Bachelorarbeit, 2015
92 Seiten, Note: 1,0
DISPOSITION
1 VORWORT
2 DIE GRUNDLAGEN VERSTEHEN
2.1 Die Glücksforschung
2.2 Das Pendeln
2.2.1 Physische und psychische Bürde
2.2.2 Mit dem Pendeln verbundener Nutzen
3 „STRESS THAT DOESN’T PAY: THE COMMUTING PARADOX“ (2008) VON FREY BRUNO S. UND STUTZER ALOIS
3.1 Das gemeinsame Forschungsgebiet der Autoren
3.2 Das Pendler Paradoxon: die zentrale Forschungsfrage
3.3 Empirische Analyse: der Effekt von Pendeln auf das subjektive Wohlbefinden
3.3.1 Daten und deskriptive Statistik
3.3.2 Strategie für den empirischen Test
3.3.3 Pooled Modell
3.3.4 Fixed Effects Modell
3.3.5 Berücksichtigung der Variablen Pendelstrecke und Transportmittel
3.3.6 Kalkulation der fehlenden Entschädigung für das Pendeln
3.4 Erklärungen für das Vorliegen des Paradoxons
3.4.1 Ist eine vollständige Kompensation auf Haushaltsebene gegeben?
3.4.2 Gibt es eine vollständige Kompensation in bestimmten Lebensbereichen?
3.4.3 Fehlt eine vollständige Kompensation aufgrund von Friktionen auf dem Markt?
3.5 Resümee der Forschungsarbeit von Frey und Stutzer
4 „IT’S DRIVING HER MAD: GENDER DIFFERENCES IN THE EFFECTS OF COMMUTING ON PSYCHOLOGICAL HEALTH“ (2011) VON ROBERTS, HODGSON UND DOLAN
4.1 Daten und Variablenauswahl
4.2 Ökonometrische Methode
4.3 Ergebnisse
4.3.1 Unterschied zwischen den Geschlechtern
4.3.2 Tests auf Robustheit der Ergebnisse
4.3.3 Test auf mögliche Effekte auf Haushaltsebene
4.4 Resümee der Forschungsarbeit von Robert et al.
4.5 Vergleich zu Frey und Stutzer (2008) und mögliche Erklärungen für das erstaunliche Resultat
5 „DOES ACTIVE COMMUTING IMPROVE PSYCHOLOGICAL WELLBEING?“ (2014) VON MARTIN, GORYAKIN UND SUHRCKE
5.1 Daten und Variablenauswahl
5.2 Ökonometrische Methode
5.3 Ergebnisse
5.4 Resümee der Forschungsarbeit und Limitation der Ergebnisse
6 VERGLEICH DER STUDIEN VON FREY/STUTZER, ROBERTS ET AL. UND MARTIN ET AL.
7 KRITISCHE WÜRDIGUNG DER ERGEBNISSE UND AUSBLICK
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des täglichen Pendelns auf das subjektive Wohlbefinden und die psychische Gesundheit. Das Ziel besteht darin, das sogenannte „Pendler Paradoxon“ – die Beobachtung, dass Menschen trotz negativer Auswirkungen des Pendelns nicht ausreichend kompensiert werden – anhand ökonometrischer Methoden zu untersuchen und drei verschiedene wissenschaftliche Studien miteinander zu vergleichen, um Erklärungsansätze für dieses Phänomen zu diskutieren.
3.2 Das Pendler Paradoxon: die zentrale Forschungsfrage
Das Pendeln ist ein Phänomen, das viele Menschen täglich beschäftigt. Wie unter Gliederungspunkt 2.2 näher erläutert, wird diese Aktivität meist mit einer Bürde gleichgesetzt, die zu physischen und psychischen Problematiken führen kann. Jedoch sollte man sich auch den positiven Aspekten des Pendelns bewusst sein. Aus ökonomischer Sicht handelt es sich hier um eine von vielen Entscheidungen, die jedes rational denkende Individuum mit seiner individuellen Nutzenfunktion (abhängig von seinen Präferenzen) für sich treffen muss.
Die Wissenschaftler gehen von einem Gleichgewicht im Wohnungs- und Arbeitsmarkt aus, welches sich dadurch auszeichnet, dass der Nutzen eines Menschen in allen möglichen Kombinationen von Alternativen innerhalb dieser zwei Märkte gleich ist. Wird von einem solchen Gleichgewicht ausgegangen, müssten mit dem Pendeln einhergehende Nachteile (psychischer Stress etc.) entweder durch intrinsische oder finanzielle Motivation für den Arbeitsplatz oder durch den Vorteil einer angenehmeren Wohnsituation ausgeglichen werden.
