Diplomarbeit, 2004
81 Seiten, Note: 2,0
1 Einführung
2 Wesen der Technologie
2.1 Radio Frequency Identification (RFID)
2.1.1 Grundsätzliche Funktionsweise
2.1.2 Unterscheidungsmerkmale von RFID-Systemen
2.2 Electronic Product Code (EPC)
2.2.1 EPC-Initiative
2.2.2 EPC-Netzwerk Architektur
2.2.2.1 EPC konforme RFID-Systeme
2.2.2.2 Savant Middleware
2.2.2.3 EPC Information Service
2.2.2.4 Object Name Service (ONS)
2.2.3 EPC-Netzwerk Datenstandards
2.2.3.1 Electronic Product Code (EPC)
2.2.3.2 Physical Markup Language (PML)
2.2.4 EPC-Netzwerk - Unternehmensübergreifend
2.2.5 Interoperabilität kommerzieller Versionen
2.3 Kapitelzusammenfassung
3 Anwendungen
3.1 Vom Barcode zum EPC-Netzwerk
3.2 Supply Chain
3.2.1 Cross Supply Chain Aktivitäten
3.2.1.1 Kooperationsformen
3.2.1.2 Bullwhip-Effekt
3.2.2 Zukunftsausblick
3.3 Einsatzmöglichkeiten entlang der Value Chain
3.3.1 Hersteller
3.3.1.1 Produktionsmanagement
3.3.1.2 Nutzung der Anlagegüter
3.3.1.3 Verfolgbarkeit der Vorräte
3.3.1.4 Arbeitsproduktivität
3.3.2 Logistikdienstleister
3.3.2.1 Verwendung der Anlagegüter
3.3.2.2 Betriebliche Effizienz
3.3.2.3 Betriebssicherheit
3.3.2.4 Qualitätskontrolle und Kundenservice
3.3.3 Einzelhandel
3.3.3.1 Unverkäufliche Produkte
3.3.3.2 Bestandsverluste in der Lieferkette
3.3.3.3 Warenpräsenz im Regal
3.3.4 Konsumenten
3.3.4.1 Sicherheit
3.3.4.2 Persönlicher Komfort
3.4 Kapitelzusammenfassung
4 Rahmenbedingungen
4.1 Wirtschaftlichkeit
4.1.1 Erfolgsvoraussetzungen
4.1.2 Unterschiedlich große Auswirkungen
4.1.3 Vorteile für die Supply Chain
4.1.3.1 Hersteller
4.1.3.2 Logistikdienstleister
4.1.3.3 Einzelhandel
4.2 Datenschutzaspekte
4.2.1 Begründung des Datenschutzes
4.2.1.1 Moderne Datenschutzgesetze
4.2.1.2 Fair Information Practices
4.2.2 Datenschutzprobleme
4.2.2.1 Neue Qualität der Datenerhebung
4.2.2.2 Herausforderungen an den Datenschutz
4.2.3 RFID und Datenschutz
4.2.3.1 Kill Befehl
4.2.3.2 Metal ID´s
4.2.3.3 Variable Metal ID´s
4.2.3.4 Blocker Tag
4.2.3.5 Sicherheitsaspekte bei Unternehmen
4.2.4 Dialog mit Konsumenten
4.3 Kapitelzusammenfassung
5 Ausblick
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial und die Herausforderungen der Kombination aus Radio Frequency Identification (RFID) und dem Electronic Product Code (EPC). Ziel ist es, eine umfassende deutschsprachige Übersicht zu schaffen, die das Wesen dieser Technologien erläutert, ihre Anwendungsmöglichkeiten entlang der Wertschöpfungskette (Supply Chain) analysiert und die kritischen Rahmenbedingungen hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Datenschutz beleuchtet.
