Diplomarbeit, 2004
118 Seiten, Note: 1,0
EINLEITUNG
KAPITEL 1: GRUNDLAGEN
1.1 Treibhausgasemissionen und Klimawandel
1.1.1 Der Treibhauseffekt – Naturwissenschaftliche Grundlagen
1.1.2 Der Klimawandel und die Folgen
1.1.3 Klimapolitische Herausforderungen
1.2 Das Kyoto-Protokoll
1.2.1 Hintergründe und wesentliche Bestimmungen
1.2.2 Ratifikation und Geltungsbereich
1.2.3 Flexible Mechanismen
1.2.4 Senken
1.3 Umweltpolitische Instrumente
1.3.1 Arten und Grundprinzipien
1.3.2 Das Modell handelbarer Umweltverschmutzungsrechte
KAPITEL 2: DIE EMISSIONSHANDELSRICHTLINIE
2.1 Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll
2.2 Europarechtliche Legitimation
2.3 Wesentliche Bestimmungen
2.3.1 Inhalt und Ziele
2.3.2 Geltungsbereich
2.3.3 Zuteilung von Zertifikaten (Primärallokation)
2.3.4 Überwachung und Berichterstattung (Monitoring)
2.3.5 Eigenschaften der Zertifikate
2.3.6 Der Emissionshandel (Sekundärallokation)
2.3.7 Berücksichtigung von flexiblen Mechanismen
KAPITEL 3: UMSETZUNG IN NATIONALES RECHT
3.1 Stand der Umsetzung
3.2 Gesetzliche Umsetzung
3.2.1 Allgemeines
3.2.2 Genehmigung
3.2.3 Berechtigungen (Zertifikate)
3.2.4 Primärallokation
3.2.5 Monitoring
3.2.6 Sanktionen
3.2.7 Pooling
3.3 Institutionelle Umsetzung
3.4 Der Nationale Allokationsplan
3.4.1 Allgemeines
3.4.2 Makroplan
3.4.3 Mikroplan
3.4.4 Allgemeine Allokationsregeln
3.4.5 Spezielle Allokationsregeln
KAPITEL 4: RECHTLICHE BEWERTUNG
4.1 Überblick
4.2 Vereinbarkeit mit bestehendem Ordnungsrecht
4.2.1 Allgemeines
4.2.2 Grenzwertproblematik
4.2.3 Energieeffizienzgebot
4.2.4 Vorsorgeprinzip
4.2.5 Genehmigung
4.3 Vereinbarkeit mit nicht-ordnungsrechtlichen Instrumenten des Klimaschutzes
4.3.1 Freiwillige Selbstverpflichtung
4.3.2 Ökosteuer
4.4 Verfassungsrechtliche Aspekte
4.5 Rechtsschutz
4.5.1 Streitgegenstände
4.5.2 Gesetze
4.5.3 Rechtsverordnungen
4.5.4 Verwaltungsakte
4.5.5 Realakte
4.5.6 Allokationspläne
KAPITEL 5: ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Die vorliegende Arbeit analysiert die Einführung der EU-Emissionshandelsrichtlinie als Steuerungsinstrument unter verschiedenen juristischen, ökonomischen und ordnungspolitischen Gesichtspunkten, um deren Erfolgsaussichten und mögliche Probleme bei der Umsetzung in nationales Recht zu bewerten.
1.1.1 Der Treibhauseffekt – Naturwissenschaftliche Grundlagen
Großen Teilen der Menschheit ist heute bewusst, dass sich in der Erdatmosphäre1 Veränderungen vollziehen, die Auswirkungen auf das Klima haben werden. Es herrscht jedoch Uneinigkeit darüber, wie genau diese Veränderungen aussehen werden und in welchem Umfang mit ihnen zu rechnen ist. Als eine dieser Veränderungen ist die allmähliche Erwärmung der Atmosphäre zu nennen. Dieses als Treibhauseffekt2 bekannte Phänomen besitzt eine natürliche und eine vom Menschen verursachte Komponente. Die Erwärmung, wie sie in den letzten Jahrzehnten beobachtet wurde, lässt sich auf bestimmte menschliche Aktivitäten zurückführen, welche mehrere Jahrhunderte in die Vergangenheit zurückreichen. Für die Diskussion um die klimaschutzpolitische Bedeutung des Treibhauseffektes ist es nicht nur wichtig die Ursachen desselben zu kennen, sondern auch, sich mit den klimatischen Folgen des Treibhauseffektes und den Konsequenzen, die sich aus verschiedenen Handlungsalternativen ergeben, auseinander zu setzen. Erst vor diesem Hintergrund lassen sich die Bedeutung des Klimawandels und die Maßnahmen zum Klimaschutz beurteilen.
