Bachelorarbeit, 2015
92 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Einfluss des Pendelns auf das subjektive Wohlbefinden. Sie untersucht das so genannte „Pendler-Paradoxon", das besagt, dass Pendeln zwar mit negativen Auswirkungen auf die Lebenszufriedenheit verbunden ist, aber dennoch nicht zu einem höheren Gehalt führt. Die Arbeit vergleicht verschiedene Studien, die sich mit diesem Thema beschäftigen, und analysiert die unterschiedlichen Ergebnisse.
Das erste Kapitel legt die theoretischen Grundlagen der Arbeit fest und beleuchtet die Glücksforschung sowie die Auswirkungen des Pendelns auf das subjektive Wohlbefinden. Das zweite Kapitel analysiert die Studie von Frey und Stutzer (2008), die das Pendler-Paradoxon untersucht. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Studie von Roberts, Hodgson und Dolan (2011), die sich mit den geschlechtsspezifischen Unterschieden in den Auswirkungen des Pendelns auf die psychische Gesundheit auseinandersetzt. Das vierte Kapitel behandelt die Studie von Martin, Goryakin und Suhrcke (2014), die den Einfluss von aktiven Pendelformen auf das psychische Wohlbefinden untersucht. Abschließend werden die Ergebnisse der verschiedenen Studien verglichen und kritisch gewürdigt.
Pendeln, Pendler-Paradoxon, subjektives Wohlbefinden, Lebenszufriedenheit, psychische Gesundheit, Geschlecht, Transportmittel, Haushaltseffekte, empirische Forschung, ökonometrische Methoden.
Es beschreibt die Beobachtung von Stutzer und Frey, dass Menschen lange Pendelzeiten auf sich nehmen, ohne durch ein höheres Gehalt oder bessere Lebensqualität ausreichend dafür entschädigt zu werden.
Ja, die Studie von Roberts et al. zeigt, dass Frauen psychisch stärker negativ vom Pendeln beeinflusst werden als Männer, obwohl sie im Durchschnitt kürzer pendeln.
Die Studie von Martin et al. (2014) untersucht, ob Pendeln mit dem Fahrrad oder zu Fuß im Vergleich zum Auto das psychische Wohlbefinden steigern kann.
Meist werden Daten aus großen Panel-Befragungen genutzt, in denen die Teilnehmer ihre Lebenszufriedenheit oder psychische Gesundheit selbst bewerten.
Mögliche Erklärungen sind Marktriktionen, falsche Erwartungen an den Nutzen des Pendelns oder eine Kompensation auf Haushaltsebene.
Häufig kommen Fixed Effects Modelle zum Einsatz, um individuelle, zeitkonstante Faktoren herauszufiltern und den reinen Effekt der Pendeldauer zu messen.
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