Examensarbeit, 2013
40 Seiten, Note: 1,0
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
1. EINLEITUNG
2. LESEMOTIVATION FÖRDERN
2.1 Was bedeutet Lesemotivation?
2.2 Wie entsteht Lesemotivation?
2.3 Die Bedeutung der Lesemotivation für die Lesekompetenz
3. DARSTELLUNG ZWEIER METHODEN ZUR FÖRDERUNG DER LESEMOTIVATION IN DER 1./2. KLASSE
3.1 Was ist die Lesemauer?
3.2 Was ist die Lesekarte?
4. WIRKSAMKEITSANALYSE DER LESEMOTIVATIONSMETHODEN
4.1 Methodisches Vorgehen
4.2 Auswertung des Materials hinsichtlich dreier Leitfragen
4.2.1 Leitfrage 1: Fördert das jeweilige Verfahren die Lesemotivation der Schülerinnen und Schüler?
4.2.2 Leitfrage 2: Welche Schülerinnen und Schüler erreicht die jeweilige Lesemotivationsmethode?
4.2.3 Leitfrage 3: Welche Alternativmöglichkeiten gibt es aus Sicht der Schülerinnen und Schüler die Lesemotivation zu fördern?
5. ZUSAMMENFASSUNG UND SCHLUSSFOLGERUNG
Diese Arbeit untersucht die Wirksamkeit der Lesemotivationsmethoden "Lesekarte" und "Lesemauer" in der ersten und zweiten Klasse einer Grundschule, um zu ermitteln, ob diese Ansätze tatsächlich die Lesemenge und -motivation der Lernenden steigern können.
4.2.1 Leitfrage 1: Fördert das jeweilige Verfahren die Lesemotivation der Schülerinnen und Schüler?
Die intrinsische Lesemotivation steht in einem Wirkungskreislauf mit der Lesemenge der Lernenden. Für die Beantwortung der Frage werden daher die Antworten der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich der Lesehäufigkeit und die Anzahl der abgeschlossenen LM und LK (Lesemenge) als grundlegend erachtet. Weiterhin sollen die Gründe für das Lesen der Lernenden sowie die Einstellung gegenüber dem Lesen genauer betrachtet werden, um eine Aussage über die Art der Lesemotivation treffen zu können.
Entsprechend der theoretischen Ausführungen wirken sich die verschiedenen Lesemotivationsformen unterschiedlich auf das Leseverhalten aus: Während die intrinsische und autonom extrinsische Motivation das Leseverhalten positiv beeinflussen, wirkt sich eine durch Fremdbestimmung gekennzeichnete Motivation negativ hierauf aus. Es stellt sich daher zunächst die Frage, welche Lesemotivationsform bei den Befragten vorliegt. Ordnet man die Lernenden aufgrund ihrer Antworten dem Kontinuum der Motivation nach Maik Philipp zu (vgl. 2.1) lässt sich folgendes feststellen: Die Schülerinnen und Schüler, die die Verfahren nutzen, verfügen bereits zum Großteil über eine intrinsische Lesemotivation oder über eine extrinsische, die jedoch bereits autonome Anteile beinhaltet. Die Ergebnisse bestätigen somit die Erkenntnisse der Leseforschung, dass die Art der Motivation das Leseverhalten beeinflusst.
1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Lesekompetenz im Kontext internationaler Vergleichsstudien und begründet die Relevanz der Förderung intrinsischer Lesemotivation in der Grundschule.
2. LESEMOTIVATION FÖRDERN: Dieses Kapitel erläutert theoretische Konstrukte der Lesemotivation, das Erwartungs-Wert-Modell sowie den Zusammenhang zwischen Motivation und Lesekompetenz.
3. DARSTELLUNG ZWEIER METHODEN ZUR FÖRDERUNG DER LESEMOTIVATION IN DER 1./2. KLASSE: Hier werden die beiden praktischen Ansätze "Lesemauer" und "Lesekarte" sowie deren jeweilige Zielsetzungen und Umsetzungsarten vorgestellt.
4. WIRKSAMKEITSANALYSE DER LESEMOTIVATIONSMETHODEN: Das Kapitel analysiert die Wirksamkeit der Methoden anhand von Schüler- und Lehrerinterviews sowie Beobachtungen, strukturiert durch drei zentrale Leitfragen.
5. ZUSAMMENFASSUNG UND SCHLUSSFOLGERUNG: Die Zusammenfassung führt die Ergebnisse zusammen und leitet Schlussfolgerungen für die schulische Praxis ab, insbesondere im Hinblick auf die Individualität der Lernenden.
Lesemotivation, Lesekompetenz, Lesesozialisation, Grundschule, Lesemauer, Lesekarte, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Leseförderung, Schülerinterviews, Erwartungs-Wert-Modell, Leseverhalten, Lernumfeld, Elternhaus, Lesemenge.
Die Arbeit untersucht und vergleicht die Wirksamkeit der Lesemotivationsmethoden „Lesekarte“ und „Lesemauer“ in den ersten zwei Grundschuljahren.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Lesemotivation, Konzepte der Lesesozialisation und die empirische Analyse von Motivationsinstrumenten im schulischen Alltag.
Das Ziel ist herauszufinden, ob die genannten Methoden die Lesemotivation und Lesemenge der Lernenden tatsächlich nachhaltig steigern oder ob sie an ihre Grenzen stoßen.
Die Autorin stützt sich auf eine qualitative Analyse, die auf persönlichen Interviews mit Schülerinnen und Schülern sowie den Klassenlehrkräften basiert.
Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Einordnung der Lesemotivation und der detaillierten Auswertung der Praxiserfahrungen anhand von drei spezifischen Leitfragen.
Wichtige Begriffe sind Lesemotivation, intrinsische versus extrinsische Motivation, Lesesozialisation und die Wirksamkeitsanalyse von Lesefördermaßnahmen.
Die Analyse zeigt, dass diese Kinder häufig nicht über die erforderliche Unterstützung aus dem Elternhaus verfügen, was für den Erfolg der Methoden eine entscheidende Voraussetzung war.
Die Arbeit verdeutlicht, dass Fremdbestimmung – etwa durch elterlichen Druck oder starre Vorgaben – als negativ empfunden wird und die intrinsische Lesemotivation sogar behindern kann.
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