Bachelorarbeit, 2015
36 Seiten, Note: 1,7
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
1. Einleitung
2. Thomas Hobbes
2.1 Der Naturzustand als Kriegszustand
2.2 Der Gesellschaftsvertrag als Notwendigkeit
2.3 Die Rolle des Souveräns
3. Jean-Jacques Rousseau
3.1 Der Naturzustand und der Ursprung der Ungleichheit
3.2 Kulturzustand
3.3 Der Contrat social
4. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht die Gerechtigkeitskonzeptionen von Thomas Hobbes und Jean-Jacques Rousseau im Kontext ihrer jeweiligen Staatsphilosophien und analysiert deren Relevanz für moderne Gesellschaften.
2.1 Der Naturzustand als Kriegszustand
Vor dem historischen Hintergrund der Bürgerkriege und der sozialen Umbrüche im England des 17. und 18 Jahrhunderts verfasst Thomas Hobbes seine Werke De Cive und den Leviathan. Als Grundlage für die dortigen Gerechtigkeitskonzeptionen führt Hobbes zunächst anthropologische Betrachtungen an, die den Menschen in Hinblick auf seine Natur darstellen. Viele Ansichten über die Natur des Menschen, den Naturzustand und den Gesellschaftsvertrag lassen sich in beiden Werken gleichermaßen finden. Im ersten Teil seines Leviathan geht er auf die grundlegendsten Fähigkeiten des Menschen ein: seine Empfindungen, sein Vorstellungsvermögen oder die Fähigkeit zur Kommunikation mittels einer Sprache.
1. Einleitung: Einführung in die thematische Relevanz von Gerechtigkeit und Vorstellung der untersuchten Werke von Hobbes und Rousseau.
2. Thomas Hobbes: Analyse der anthropologischen Grundannahmen von Hobbes und Beschreibung des Naturzustands als Kriegszustand, der die Notwendigkeit eines souveränen Staates begründet.
2.1 Der Naturzustand als Kriegszustand: Detaillierte Untersuchung des Menschenbildes bei Hobbes und der Entstehung des Krieges aller gegen alle durch Konkurrenz, Unsicherheit und Ruhmsucht.
2.2 Der Gesellschaftsvertrag als Notwendigkeit: Erörterung des Übergangs vom Naturzustand zum Gesellschaftsvertrag basierend auf Naturrechten und Naturgesetzen zur Friedenssicherung.
2.3 Die Rolle des Souveräns: Beschreibung der Funktion und Machtbefugnisse des souveränen Herrschers als Garant für Frieden und Sicherheit im Gemeinwesen.
3. Jean-Jacques Rousseau: Kontrastierung des Rousseau’schen Menschenbildes mit jenem von Hobbes und Untersuchung seiner Sicht auf den Ursprung der Ungleichheit.
3.1 Der Naturzustand und der Ursprung der Ungleichheit: Analyse der Trennung zwischen physischen und moralischen Eigenschaften des Menschen sowie der Kritik an der Zivilisation.
3.2 Kulturzustand: Untersuchung der negativen Auswirkungen der gesellschaftlichen Entwicklung und der Entstehung von Ungleichheit durch Zivilisation und Privateigentum.
3.3 Der Contrat social: Darstellung des Modells eines Gesellschaftsvertrages bei Rousseau, der auf der Autonomie des Bürgers und dem allgemeinen Willen basiert.
4. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Gerechtigkeitskonzeptionen und deren heutige Relevanz sowie der anhaltenden Herausforderungen bei der Umsetzung von Gerechtigkeit.
Gerechtigkeit, Thomas Hobbes, Jean-Jacques Rousseau, Naturzustand, Gesellschaftsvertrag, Leviathan, Contrat social, Souveränität, Ungleichheit, Menschenbild, Politische Philosophie, Aufklärung, Friedenssicherung, Staatstheorie, Gemeinwesen.
Die Arbeit untersucht die Gerechtigkeitskonzeptionen von Thomas Hobbes und Jean-Jacques Rousseau und vergleicht ihre Ansätze zur Legitimierung politischer Herrschaft.
Zu den zentralen Themen gehören der Naturzustand, der Gesellschaftsvertrag, das Menschenbild, die Entstehung sozialer Ungleichheit und die Rolle der Staatsgewalt.
Das Ziel ist es, die Konzepte von Hobbes und Rousseau zu analysieren und ihre Anwendbarkeit bzw. Relevanz für moderne Gerechtigkeitsvorstellungen zu prüfen.
Es handelt sich um eine textbasierte, vergleichende Analyse der Primärquellen (insb. Leviathan, De Cive, Discours sur l’inégalité, Contrat social) unter Einbeziehung relevanter Sekundärliteratur.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Theorien von Hobbes und Rousseau, unterteilt in deren Anthropologie, ihre Staatsverträge und die Rolle der Herrschaft.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Gerechtigkeit, Gesellschaftsvertrag, Souveränität, Naturzustand und Politische Philosophie beschreiben.
Hobbes sieht den Naturzustand als einen Kriegszustand geprägt von Misstrauen und Angst, während Rousseau den Menschen als von Natur aus gut und isoliert beschreibt, dessen Leiden erst durch die zivilisatorische Vergesellschaftung künstlich erzeugt werden.
Rousseau sieht das Problem in der Legitimation der Herrschaft, die nur dann gerechtfertigt ist, wenn sie auf dem freien Willen der Bürger (dem Gemeinwillen) basiert, anstatt auf der reinen Unterwerfung unter einen absolutistischen Herrscher.
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