Bachelorarbeit, 2014
67 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der ethischen Beurteilung der Pränataldiagnostik. Sie analysiert die Positionen von Ulrich Eibach und Hartmut Kreß, zwei renommierten Ethikern, und vergleicht deren Ansichten. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die ethischen Herausforderungen der Pränataldiagnostik zu entwickeln und die Argumentationslinien der beiden Autoren zu beleuchten.
Die Einleitung führt in die Thematik der Pränataldiagnostik ein und stellt die zentrale Fragestellung der Arbeit dar: Wie beurteilen Ulrich Eibach und Hartmut Kreß die Pränataldiagnostik aus ethischer Sicht?
Kapitel 2 bietet einen medizinischen Überblick über die Pränataldiagnostik und erläutert verschiedene Methoden, die Anwendungsmöglichkeiten und die damit verbundenen Herausforderungen.
Kapitel 3 beleuchtet Eibachs Position zur Pränataldiagnostik. Es analysiert seine Argumentation zum Begriff der Menschenwürde, zur Frage nach dem Beginn des Lebens und zur ethischen Beurteilung des Schwangerschaftsabbruchs.
Kapitel 4 befasst sich mit Kreß' Sichtweise auf die Pränataldiagnostik. Es untersucht seine Definition der Menschenwürde, seine Position zum Lebensbeginn und seine ethische Beurteilung des Schwangerschaftsabbruchs.
Kapitel 5 vergleicht die Ansichten von Eibach und Kreß und analysiert ihre unterschiedlichen Argumentationslinien. Es beleuchtet Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihren Positionen zur Menschenwürde, zum Lebensbeginn, zum Schwangerschaftsabbruch und zur Pränataldiagnostik.
Pränataldiagnostik, Ethische Beurteilung, Menschenwürde, Lebensbeginn, Schwangerschaftsabbruch, Ulrich Eibach, Hartmut Kreß, Selbstbestimmung, Freiheit, Verantwortungsethik.
Zentrale Fragen sind der Beginn des menschlichen Lebens, der Schutz der Menschenwürde von Embryonen und die moralische Vertretbarkeit von Schwangerschaftsabbrüchen nach einer Diagnose.
Eibach vertritt eine eher konservative theologische Sicht, die die Menschenwürde ab der Zeugung betont und die Gefahr sieht, dass der Mensch sich durch die Technik als „Gott“ aufspielt.
Kreß legt einen stärkeren Fokus auf die Selbstbestimmung und Freiheit der Eltern. Die Arbeit vergleicht seine Argumentationslinien zur Menschenwürde mit denen Eibachs.
Oft entscheiden sich Familien vorschnell aus Angst vor der Belastung durch ein behindertes Kind, da sie sich zuvor meist nur eine „glückliche und gesunde“ Familie vorgestellt haben.
Ja, die Arbeit thematisiert die Problematik, dass viele Krankheiten zwar pränatal diagnostiziert, aber im Mutterleib noch nicht therapiert werden können, was Eltern vor schwierige Entscheidungen stellt.
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