Bachelorarbeit, 2013
57 Seiten, Note: 1,2
1. Einleitung
2. Definition Adoleszenz
3. Der aktuelle Stellenwert des Fernsehens
3.1 Fernsehverhalten adoleszenter Mädchen
3.2 Typisch Frau. Realitäten im Fernsehen
3.2.1 Das Image der Frau im Fernsehen
4. Beispiele aktueller Fernsehserien
4.1 „Berlin Tag und Nacht“
4.1.1 Germany's Next Topmodel“
4.1.2 Identität und „Germany's Next Topmodel“
4.2 Verletzte Würde?
5. Wie Mädchen in der Adoleszenz sich dadurch beeinflussen lassen
5.1 Identitätsbildung
5.2 Die Gefahr dahinter
5.2.1 „Sex sells“, die Frau, die sich Männer wünschen
5.2.2 Der Preis dafür
5.2.3 Verlernte Sexualität
6. Bedeutung für die Soziale Arbeit
7. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des im Fernsehen propagierten Schönheitsideals auf Mädchen in der Adoleszenz und analysiert, wie mediale Darstellungen von Weiblichkeit die Identitätsbildung und Selbstwahrnehmung dieser Zielgruppe prägen.
3.1 Fernsehverhalten adoleszenter Mädchen
Wie im oberen Kapitel bereits erwähnt, ist das Fernsehen schon seit Jahren Bestandteil unseres täglichen Lebens. Vier von fünf Menschen schauen nach einer Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest aus dem Jahr 2012 regelmäßig Fernsehen.
Entsprechendes gilt natürlich auch für Jugendliche, die in dieser medialisierten Welt aufwachsen. Im Arbeitsfeld „Jugend“ sind die Mädchen anzutreffen, die vom medialen Schönheitsideal beeinflusst werden. Daher finde ich es wichtig, sich mit dem doch etwas neueren Thema Medien auseinanderzusetzen und zu untersuchen, ob dieses Thema relevant ist in Bezug auf die Soziale Arbeit.
Wie diese Studie ergab, haben 98% der Haushalte in Deutschland 2012 einen Fernseher besessen (siehe Tab.1). (vgl. Jim Studie 2012: 6) Mädchen im adoleszenten Alter (hier 12-19 Jahre) haben zu 65 % ihren eigenen Fernseher im Zimmer stehen, welchen sie benutzen können, wann sie wollen (siehe Tab.2). (vgl. Jim Studie 2012: 8)
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des medial vermittelten Schönheitsideals ein und begründet das wissenschaftliche Interesse an dessen Einfluss auf heranwachsende Mädchen.
2. Definition Adoleszenz: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Adoleszenz als eine durch Übergänge geprägte Lebensphase zwischen Kindheit und Erwachsenenalter, in der Orientierung an Vorbildern eine zentrale Rolle spielt.
3. Der aktuelle Stellenwert des Fernsehens: Hier wird die hohe mediale Präsenz des Fernsehens im Alltag Jugendlicher dargelegt sowie das spezifische Fernsehverhalten von Mädchen untersucht.
4. Beispiele aktueller Fernsehserien: Anhand ausgewählter Formate wie „Berlin Tag und Nacht“ und „Germany's Next Topmodel“ wird analysiert, wie diese Serien Rollenklischees und Schönheitsideale vermitteln.
5. Wie Mädchen in der Adoleszenz sich dadurch beeinflussen lassen: Dieses Kapitel untersucht tiefgehend, wie die Konfrontation mit medialen Idealen Identitätsprozesse beeinflusst und welche Gefahren sich daraus für das Selbstbild ergeben.
6. Bedeutung für die Soziale Arbeit: Abschließend wird diskutiert, wie Fachkräfte in der Sozialen Arbeit die Medienkompetenz von Mädchen fördern können, um sie gegen schädliche Wirkungen von Schönheitsidealen zu stärken.
7. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer bewussten medienpädagogischen Auseinandersetzung in der Jugendhilfe.
Adoleszenz, Fernsehen, Schönheitsideal, Mädchen, Identitätsbildung, Rollenklischees, Mediennutzung, Körperbild, Soziale Arbeit, Medienkompetenz, Germany's Next Topmodel, Selbstwertgefühl, Identität, Vorbilder, Realitätsgehalt.
Die Arbeit befasst sich mit der Wirkung von Fernsehmedien auf die Entwicklung und Selbstwahrnehmung von Mädchen in der Adoleszenz, insbesondere im Hinblick auf dominierende Schönheitsideale.
Die Themen umfassen die Identitätsbildung in der Pubertät, die mediale Konstruktion von Frauenbildern, die Bedeutung von Vorbildern sowie die Auswirkungen von Fernsehformaten wie Scripted Reality und Castingshows.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Fernsehen durch die Verbreitung einseitiger Schönheits- und Verhaltensnormen Mädchen verunsichern kann und welche Rolle die Soziale Arbeit in diesem Prozess einnehmen sollte.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Daten, insbesondere der JIM-Studie, um den Medienkonsum und dessen psychologische Effekte bei Jugendlichen zu beleuchten.
Der Hauptteil analysiert das Fernsehverhalten, die Darstellung der Frau in den Medien, kritische Beispiele wie „Germany's Next Topmodel“ sowie die negativen Konsequenzen für Identität und Sexualitätsentwicklung.
Zentrale Begriffe sind Adoleszenz, Identitätsbildung, Schönheitsideal, Medienkompetenz, Rollenbilder und Soziale Arbeit.
Viele Mädchen vergleichen sich intensiv mit den gezeigten Kandidatinnen, was häufig zu Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, Minderwertigkeitsgefühlen oder dem Wunsch nach unrealistischen Veränderungen führt.
Die Autorin plädiert für eine gezielte Medienarbeit, die Mädchen unterstützt, mediale Botschaften kritisch zu hinterfragen, Klischees zu erkennen und ein eigenständiges, gesundes Selbstwertgefühl unabhängig von medialen Idealen zu entwickeln.
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