3.2.1.2 Bullwhip-Effekt
„Der Bullwhip-Effekt bezeichnet das Phänomen, dass auch bei relativ konstanter Nachfrage der Konsumenten die Bestellmenge entlang der Logistikkette, angefangen bei den Einzelhändlern bis hin zu den Zulieferern, zunehmend variieren. Dies führt insbesondere zu erhöhten Lagerkosten; weitere Folgen sind z.B. erhöhte Materialkosten beim Hersteller als Konsequenz ungeplanter Lieferungen, Ineffizienzen in der Kapazitätsauslastung, erhöhte Personalkosten bei Überstunden sowie erhöhte Transportkosten“. [Buxmann 03, S.510]
1 Einführung: Diese Einleitung führt in die Themen RFID und EPC ein und erläutert die Motivation sowie die inhaltliche Gliederung der Arbeit.
2 Wesen der Technologie: Dieses Kapitel beschreibt die technische Funktionsweise von RFID-Systemen sowie die Architektur und Standards des EPC-Netzwerks.
3 Anwendungen: Hier werden die Einsatzmöglichkeiten der Auto-ID Technologie entlang der Supply Chain sowie deren Vorteile gegenüber herkömmlichen Barcode-Lösungen detailliert dargelegt.
4 Rahmenbedingungen: Dieser Abschnitt analysiert die wirtschaftlichen Erfolgsvoraussetzungen sowie die datenschutzrechtlichen Bedenken und technischen Schutzmaßnahmen beim Einsatz von RFID.
5 Ausblick: Der Ausblick diskutiert die notwendigen Bedingungen für einen flächendeckenden Erfolg der Technologie, insbesondere in Bezug auf Standardisierung und Kosten.
6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die dargestellten Technologien einem permanenten Wandel unterworfen sind und stetig neue wissenschaftliche Antworten erfordern.
RFID, Radio Frequency Identification, Electronic Product Code, EPC, Supply Chain, Auto-ID, Warenwirtschaft, Datenschutz, Wirtschaftlichkeit, Effizienz, Logistik, Barcode, Standardisierung, Wertschöpfungskette, Identifikation.
Die Diplomarbeit befasst sich mit den Technologien RFID und dem Electronic Product Code (EPC) sowie deren Rolle als Basis für eine effizientere, vernetzte Wertschöpfungskette.
Die Arbeit gliedert sich in drei Kernbereiche: das technische Wesen von RFID und EPC, die konkreten Anwendungsmöglichkeiten in der Lieferkette sowie die wirtschaftlichen und datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen für deren Einsatz.
Das Ziel ist es, aus den meist englischsprachigen Quellen eine strukturierte, deutschsprachige Übersicht zu erstellen, die dem Leser ein fundiertes Verständnis der "wesentlichen" Aspekte dieser Technologien vermittelt.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Analyse von Fachliteratur, Studien von Forschungseinrichtungen (wie dem Auto-ID Center) sowie aktuellen Wirtschaftsberichten basiert, um ein Gesamtbild der Technologie und ihrer Auswirkungen zu zeichnen.
Der Hauptteil analysiert, wie Auto-ID durch den EPC den herkömmlichen Barcode ablösen kann, beleuchtet Effizienzsteigerungen bei Herstellern, Logistikern und Einzelhändlern anhand von ROI-Modellen und diskutiert die Risiken für die Privatsphäre der Konsumenten.
Zentrale Begriffe sind neben RFID und EPC die Supply Chain, Auto-ID, das EPC-Netzwerk, Datenschutzaspekte, Wirtschaftlichkeit und die Optimierung von Geschäftsprozessen.
Durch das Teilen von Informationen in Echtzeit (Demand Visibility) soll das Aufschaukeln von Bestellmengen und Lagerkapazitäten entlang der Lieferkette minimiert werden, um Ineffizienzen zu vermeiden.
Die Kennzeichnung einzelner Produkte wird kritisch diskutiert, da sie die Verknüpfung von Waren- und Personendaten ermöglicht, was erhebliche Profilbildungspotenziale für Unternehmen schafft und den Schutz der Privatsphäre des Bürgers herausfordert.
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