deren Legitimität im Kontext der Aufklärung. Sie untersucht die Auffassungen von Adam Smith und Thomas Jefferson, zwei bedeutenden Aufklärern, zur Kolonialisierung und zeigt auf, wie sich ihre Standpunkte im Kontext des Konflikts zwischen Großbritannien und den entstehenden Vereinigten Staaten von Amerika entwickelten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema und erläutert die Relevanz der Kolonialismuskritik im 18. Jahrhundert. Kapitel 2 befasst sich mit der Aufklärung als Motor zunehmender Kritik an der Kolonialherrschaft und beleuchtet die widersprüchliche Beziehung zwischen aufgeklärten Ideen und kolonialer Machtausübung. Kapitel 3 analysiert die politischen Beziehungen zwischen Großbritannien und den britischen Kolonien in Nordamerika im 18. Jahrhundert und zeigt den schwelenden Konflikt zwischen Fremdherrschaft und Unabhängigkeitsbestreben auf. Kapitel 4 untersucht die Thesen von Thomas Jefferson, der die amerikanische Unabhängigkeit als logische Konsequenz einer nationalen Überzeugung sah. Kapitel 5 analysiert die Kolonialismuskritik von Adam Smith, die auf wirtschaftlichen Notwendigkeiten basiert. Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Kolonialismus, Aufklärung, Thomas Jefferson, Adam Smith, Britisches Weltreich, amerikanische Unabhängigkeit, Kolonialismuskritik, politische Philosophie, nationale Prägung, wirtschaftliche Notwendigkeiten.
Es besteht ein Widerspruch zwischen aufklärerischen Idealen (Freiheit, Vernunft) und der Praxis der Kolonialherrschaft, bei der Aufklärung oft nur bis zu einem bestimmten Punkt zugelassen wurde.
Adam Smith übte Kritik am Kolonialismus vor allem aus ökonomischer Notwendigkeit. Er sah darin eine ineffiziente Belastung für das britische Wirtschaftssystem.
Für Jefferson war die amerikanische Unabhängigkeit die logische Konsequenz einer nationalen Überzeugung und der aufklärerischen Forderung nach Selbstbestimmung.
Die Aufklärung wirkte als Motor für die Kritik an der Legitimität kolonialer Machtausübung. Gelehrte diskutierten moralische, ökonomische und rationale Motive gegen die Fremdherrschaft.
Da Großbritannien die führende Kolonialmacht war, basierte die Kritik britischer Philosophen oft auf einer nationalen Prägung und der Analyse des „British Empire“.
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