1 VORWORT: Einleitung in die Bedeutung der Glücksforschung und die Relevanz der Untersuchung des Pendelns als Gegenstand der ökonomischen Analyse.
2 DIE GRUNDLAGEN VERSTEHEN: Definition und theoretische Grundlagen der Glücksforschung sowie des Pendelns unter Berücksichtigung physischer, psychischer und ökonomischer Faktoren.
3 „STRESS THAT DOESN’T PAY: THE COMMUTING PARADOX“ (2008) VON FREY BRUNO S. UND STUTZER ALOIS: Detaillierte empirische Analyse der Auswirkungen des Pendelns auf die Lebenszufriedenheit basierend auf deutschen SOEP-Daten.
4 „IT’S DRIVING HER MAD: GENDER DIFFERENCES IN THE EFFECTS OF COMMUTING ON PSYCHOLOGICAL HEALTH“ (2011) VON ROBERTS, HODGSON UND DOLAN: Untersuchung geschlechtsspezifischer Auswirkungen des Pendelns auf die psychische Gesundheit unter Verwendung von Daten aus Großbritannien.
5 „DOES ACTIVE COMMUTING IMPROVE PSYCHOLOGICAL WELLBEING?“ (2014) VON MARTIN, GORYAKIN UND SUHRCKE: Analyse des Einflusses verschiedener Reisemodi (aktiv vs. passiv) auf das Wohlbefinden.
6 VERGLEICH DER STUDIEN VON FREY/STUTZER, ROBERTS ET AL. UND MARTIN ET AL.: Gegenüberstellung und Synthese der Ergebnisse aus den drei behandelten Studien.
7 KRITISCHE WÜRDIGUNG DER ERGEBNISSE UND AUSBLICK: Methodische Reflexion der vorliegenden Arbeit und Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten im Bereich der Glücksforschung.
Glücksforschung, Pendeln, Pendler Paradoxon, subjektives Wohlbefinden, Lebenszufriedenheit, Fixed Effects Modell, ökonomische Analyse, Pendeldauer, psychische Gesundheit, Reisemodus, Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt, Paneldaten, Compensation, Transaktionskosten
Die Arbeit untersucht die ökonomischen und psychologischen Auswirkungen des täglichen Pendelns auf das subjektive Wohlbefinden und die psychische Gesundheit der Menschen.
Neben der Glücksforschung als theoretischem Rahmen stehen das Pendler Paradoxon, geschlechtsspezifische Unterschiede beim Pendeln und der Einfluss der Wahl des Transportmittels im Fokus.
Die Kernfrage ist, warum rationale Individuen die Bürde des Pendelns auf sich nehmen, obwohl die Daten eine negative Korrelation zwischen Pendeldauer und Zufriedenheit zeigen, ohne dass eine adäquate Kompensation stattfindet.
Es werden ökonometrische Analysen, insbesondere Fixed Effects Modelle auf Basis von Paneldatensätzen (SOEP und BHPS), angewandt, um kausale Zusammenhänge zu prüfen.
Der Hauptteil analysiert drei bedeutende Paper von Frey/Stutzer, Roberts et al. sowie Martin et al., leitet daraus methodische Ansätze ab und vergleicht deren empirische Ergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Glücksforschung, Pendler Paradoxon, subjektives Wohlbefinden, psychische Gesundheit, Fixed Effects Modell und der Einfluss verschiedener Reisemodi.
Es ist ein Paradoxon, weil rationale Akteure laut Wirtschaftstheorie nur pendeln sollten, wenn sie dafür durch höheres Gehalt oder bessere Wohnbedingungen voll entschädigt werden, die Daten jedoch einen Netto-Nutzennachteil zeigen.
Die analysierten Studien zeigen, dass Frauen häufig stärker unter den negativen Auswirkungen des Pendelns auf die psychische Gesundheit leiden als Männer.
Ja, laut der Studie von Martin et al. wirkt sich aktives Pendeln (Gehen, Radfahren) positiver auf das Wohlbefinden aus als passives Pendeln (Auto, öffentlicher Nahverkehr).
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