Bachelorarbeit, 2004
115 Seiten, Note: 106/110
1 Vorwort und Einführung
1.1 Motivation der Arbeit
1.2 Vorstellung meines Praktika-Unternehmens
2 Aufgabenstellung und Zielsetzung
2.1 Schnittstelle des Produktentwicklungsprozesses - Informationsfluss
2.2 Entwicklungskosten und Produktionskosten senken
2.3 Reduzierung der Produktentwicklungszeit
2.4 Effizienzsteigerung in der Prozessplanung
2.5 Prozesskontrolle optimieren
2.6 Sprachliche Barrieren überwinden
3 Konzeptioneller Ansatz
3.1 Projektplanung
3.2 Einarbeitung in die Prozessplanung
3.3 Ist – Analyse
3.4 Anforderungskatalog
3.5 Grobplanung – Programmstruktur
3.5.1 Startmaske
3.5.2 Prozessmaske
3.5.3 Planungsstatus
3.5.4 Prozessdatenblatt
4 Praktische Evaluierung
4.1 Prozess
4.2 Produktionsdaten
4.3 FlowChart
4.3.1 Grundsymbol
4.3.2 Nummerierung der Tätigkeiten
4.3.3 Vorgehensweise beim Erstellen eines Flussdiagramms
4.3.4 Tätigkeiten – Maschinelle Tätigkeiten
4.3.5 Tätigkeiten – Manuelle Tätigkeiten
4.3.6 Tätigkeiten – Kontrolle
4.3.7 Tätigkeiten – Zeitverzögerung / Puffer
4.3.8 Tätigkeiten – Zusatztätigkeiten
4.3.9 Tätigkeiten – Prozessbeginn/Prozessende
4.3.10 Ressourcen - Spritzgussmaschine
4.3.11 Ressourcen - Blasmaschine
4.3.12 Ressourcen - Vorrichtung
4.3.13 Ressourcen - Werkzeug
4.3.14 Ressourcen - Aufnahme
4.3.15 Ressourcen - Greifer
4.3.16 Ressourcen - Zusatzgerät
4.3.17 Ressourcen - Mensch
4.3.18 Ressourcen - Hilfsmittel
4.3.19 Material - Produktmaterial
4.3.20 Material – Subprozess/HFT
4.3.21 Material – Sonstiges Material
4.3.22 Material – Verpackungsmaterial
4.3.23 Weitere Symbole – Fertigteile
4.3.24 Weitere Symbole – Ausschusses
4.3.25 Weitere Symbole – Mahlgut
4.3.26 Weitere Symbole – Dokumente
4.3.27 Abhängigkeiten
4.3.28 Beispiel Flussdiagramm - grob
4.3.29 Beispiel Flussdiagramm - detailliert
4.4 Zeitdiagramm
4.4.1 Allgemeines
4.4.2 Einstellungen
4.4.3 Darstellung von Puffern
4.4.4 Teilefluss zwischen Tätigkeiten
4.4.5 Teilefluss innerhalb von Tätigkeiten
4.4.6 Teilefluss bei Vorrichtungen mit mehreren Stationen
4.4.7 Parallele Prozesse
4.5 Ressourcen
4.6 Arbeitsanweisung
4.7 Layout
4.8 Wirtschaftlichkeitsanalyse
4.8.1 Kostenanalyse
4.8.2 Wertschöpfungsanalyse
4.9 Dokumente
4.10 Projektfortschritt
4.11 Änderungen
4.12 E-Mail
5 Zusammenfassung und Ausblick
5.1 Deutsche Fassung
5.2 Italienische Fassung – versione italiana
5.3 Englische Fassung – English version
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer Softwareanwendung zur Unterstützung der Prozessplanung. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch eine integrierte digitale Plattform der Informationsfluss im Produktentwicklungsprozess verbessert, die Planungsarbeit effizienter gestaltet und Kosten sowie Entwicklungszeiten durch eine frühzeitige Simulation der Produktionsprozesse reduziert werden können.
