Bachelorarbeit, 2014
59 Seiten, Note: 2+
1. Einleitung
2. Vorüberlegungen und Definitionen zur Erstellung eines Konzeptes
2.1 Was ist ein Konzept?
2.2 Die Methode
3. Der Kreisverband der Treffpunkte e.V. Waldeck-Frankenberg
3.1 Charakterisierung des Kreisverbandes der Treffpunkte e.V.
3.2 Das Leitbild des Kreisverbandes der Treffpunkte e.V.
3.3 Rechtliche Grundlagen und Finanzierung der Unterstützungsangebote des Kreisverbandes der Treffpunkte e.V.
4. Das Umfeld der „Treffpunktkids“
4.1 Die Kreisstadt Korbach
4.2 Infrastruktur der Kreisstadt Korbach
4.3 Das Einzugsgebiet für die „Treffpunktkids“
4.4 Soziale Institutionen die von Relevanz für die „Treffpunktkids“ sein können
5. Die Zielgruppe der „Treffpunktkids“
5.1 Kinder psychisch kranker Eltern
5.2 Belastungen für Kinder psychisch kranker Eltern
5.3 Belastungen für die erkrankten Eltern
5.4 Welche Bedürfnisse haben Kinder psychisch kranker Eltern?
5.5 Entwicklungspsychologische Grundlagen für Kinder im Altern von 7-11Jahren
6. Theoretische Grundlagen für das Gruppenangebot der Treffpunktkids
6.1 Das Resilienzkonzept und seine Schutzfaktoren
6.2 Die Theorie der Lebensweltorientierung
6.3 Empowerment
6.4 Richtzielformulierung für das Gruppenangebot der Treffpunktkids
7. Das Gruppenangebot
7.1 Rahmenbedingungen
7.2. Lern- und Feinzielformulierung
7.2.1 Kennenlernphase
7.2.2 Psychoedukation
7.3 Pädagogische Umsetzung
7.4 Weitere Didaktische Überlegungen zur Umsetzung des Angebotes
7.5 Elternarbeit
7.6 Evaluation
8. Vorhandene Ressourcen für die „Treffpunktkids“
8.1 Räumlichkeiten für das Gruppenangebot
8.2 Finanzierung der „Treffpunktkids“
8.3 Kooperation und Vernetzung
9. Personelle Ausstattung
9.1 Qualifikation und Aufgabenverteilung
9.2 Besprechungskultur
10. Fazit
Das primäre Ziel der Bachelorarbeit ist die Entwicklung eines bedürfnis- und ressourcenorientierten Gruppenkonzepts („Treffpunktkids“) für Kinder psychisch kranker Eltern, das diese in ihrer Entwicklung stärkt, entlastet und eine altersgerechte Aufklärung über die Erkrankung ermöglicht.
1. Einleitung
„Studien zeigen übereinstimmend, dass Kinder mit psychisch erkrankten Eltern nicht nur häufig mit besonderen Belastungen und Beeinträchtigungen konfrontiert sind, sondern darüber hinaus ein deutlich erhöhtes Risiko haben, selbst eine psychische Störung zu entwickeln.“ (Lenz,2010,S.3)
Mit diesem Statement von Albert Lenz wird sehr nachdrücklich dargelegt, was jahrelang von Psychiatrie und Jugendhilfe weitestgehend ignoriert wurde. Kinder psychisch kranker Eltern zeigen aufgrund der zum Teil massiven Beeinträchtigungen der Eltern große Defizite in der Versorgung und Betreuung. Sie sind in vielen Bereichen überfordert und in ihrer Entwicklung gefährdet. Diese Kinder fühlen sich oft emotional allein gelassen, tragen früh Verantwortung, haben Angst vor einer Verschlimmerung der Erkrankung oder einen möglichen Suizid des erkrankten Elternteils. Aus Angst vor Stigmatisierung und Isolation durch das soziale Umfeld, wird oft nur sehr wenig über die Erkrankung der Eltern in den Familien gesprochen. Vielfach wird den Kindern auch ein Redeverbot erteilt. Dabei wünschen sich die meisten Kinder Informationen über die psychische Erkrankung des Vaters oder der Mutter. Sie möchten in die Behandlung einbezogen werden und offene Antworten auf ihre Fragen erhalten (vgl., Mattejat,Liesofsky,2008,S.94).
