Masterarbeit, 2013
120 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Abgrenzung der Arbeit
1.3 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Soziale Netzwerke
2.2 Abgrenzung des Forscher- bzw. Wissenschaftlerbegriffs
2.3 Scholarly Identity Management
2.3.1 Begriff
2.3.2 Gründe für ein Scholarly Identy Management
2.3.3 (Forscher)profile
2.3.4 Ausgewählte (informationstechnische) Grundlagen zum Identitätsmanagement
2.3.4.1 Arten von Identitäten
2.3.4.2 Technische Anforderungen an ein Identitätsmanagement-System
2.3.4.3 Aufbau/Bestandteile von IDM
2.3.4.4 Föderatives Identitätsmanagement
2.3.5 Aktuelle Problemfelder und Herausforderungen des Scholarly Identity Management
3 Bewertung von Profildatenbanken anhand ausgewählter Kriterien
3.1 Grundzüge der Erstellung von Kriterienkatalogen
3.2 Konzeption eines Kriterienkatalogs für die Bewertung von Profildatenbanken
3.3 Untersuchung ausgewählter Profildatenbanken anhand der entwickelten Kriterien
3.3.1 RePEc Author Services (RAS)
3.3.1.1 Kurzbeschreibung
3.3.1.2 Kriteriengeleitete Analyse
3.3.2 Nature Network
3.3.2.1 Kurzbeschreibung
3.3.2.2 Kriteriengeleitete Analyse
3.3.3 VIAF/GND
3.3.3.1 Kurzbeschreibung
3.3.3.2 Kriteriengeleitete Analyse
3.3.4 ResearchGate
3.3.4.1 Kurzbeschreibung
3.3.4.2 Kriteriengeleitete Analyse
3.3.5 Mendeley
3.3.5.1 Kurzbeschreibung
3.3.5.2 Kriteriengeleitete Analyse
3.3.6 ORCID
3.3.6.1 Kurzbeschreibung
3.3.6.2 Kriteriengeleitete Analyse
3.4 Zusammenführung der Untersuchungsergebnisse: Vergleich, Gemeinsamkeiten und Unterschiede
3.4.1 Charakteristika der Systeme
3.4.2 Funktionsweise der Systeme
3.4.3 Umgang mit Problemen
3.4.4 Erfüllung der Nutzeranforderungen
4 Gestaltungsempfehlungen zum Scholarly Identity Management
4.1 Empfehlungen im Hinblick auf allgemeine Systemcharakteristika
4.2 Empfehlungen im Hinblick auf die Funktionsweise der Systeme
4.3 Empfehlungen zum Umgang mit Problemfeldern
4.4 Empfehlungen zur Verbesserung der Unterstützung der Zielgruppenanforderungen
5 Fazit
6 Quellenverzeichnis
Die Masterarbeit analysiert den Status quo von Scholarly Identity Management Systemen für Forscher und Wissenschaftler, um ausgehend von einer kriteriengeleiteten Untersuchung Verbesserungspotenziale und Gestaltungsempfehlungen für zukünftige Systeme zu erarbeiten.
3.3.1 RePEc Author Services (RAS)
Den Mittelpunkt des Projektes bildet eine dezentrale bibliografische Datenbank von Arbeitspapieren, Zeitschriftenartikeln, Büchern, Buchkapiteln und Software-Komponenten. Die gesammelten Daten werden in diversen Services genutzt. Einer davon ist RePEc Author Service.
Grundlage des RePEC Author Service ist RePEc. Die Abkürzung RePEc steht für “Research Papers in Economics”. RePEc ist eine gemeinschaftliche Bemühung von Hunderten Freiwilligen aus mehr als 75 Ländern, die die Ausbreitung wirtschaftswissenschaftlicher Forschung und verwandter Gebiete fördern wollen.
1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, Abgrenzung der Arbeit und Erläuterung des methodischen Aufbaus.
2 Theoretische Grundlagen: Erörterung der Grundlagen von sozialen Netzwerken, Identitätsmanagement sowie der spezifischen Anforderungen an Forscherprofile.
3 Bewertung von Profildatenbanken anhand ausgewählter Kriterien: Konzeption eines Kriterienkatalogs und detaillierte kriteriengeleitete Analyse ausgewählter Systeme, gefolgt von einem Vergleich der Ergebnisse.
4 Gestaltungsempfehlungen zum Scholarly Identity Management: Ableitung konkreter Empfehlungen für zukünftige Systeme basierend auf den identifizierten Schwachstellen und Verbesserungspotenzialen.
5 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
6 Quellenverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Literatur- und Internetquellen.
Scholarly Identity Management, Identitätsmanagement, Forscherprofile, Profildatenbanken, Wissenschaftskommunikation, RePEc, ResearchGate, Mendeley, ORCID, VIAF, Nutzeranforderungen, Systemcharakteristika, Forschungsorientierung, Namensidentifikation, Profilpflege.
Die Arbeit untersucht, wie Wissenschaftler und Forscher ihre digitalen Identitäten in verschiedenen Systemen und Netzwerken verwalten können und welche Anforderungen diese Systeme erfüllen müssen.
Themen sind die Grundlagen des Identitätsmanagements, die spezifischen Bedürfnisse von Forschern bei der Selbstdarstellung, technische Anforderungen sowie der Umgang mit Problemfeldern wie Namensvarianten.
Ziel ist es, den aktuellen Stand der verfügbaren Systeme zu analysieren, deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten und Empfehlungen für eine bessere Unterstützung der Zielgruppe zu geben.
Es wurde ein systematischer Kriterienkatalog entwickelt, anhand dessen sechs ausgewählte Plattformen (RePEc, Nature Network, VIAF, ResearchGate, Mendeley, ORCID) qualitativ bewertet wurden.
Im Hauptteil erfolgen die theoretische Einbettung, die Konzeption des Kriterienkatalogs sowie die detaillierte Analyse der einzelnen Plattformen unter Berücksichtigung ihrer Charakteristika und Funktionsweisen.
Wichtige Kriterien umfassen die Größe des Systems, den Betreiber, die wissenschaftliche Ausrichtung, den Funktionsumfang, die Zielsetzung sowie den Umgang mit Problemfällen und die Erfüllung von Nutzeranforderungen.
Aufgrund von Homonymen (gleiche Namen), Namensänderungen durch Heirat oder unterschiedlicher Schreibweisen ist die eindeutige Zuordnung von Publikationen zu einer Person ohne Identitätsmanagement schwierig.
Die Arbeit differenziert in Bibliothekssysteme (z. B. VIAF), reine Profildatenbanken (z. B. ORCID, RAS) und Community-Plattformen (z. B. ResearchGate), die unterschiedliche Grade an Vernetzung und Funktionalität bieten.
Die Verifizierung ist ein zentrales Instrument, um die Qualität und Validität der im System hinterlegten Daten sicherzustellen, wobei die Mechanismen je nach System (z. B. E-Mail-Überprüfung via Institut) stark variieren.
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