Diplomarbeit, 2004
57 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufgabenstellung, Aufbau und Struktur dieser Diplomarbeit
2 Customer Relationship Management
2.1 Übersicht
2.2 Aufgaben und Ziele
2.2.1 Individualisierung der Kundenbeziehungen
2.2.2 Profitabilität
2.3 Database Marketing
3 Ansatzpunkte für das CRM in der Automobilindustrie
4 Konzepte des CRM
4.1 Übersicht
4.2 Vorkaufphase
4.3 Instrumente in der Nachkaufphase (After-Sales-Marketing)
4.3.1 Instrumente direkt nach Vertragsschluss
4.3.2 Direct Mail
4.3.3 Kundenzeitschriften
4.3.4 Kundenclubs und Kundenkarten
4.3.5 Telefonmarketing
4.3.6 Online Marketing
4.3.7 Event Marketing
4.4 Zielgruppenorientierte Betrachtung
5 Psychologische und juristische Barrieren
6 Resümee
Die Diplomarbeit untersucht die Bedeutung und praktische Umsetzung von Customer Relationship Management (CRM) in der Automobilindustrie vor dem Hintergrund stagnierender Märkte. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Kundenbindung die Kundenloyalität gestärkt und eine langfristige Profitabilität gesichert werden kann.
Das ist nichts für dich, Marc-Oliver!
Zeit: Einer dieser Tage, an denen man was erleben kann.
Ort: Verkaufsraum eines Automobilhändlers in einer deutschen Großstadt, gediegen ausgestattet, helle freundliche Atmosphäre. Darin geschickt und dynamisch drapiert blitzend-neue Personenwagen, untere Mittelklasse, Mittelklasse, gehobene Mittelklasse. Diskret verströmen sie jenen suchterzeugenden Duft von Qualität und Unberührbarkeit.
Ein Mann betritt den Pavillon, in dem sich sonst niemand befindet. Er ist um die Vierzig, gehobene Mittelklasse, in guten Zustand, gepflegt; Anzug: serienmäßig; dezente Seidenkrawatte: Sonderausstattung. Er will ein Auto kaufen, er hat es schon auf ein bestimmtes abgesehen, sich gewissermaßen fast verliebt, will sich aber zuerst einmal informieren. Er möchte jetzt vor allem eine Preisliste haben und Tabellen über Maße und technische Daten. Der Mann wartet betrachtend.
Da – mit einem Mal kommt ein Verkäufer herein. Er streift den Besucher mit flüchtigem Blick, nickt ihm kurz zu und lässt sich an seinem Schreibtisch nieder. Er muss Papiere durchsehen.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Marktsituation der Automobilindustrie und begründet die wachsende Notwendigkeit einer aktiven Kundenbindungsstrategie.
2 Customer Relationship Management: Dieses Kapitel definiert CRM als ganzheitlichen Ansatz zur Unternehmensführung und erläutert zentrale Ziele wie Individualisierung und Profitabilität.
3 Ansatzpunkte für das CRM in der Automobilindustrie: Der Autor beschreibt die massiven Probleme der Branche wie Margenverfall und sinkende Markentreue, die den Einsatz von CRM unumgänglich machen.
4 Konzepte des CRM: Dieser Hauptteil analysiert detailliert verschiedene Instrumente, von der Vorkaufphase bis hin zu spezifischen After-Sales-Marketingmaßnahmen wie Kundenclubs und Online-Plattformen.
5 Psychologische und juristische Barrieren: Es werden die Grenzen des CRM aufgezeigt, insbesondere im Hinblick auf den Datenschutz und die Akzeptanz von Marketingmaßnahmen durch den Kunden.
6 Resümee: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Würdigung, die den Erfolg von CRM betont, aber gleichzeitig die Problematik einer Zweiklassengesellschaft im Kundenmanagement hervorhebt.
Customer Relationship Management, Automobilindustrie, Kundenbindung, Kundenloyalität, Database Marketing, After-Sales-Marketing, Kundenclubs, Online Marketing, Event Marketing, Customer Lifetime Value, Zielgruppenorientierung, Kundenorientierung, Datensicherheit, Kundenkontaktprogramm, Marketing-Mix.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Anwendung von Customer Relationship Management (CRM) als strategisches Konzept zur Stärkung der Kundenbindung in der deutschen Automobilindustrie.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Gestaltung von Kundenbeziehungen über den gesamten Kaufzyklus hinweg, die Nutzung von Datenbanken und die Implementierung von Marketinginstrumenten zur Differenzierung.
Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, wie Automobilhersteller durch systematisches CRM die Kundenloyalität steigern und damit die Wirtschaftlichkeit und den Erfolg langfristig sichern können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer deskriptiven Darstellung von Branchenbeispielen sowie operativen CRM-Instrumenten bei großen Automobilkonzernen.
Der Hauptteil analysiert die Instrumente des CRM-Marketing-Mix, unterteilt in die Vorkaufphase und die diverse Nachkaufphase, inklusive Event- und Online-Marketing.
Kundenbindung, Automobilindustrie, CRM, Database Marketing, Kundenclubs und Customer Lifetime Value sind die zentralen Begriffe.
Die Werksabholung dient der emotionalen Bindung des Kunden an die Marke und entzerrt gleichzeitig den formalen Abwicklungsprozess, um ein positives Kundenerlebnis zu schaffen.
Der Autor kritisiert, dass Gebrauchtwagenkäufer im CRM-Management oft vernachlässigt werden, obwohl sie langfristig ein hohes Umsatzpotenzial (Customer Lifetime Value) besitzen können.
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