4.3.4 Tätigkeiten – Maschinelle Tätigkeiten
Im Eigenschaftsfenster der maschinellen Tätigkeit sind folgende Daten enthalten:
Bezeichnung: //manuell eingeben
Wertschöpfende Tätigkeit (W) oder Nichtwertschöpfende Tätigkeit (NW)
//durch Mausklick auswählen, W voreingestellt
Beschreibung: Beschreibung des Ablaufes
//manuell eingeben
Maschinenhauptzeit TBH: //manuell eingeben
Maschinennebenzeit TBN: //durch Zuweisen in der Manuellen Tätigkeit,
Zykluszeit //Summe TBH und TBN
TBH Import (= vom Hersteller garantierte Zeit des Werkzeugs)
//durch Zuweisen des Werkzeugs
TBN Import //durch Zuweisen des Werkzeugs
Zykluszeit Import //durch Zuweisen des Werkzeugs
Differenz zwischen Plan- und Importzeiten (positive Werte schwarz;
negative Werte rot) //automatisch
Prozess-Taktzeit //aus Zeitdiagramm
Ablaufbedingte Leerzeit TBA //aus Zeitdiagramm
Taktzeit/Teil //automatisch
Bemerkung //Textfeld zur manuellen Eingabe
1 Vorwort und Einführung: Dieses Kapitel erläutert die Motivation für das Projekt im Rahmen eines Praktikums und stellt das Unternehmen Seeber GmbH kurz vor.
2 Aufgabenstellung und Zielsetzung: Hier werden die Herausforderungen des Informationsflusses im Produktentwicklungsprozess beschrieben und die Ziele der Softwareentwicklung zur Effizienzsteigerung und Kostenminimierung definiert.
3 Konzeptioneller Ansatz: Dieses Kapitel beschreibt den strukturierten Projektablauf, die Ist-Analyse der bestehenden Systeme, die Erstellung eines Anforderungskatalogs sowie den groben Aufbau der Programmstruktur.
4 Praktische Evaluierung: Dies ist das umfangreichste Kapitel, welches die detaillierten Funktionalitäten der Software, einschließlich der FlowChart-Erstellung, Prozessdaten, Zeitdiagramme und Wirtschaftlichkeitsanalysen, ausführlich erläutert.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst den Nutzen der entwickelten Softwarelösung für die Prozessplanung zusammen und bewertet deren Beitrag zur Effizienz im Unternehmen.
Prozessplanung, Softwareentwicklung, Produktionsprozess, Simulation, Zeitdiagramm, Flussdiagramm, Kostenanalyse, Wertschöpfungsanalyse, Automatisierung, Automobilindustrie, Effizienzsteigerung, Arbeitsanweisung, Prozesskontrolle, Seeber GmbH, Fertigungsablauf.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer anwendungsspezifischen Software, um Produktionsprozesse bei einem Automobilzulieferer effizienter zu planen, zu simulieren und zu steuern.
Zentrale Themen sind die Prozessplanung, die Integration von Informationsflüssen zwischen Fachabteilungen, die Vermeidung von Kommunikationsbarrieren sowie die kosten- und zeitoptimierte Gestaltung von Fertigungsabläufen.
Das Hauptziel ist die Schaffung einer Arbeitsplattform, die als Bindeglied zwischen Produktverwaltung, Betriebsmittel- und Werkzeugbeschaffung fungiert, um Fehler frühzeitig zu vermeiden und die Wettbewerbsfähigkeit durch kürzere Entwicklungszeiten zu steigern.
Es wurde eine praxisorientierte, systemtechnische Vorgehensweise gewählt, basierend auf einer Ist-Analyse, einem detaillierten Anforderungskatalog und einer schrittweisen Implementation von Software-Modulen zur Ablaufsimulation.
Der Hauptteil evaluiert detailliert die verschiedenen Programmmodule, wie etwa die Startmaske, das Flussdiagramm als zentrales Element, die Zeitdiagramm-Simulation sowie die Tools zur Kosten- und Wertschöpfungsanalyse.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Prozessoptimierung, Time-to-Market, Wertschöpfungsanalyse, Ressourcenmanagement und integrierte Prozessplanung charakterisiert.
Da die Seeber GmbH international tätig ist und Kunden sowie Mitarbeiter unterschiedliche Sprachen sprechen, ermöglicht die Software eine sprachunabhängige, standardisierte Dokumentation und Kommunikation im globalen Produktionsumfeld.
Das Programm integriert eine Kostenanalysefunktion, die bereits während der Planungsphase Rohmaterial-, Lohn-, Maschinen- und Rüstkosten berechnet, um diese mit dem Kundenangebot zu vergleichen und bei Abweichungen rechtzeitig korrigierend einzugreifen.
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