KAPITEL 1: GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel erläutert die naturwissenschaftlichen Hintergründe des Treibhauseffekts, die Folgen des Klimawandels und führt das theoretische Modell handelbarer Umweltverschmutzungsrechte ein.
KAPITEL 2: DIE EMISSIONSHANDELSRICHTLINIE: Hier werden die EU-Richtlinie 2003/87/EG, ihre Ziele, der Anwendungsbereich, die Zuteilungsmechanismen und die Rolle flexibler Mechanismen im Detail analysiert.
KAPITEL 3: UMSETZUNG IN NATIONALES RECHT: Dieser Teil befasst sich mit der Transformation der Richtlinie in deutsches Recht, insbesondere durch das TEHG und den Nationalen Allokationsplan (NAP).
KAPITEL 4: RECHTLICHE BEWERTUNG: Kapitel 4 untersucht die Vereinbarkeit des Emissionshandels mit bestehendem Ordnungsrecht, der Ökosteuer und anderen Klimaschutzinstrumenten sowie grundrechtliche Aspekte.
KAPITEL 5: ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Das letzte Kapitel resümiert die Analyseergebnisse und wirft einen Blick auf die zukünftigen Herausforderungen und die Weiterentwicklung der Klimaschutzpolitik.
Emissionshandel, Emissionshandelsrichtlinie, Kyoto-Protokoll, Treibhauseffekt, Treibhausgase, Zertifikate, Primärallokation, Nationaler Allokationsplan, TEHG, Klimaschutz, Ordnungsrecht, Umweltschutz, Rechtsschutz, Energieeffizienzgebot, Vorsorgeprinzip
Die Diplomarbeit untersucht die rechtliche und strukturelle Ausgestaltung der europäischen Emissionshandelsrichtlinie und ihre Auswirkungen auf das deutsche Rechtssystem.
Die Schwerpunkte liegen auf den umweltwissenschaftlichen Grundlagen, den internationalen Vorgaben durch das Kyoto-Protokoll, der nationalen Implementierung in Deutschland und der rechtlichen Vereinbarkeit mit bestehenden Ordnungsmechanismen.
Das Ziel ist die Analyse des Steuerungsinstruments Emissionshandel unter verschiedenen Aspekten, um dessen Erfolgsaussichten und mögliche Umsetzungsprobleme kritisch zu bewerten.
Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Analyse der einschlägigen Richtlinien, nationalen Gesetze (TEHG, ZuG 2007) und einer rechtlichen Bewertung der Vereinbarkeit mit grundrechtlichen und ordnungsrechtlichen Anforderungen.
Der Hauptteil deckt die detaillierte Darstellung der Richtlinie, ihre Umsetzung in deutsches Recht, die Zuteilungspläne sowie eine umfangreiche rechtliche Bewertung ab.
Wichtige Begriffe sind Emissionshandel, Emissionshandelsrichtlinie, Kyoto-Protokoll, Zertifikate, Nationaler Allokationsplan und Treibhausgase.
Es bezeichnet den Sachverhalt, dass viele Anlagen neben CO2 auch andere Stoffe ausstoßen, für die bereits strenge Grenzwerte existieren, was zu einer faktischen Doppelbelastung der Anlagenbetreiber führen kann.
Die Arbeit kritisiert das Fehlen einer Härteklausel im deutschen Gesetz, welche es ermöglichen würde, im Falle von unverschuldeten Fehlern im Zuteilungsverfahren nachträglich Zertifikate zuzuweisen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

