Bachelorarbeit, 2011
57 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Beschaffung von Inhalten durch Akteure im TV-Sektor zu beleuchten, wobei der Schwerpunkt auf der Vermarktung von Formaten und dem daraus resultierenden Lizenzgeschäft liegt. Es wird das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Akteuren und die Produktion von Content sowie deren weitere Verwendung analysiert.
Kapitel Zwei legt die Grundlagen der Fernsehbranche dar. Hierbei werden die Qualität des Fernsehens und unterhaltende Inhalte im Programmschema betrachtet. Der deutsche Fernsehmarkt und das Nutzungsverhalten nationaler Rezipienten werden analysiert.
Kapitel Drei beschäftigt sich mit der Beschaffung von Inhalten durch verschiedene Akteure. Der Programmimport, bei dem fertig produzierte Programme eingekauft werden, steht im Fokus. Im Gegensatz dazu wird die Eigenleistung verschiedener Akteure bezüglich Innovation analysiert. Basierend darauf wird der Formathandel, der immer mehr an Bedeutung gewinnt, beschrieben. Es werden die Möglichkeiten der verschiedenen Beteiligten und die Folgen ihres Handelns aufgezeigt, sowie die Aktivitäten der Akteure, die ein langfristiges Bestehen auf dem Markt gewährleisten sollen.
In Kapitel Vier werden die Beziehungen und Positionen verschiedener Akteure, die an der Produktion und Vermarktung von Formaten mitwirken, beleuchtet. Einige Akteure, die im Bereich der Programmproduktion und internationalen Vermarktung relevant sind, werden hervorgehoben. Die Wertschöpfungskette wird betrachtet, wobei der internationale Formathandel und dessen Vorstufen, Entwicklung, Produktion und Ausstrahlung, im Mittelpunkt stehen.
Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die Beschaffung von Inhalten für das Fernsehen, insbesondere auf den internationalen Fernsehformathandel. Die Schlüsselbegriffe umfassen Themen wie Programmimport, Eigenentwicklung, Innovation, Formathandel, Lizenzgeschäft, Rechteverwertung, Adaption, Imitation, sowie die Rolle verschiedener Akteure im TV-Sektor, wie Sender, Produktionsfirmen, Rechtehändler und Intermediäre.
Sender nutzen Programmimporte (Einkauf fertiger Filme/Serien), Eigenentwicklungen, Auftragsproduktionen oder den internationalen Formathandel.
Ein Programm ist das fertige Endprodukt, während ein Format das zugrundeliegende Konzept (das "Rezept") ist, das für verschiedene Märkte adaptiert werden kann.
Er minimiert das Risiko für Sender, da sie auf bereits in anderen Ländern erfolgreiche Konzepte zurückgreifen können (z.B. Castingshows).
Es sind Nachahmungen erfolgreicher Formate anderer Sender, um am Erfolg eines Trends (wie z.B. Kochshows) teilzuhaben.
Sie agieren als Intermediäre, die Lizenzen für Formate und Programme international vermarkten und zwischen Produzenten und Sendern vermitteln.
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