In den letzten Jahren ist man zwar offener für die Bedürfnisse und Belange von Kindern psychisch kranker Eltern geworden, dass heißt aber leider nicht, dass für diese Kinder kommunalpolitisch entsprechende Angebote geschaffen wurden. Die Angebote die bislang bestehen, finanzieren sich zumeist durch Spenden und haben keine oder wenig Aussicht auf eine Regelfinanzierung.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die prekäre Situation von Kindern psychisch kranker Eltern und begründet die Notwendigkeit präventiver Gruppenangebote.
2. Vorüberlegungen und Definitionen zur Erstellung eines Konzeptes: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe „Konzept“ und „Methode“ und deren Bedeutung für die sozialpädagogische Praxis.
3. Der Kreisverband der Treffpunkte e.V. Waldeck-Frankenberg: Es wird die Trägerinstitution vorgestellt, ihr Leitbild erläutert sowie rechtliche Grundlagen und Finanzierungswege skizziert.
4. Das Umfeld der „Treffpunktkids“: Hier wird das lokale Setting in der Kreisstadt Korbach beschrieben, einschließlich relevanter sozialer Institutionen für eine gelingende Vernetzung.
5. Die Zielgruppe der „Treffpunktkids“: Dieses Kapitel analysiert die Belastungen und Bedürfnisse der Kinder sowie der Eltern und liefert wichtige entwicklungspsychologische Grundlagen für die Altersgruppe 7-11 Jahre.
6. Theoretische Grundlagen für das Gruppenangebot der Treffpunktkids: Die Arbeit fundiert ihr Handeln auf dem Resilienzkonzept, der Theorie der Lebensweltorientierung und dem Empowerment-Ansatz.
7. Das Gruppenangebot: Im Hauptteil werden die konkreten Rahmenbedingungen, Ziele, methodische Umsetzung und die Einbindung der Eltern detailliert dargestellt.
8. Vorhandene Ressourcen für die „Treffpunktkids“: Es werden die verfügbaren räumlichen Gegebenheiten, die Finanzierungssituation sowie die Bedeutung von Kooperationen aufgeführt.
9. Personelle Ausstattung: Das Kapitel informiert über die fachliche Qualifikation der Gruppenleitungen und die interne Besprechungskultur.
10. Fazit: Das Fazit resümiert die Bedeutung des Konzepts als planbares Hilfsmittel und betont die Notwendigkeit einer dauerhaften Regelfinanzierung.
Kinder psychisch kranker Eltern, Treffpunktkids, Gruppenangebot, Resilienz, Empowerment, Lebensweltorientierung, Prävention, Psychoedukation, Sozialpädagogik, Elternarbeit, Kindeswohl, Stigmatisierung, Vernetzung, Kindheit, Unterstützungsangebot.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption eines präventiven Gruppenangebots für Kinder, deren Eltern psychisch erkrankt sind.
Zentrale Themen sind die Belastungssituation von Kindern in psychisch kranken Familien, deren Schutz- und Entwicklungsbedürfnisse sowie die theoretische und praktische Umsetzung eines Gruppenangebots.
Das Ziel ist die Erstellung eines fundierten Konzeptes, um Kinder zu stärken, ihre Resilienz zu fördern und ihnen eine altersgerechte Aufklärung sowie einen geschützten Raum für Entlastung zu bieten.
Die Arbeit stützt sich auf Literaturanalyse, die Anwendung des Resilienzkonzepts, der Lebensweltorientierung und des Empowerments sowie auf die Adaptation eines Gruppenmanuals für Kinder.
Der Hauptteil beschreibt detailliert die Konzeption der „Treffpunktkids“, einschließlich der Rahmenbedingungen, der Zielformulierungen, der pädagogischen Umsetzung und der Einbindung der Eltern.
Charakterisierende Begriffe sind unter anderem Kinder psychisch kranker Eltern, Prävention, Empowerment, Resilienz, Gruppenangebot und Entlastung.
Die Aufklärung erfolgt kindgerecht und altersorientiert durch die Nutzung der Geschichte von „Esmeralda“, einem Gruppenmanual, das hilft, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen.
Die Elternarbeit ist essenziell, um durch Akzeptanz und Respekt Vertrauen aufzubauen, Eltern für die Bedürfnisse ihrer Kinder zu sensibilisieren und das gesamte Familiensystem zu stützen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

