Examensarbeit, 2013
40 Seiten, Note: 1,0
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Diese Arbeit zielt darauf ab, die Wirksamkeit zweier Methoden zur Förderung der Lesemotivation in der 1. und 2. Klasse, die „Lesekarte“ und die „Lesemauer“, vergleichend zu untersuchen. Ziel ist es, die Stärken und Schwächen der beiden Methoden zu analysieren und Schlussfolgerungen für die Praxis der Leseförderung abzuleiten.
Kapitel 2 legt den theoretischen Grundstein für die spätere Analyse, indem es den Begriff der Lesemotivation umfassend definiert. Hier werden verschiedene Faktoren und Dimensionen der Lesemotivation beleuchtet und verschiedene Ansätze zur Lesemotivationsforschung dargestellt.
Kapitel 3 stellt die beiden Methoden „Lesekarte“ und „Lesemauer“ detailliert vor. Die Funktionsweise, die Anwendungsmöglichkeiten und die didaktischen Prinzipien jeder Methode werden erläutert.
Kapitel 4 analysiert die Wirksamkeit der beiden Methoden hinsichtlich der drei Leitfragen: 1) Fördern die Methoden die Lesemotivation der Schülerinnen und Schüler? 2) Welche Schülerinnen und Schüler erreicht die jeweilige Methode? 3) Welche alternativen Möglichkeiten gibt es aus Sicht der Schülerinnen und Schüler, die Lesemotivation zu fördern? Die Ergebnisse der Analyse werden präsentiert und diskutiert.
Lesemotivation, Leseförderung, Lesekompetenz, Grundschule, Vergleichende Analyse, Lesekarte, Lesemauer, Methoden Wirksamkeit, Unterricht, Lernmotivation, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Schülermotivation, didaktische Prinzipien.
Studien wie PISA zeigen Defizite in der Lesekompetenz. Aktuelle Forschung belegt, dass eine nachhaltige Förderung nur gelingt, wenn die intrinsische Lesemotivation der Kinder geweckt wird.
Die Arbeit analysiert und vergleicht die Methoden „Lesekarte“ und „Lesemauer“, wie sie in der 1. und 2. Klasse eingesetzt werden.
Die Lesemauer ist eine visuelle Methode zur Motivationsförderung, bei der gelesene Bücher oder Fortschritte symbolisch als Bausteine einer Mauer dargestellt werden.
Intrinsische Motivation kommt aus dem inneren Interesse am Lesen selbst, während extrinsische Motivation durch äußere Anreize wie Belohnungen (z. B. Stempel auf einer Lesekarte) geweckt wird.
Die Wirksamkeitsanalyse untersucht, ob die Methoden alle Kinder gleichermaßen ansprechen oder ob bestimmte Gruppen (z. B. leseschwache Kinder) besonders profitieren.
Die Arbeit beleuchtet auch die Schülerperspektive und fragt nach individuellen Wünschen und Ideen zur Steigerung der Freude am Lesen.
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