Bachelorarbeit, 2015
45 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit untersucht Straßenbenutzungsgebühren aus volkswirtschaftlicher Perspektive. Sie analysiert die Effizienz unseres Verkehrssystems und betrachtet insbesondere die Kosten, den Nutzen, die Wohlfahrt, die Finanzierung und die Allokation im Zusammenhang mit Straßeninfrastruktur. Die Arbeit beleuchtet die Straße als öffentliches Gut und diskutiert die externen Kosten des Straßenverkehrs, die eine zentrale Rolle bei der Bewertung von Gebühren spielen.
Die Einleitung liefert eine Einführung in das Thema Straßenbenutzungsgebühren und stellt die Relevanz der Thematik im Kontext von Mobilität und Verkehrsinfrastruktur dar. Kapitel 2 befasst sich mit der Straße als öffentlichem Gut und erläutert die externen Kosten, die mit dem Straßenverkehr verbunden sind. In diesem Zusammenhang wird auch der Begriff der Verursachungsgerechtigkeit behandelt. Kapitel 3 untersucht die verschiedenen Ziele, die mit der Einführung von Straßenbenutzungsgebühren verfolgt werden können. Kapitel 4 widmet sich den Instrumenten der Gebührenerhebung. Hier werden verschiedene Modelle wie Objektgebühren, Pauschale Gebühren, Entfernungsabhängige Gebühren, Zonenmodelle und Value Pricing vorgestellt und anhand von praktischen Beispielen aus Deutschland und anderen Ländern erläutert.
Straßenbenutzungsgebühren, Verkehrswirtschaft, externe Kosten, Verursachungsgerechtigkeit, Mobilität, Effizienz, Infrastruktur, Objektgebühren, Pauschale Gebühren, Entfernungsabhängige Gebühren, Zonenmodelle, Value Pricing, Kosten-Nutzen-Analyse.
Es geht primär um die Effizienz des Verkehrssystems, die Finanzierung der Infrastruktur und die gerechte Verteilung der Kosten auf die Verursacher.
Das sind Kosten, die durch den Verkehr entstehen (z. B. Umweltbelastung, Lärm, Unfälle), aber nicht direkt vom Nutzer über den Kraftstoff oder Steuern getragen werden.
Die Arbeit untersucht Objektgebühren, pauschale Gebühren (Vignette), entfernungsabhängige Gebühren (Maut), Zonenmodelle und das sogenannte Value Pricing.
Das Prinzip besagt, dass diejenigen, die Kosten durch die Straßennutzung verursachen, auch für deren Deckung und die Kompensation externer Effekte aufkommen sollten.
Kosten-Nutzen-Analysen zeigen, dass eine Investition von 1 Mrd. Euro in die Straßeninfrastruktur einen bis zu fünfmal höheren Wohlfahrtsgewinn erzeugen kann.
Es ist ein allumfassendes Konzept zur Bepreisung von Mobilität, um die Erreichbarkeit von Orten effizient zu steuern und die Allokation von Verkehrsmitteln zu optimieren.
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