Bachelorarbeit, 2014
53 Seiten, Note: 1.3
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Rolle von Analysten bei der Fortentwicklung der International Financial Reporting Standards (IFRS). Ziel ist es, den Einfluss von Analysten auf den Standardsetzungsprozess zu untersuchen und die Gründe für ihre (oft geringe) Beteiligung zu beleuchten. Hierzu werden wissenschaftliche Studien analysiert und anekdotische Evidenz herangezogen.
Nach einer einleitenden Problemstellung widmet sich die Arbeit zunächst der IFRS Foundation und ihren Zielen sowie dem Aufbau der Organisation und ihrer Gremien. Die Sonderstellung der EFRAG im EU-Endorsement Prozess wird ebenfalls beleuchtet. Im Anschluss erfolgt eine Betrachtung der Fortentwicklung der IFRS, wobei der IASB als Entwickler von IFRS Standards im Fokus steht. Die User der IFRS werden vorgestellt und der Due Process des IASB erläutert. Lobbying bei der Standardentwicklung und die möglichen Lobbymethoden werden ebenfalls beleuchtet.
Das nächste Kapitel widmet sich den Analysten als Nutzergruppe der IFRS. Der Kapitalmarkt, Rechnungslegung und Analysten werden thematisiert. Die Tätigkeit und Rolle von Finanzanalysten am Kapitalmarkt werden genauer betrachtet. Im Folgenden wird die Rolle der Analysten bei der IFRS Fortentwicklung untersucht. Hierzu werden wissenschaftliche Untersuchungen zur User-Preparer Imbalance und zum Forschungsstand der Einflussnahme von Analysten und Investoren analysiert.
Die Gründe für die erhöhte Partizipation der Ersteller und die theoretischen Gründe für die Teilnahme von Analysten/Usern werden untersucht. Abschließend wird die Forschung zu den Gründen der geringen Analysten/User Teilnahme beleuchtet. Die Arbeit endet mit einer kritischen Würdigung der wissenschaftlichen Studien und anekdotischer Evidenz sowie einer Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse.
IFRS, Standardentwicklung, Analysten, Kapitalmarkt, User-Preparer Imbalance, Lobbying, IFRS Foundation, IASB, EFRAG, Due Process, Rechnungslegung, Finanzanalysten, Forschungsstand, wissenschaftliche Studien, anekdotische Evidenz.
Analysten gelten als Hauptadressaten der IFRS. Die Arbeit untersucht, inwieweit sie durch Lobbying und die Teilnahme am "Due Process" des IASB Einfluss auf die Gestaltung der Standards nehmen.
Es beschreibt das Phänomen, dass sich Ersteller von Abschlüssen (Preparer) deutlich stärker am Standardsetzungsprozess beteiligen als die eigentlichen Nutzer (User) wie Investoren und Analysten.
Der Due Process ist ein geregeltes Verfahren zur Entwicklung von Standards, das die Beteiligung von Stakeholdern durch Kommentierungsphasen und öffentliche Diskussionen vorsieht.
Wissenschaftliche Studien untersuchen hierfür Gründe wie Zeitmangel, hohe Spezialisierung oder die Annahme, dass ihre Interessen bereits ausreichend vertreten werden.
Die EFRAG (European Financial Reporting Advisory Group) spielt eine Sonderstellung im EU-Endorsement-Prozess, indem sie die EU-Kommission bei der Übernahme der IFRS in europäisches Recht berät.
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