Bachelorarbeit, 2013
41 Seiten, Note: 2,3
Die vorliegende Untersuchung zielt darauf ab, die politische Partizipation der preußischen Stände während der Herrschaft Herzog Albrechts von Brandenburg-Ansbach (1490-1568) zu analysieren. Die Arbeit beleuchtet insbesondere die Entwicklung des ständischen Widerstandsrechts und dessen Bedeutung für den politischen Einfluss der Stände im Kontext des dualistischen Systems zwischen Herzog und Ständen.
Die Einleitung stellt den Forschungsstand zum Thema der preußischen Ständegesellschaft dar. Das Kapitel 2.1 beleuchtet die ständische Gesellschaft und die Partizipation der Stände vor dem Krakauer Vertrag (1525) und stellt die Entwicklung des Widerstandsrechts dar. Im Kapitel 2.2 wird der Krakauer Vertrag analysiert und die ständische Partizipation unter Herzog Albrecht von Brandenburg-Ansbach betrachtet. Das Kapitel 2.3 konzentriert sich auf das Widerstandsrecht als politisches Machtinstrument der preußischen Stände.
Die Arbeit fokussiert auf die Themen ständische Partizipation, Widerstandsrecht, dualistisches System, preußisches Nationalbewusstsein, Krakauer Vertrag, Herzog Albrecht von Brandenburg-Ansbach, Deutschordensstaat, polnischer König.
Er war der letzte Hochmeister des Deutschen Ordens in Preußen und wurde 1525 der erste Herzog des weltlichen Herzogtums Preußen.
Der Vertrag besiegelte die Säkularisation des Ordensstaates und die Umwandlung Preußens in ein polnisches Lehen unter Herzog Albrecht.
Es war ein politisches Machtinstrument, das den Ständen erlaubte, sich gegen den Landesherrn aufzulehnen, wenn dieser gegen geltendes Recht oder Privilegien verstieß.
Nach dem Wegfall des Deutschen Ordens entstand ein Dualismus, in dem sich nur noch der Herzog und die politisch wehrhaften Stände gegenüberstanden.
Die Arbeit geht der Frage nach, ob der politische Einfluss der Stände Ausdruck eines frühen preußischen Nationalbewusstseins oder einer besonderen politischen Kultur war.
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