Bachelorarbeit, 2015
68 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Entstehung von Jugendgewalt und analysiert den Einfluss des Elternhauses auf diesen Prozess. Dabei geht es darum, sowohl risikofördernde als auch risikomildernde Aspekte elterlicher Prägung zu untersuchen. Die Arbeit untersucht, wie elterliche Konflikte, Trennung, Erziehungsstile, indirekte und direkte Viktimisierung durch Gewalt, sowie positive Bindung und Erziehungsmaßnahmen die Entwicklung von jugendlicher Gewalt beeinflussen können.
Die Arbeit beginnt mit einer Begriffsklärung von Jugendgewalt und differenziert zwischen verschiedenen Gewaltformen und Erklärungsansätzen. Die Kapitel 3 und 4 widmen sich dann der Analyse des Elternhauses als Risikofaktor und Schutzfaktor für die Entstehung von Jugendgewalt. Es werden verschiedene elternbezogene Faktoren beleuchtet, wie beispielsweise Konflikte, Trennung, Erziehungsstile und direkte und indirekte Viktimisierungserfahrungen. Des Weiteren werden schützende Faktoren wie autoritatives Erziehungsverhalten und sichere Bindung untersucht. Das fünfte Kapitel präsentiert eine kleine qualitative Stichprobe mit drei Interviews, welche die Erkenntnisse aus den vorangegangenen Kapiteln veranschaulichen. Abschließend werden Konsequenzen für die schulische Praxis und Möglichkeiten der Gewaltprävention und -intervention diskutiert.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Jugendgewalt, Elternhaus, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, elterliche Konflikte, Trennung, Erziehungsstile, Viktimisierung, autoritatives Erziehungsverhalten, sichere Bindung, Gewaltprävention, Gewaltintervention, schulische Praxis.
Das Elternhaus ist der primäre Sozialisationsort; es kann sowohl als Risikofaktor (z. B. durch eigene Gewalterfahrung) als auch als Schutzfaktor (z. B. durch sichere Bindung) wirken.
Dazu gehören anhaltende elterliche Konflikte, Trennung, ein gewaltgeprägter Erziehungsstil sowie direkte physische oder psychische Viktimisierung des Kindes.
Es ist ein Schutzfaktor, der durch eine Kombination aus hoher emotionaler Zuwendung und klaren, begründeten Regeln gekennzeichnet ist.
Dies wird als indirekte Viktimisierung bezeichnet und kann dazu führen, dass Kinder Gewalt als legitimes Mittel zur Konfliktlösung erlernen.
In dieser Phase finden massive Umbrüche statt; mangelnde Unterstützung durch das Elternhaus kann hier die Anfälligkeit für delinquentes Verhalten erhöhen.
Schulen sollten ein positives Sozialklima schaffen, klare Regeln etablieren und eng mit außerschulischen Partnern zusammenarbeiten, um Gewaltprävention zu betreiben.
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