Diplomarbeit, 2008
94 Seiten, Note: 1,7
Die Diplomarbeit untersucht die empirische Relevanz von Aktienrückkäufen im deutschen Kapitalmarkt. Ziel ist es, den Einfluss von Aktienrückkäufen auf die Aktienkursentwicklung zu analysieren und die Relevanz der verschiedenen Motive für Aktienrückkäufe zu bewerten.
Kapitel 1 führt in die Thematik der Aktienrückkäufe ein und erläutert die Relevanz des Themas im Kontext des deutschen Kapitalmarktes. Kapitel 2 beleuchtet die verschiedenen Motive für Aktienrückkäufe aus Unternehmenssicht sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland. Des Weiteren werden die verschiedenen Methoden zum Erwerb eigener Aktien vorgestellt. Kapitel 3 widmet sich der finanztheoretischen Betrachtung von Aktienrückkäufen und untersucht verschiedene Theorien, die die Motivation von Unternehmen für Aktienrückkäufe erklären. Kapitel 4 beinhaltet die empirische Untersuchung der Kursreaktion auf Aktienrückkäufe. Die Methodik der Analyse wird erläutert, und die Ergebnisse der Untersuchung werden diskutiert.
Aktienrückkäufe, deutscher Kapitalmarkt, Kursreaktion, Unternehmenspolitik, Dividende, Tenderverfahren, Free Cash Flow, Prinzipal-Agenten-Problem, Signalisierung, Empirische Untersuchung, Regression, Einflussfaktoren.
Unternehmen nutzen Aktienrückkäufe als flexibles Instrument der Ausschüttungspolitik, zur Signalisierung einer Unterbewertung oder zur Reduktion von Free Cash Flow.
Während Dividenden regelmäßige Barzahlungen sind, reduziert ein Aktienrückkauf die Anzahl der ausstehenden Aktien, was oft steuerliche Vorteile bietet und den Gewinn pro Aktie steigern kann.
Sie besagt, dass Aktienrückkäufe das Management daran hindern, überschüssige liquide Mittel für unrentable Projekte zu verschwenden, wodurch das Prinzipal-Agenten-Problem gemildert wird.
Zu den Methoden zählen der Rückkauf im laufenden Börsenhandel, Tenderverfahren (Festpreisangebot oder holländische Auktion) sowie individuell ausgehandelte Rückkäufe.
Empirische Untersuchungen zeigen oft eine positive Kursreaktion, die in dieser Arbeit mit der Signal- und der Free Cash Flow-Hypothese erklärt wird.
Die Arbeit erläutert die aktuelle Gesetzeslage am deutschen Kapitalmarkt, die den Erwerb eigener Aktien regelt und bestimmte Grenzen und Verfahren vorschreibt.
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