Bachelorarbeit, 2015
55 Seiten, Note: 2,3
I. Einleitung
II. Mitarbeiterzufriedenheit
II. 1. Definition und Bedeutung
II. 2. Mitarbeiterzufriedenheit im Wandel der Zeit
II. 2.1. Ansatz des Virtual Man
II. 3. Faktoren der Mitarbeiterzufriedenheit
III. Motivation
III. 1. Definition und Bedeutung
III. 2. Zusammenhang zwischen Zufriedenheit und Motivation
III. 3. Motivationstheoretische Ansätze
III. 3. 1. Bedürfnispyramide nach Maslow
III. 3. 2. Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg
IV. Arbeitsleistung
IV. 1. Definition und Bedeutung
V. Methoden zur Erfassung und Steigerung der Zufriedenheit
V. 1. Messung der Arbeitszufriedenheit
V. 1. 1. Direkte Methoden zur Zufriedenheitserfassung
V. 1. 2. Indirekte Methoden zur Zufriedenheitserfassung
V. 1. 3. Sonstige Methoden zur Zufriedenheitserfassung
V. 2. Steigerung der Arbeitszufriedenheit
V. 2. 1. Arbeitsplatzgestaltung
V. 2. 2. Führung von Mitarbeitern
VI. Fazit
Diese Arbeit untersucht, ob Mitarbeiterzufriedenheit als valider Indikator für die Arbeitsleistung betrachtet werden kann. Dabei wird analysiert, wie moderne Arbeitsbedingungen, Motivationstheorien und spezifische Erhebungsmethoden in den Zusammenhang von Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit eingreifen, insbesondere im Kontext des öffentlichen Dienstes.
II. 1. Definition und Bedeutung
Der Begriff der Mitarbeiterzufriedenheit ist im Folgenden mit dem Begriff der Arbeitszufriedenheit gleichzusetzen. Der Begriff der Arbeitszufriedenheit ist historisch gesehen lediglich der Ältere.
Die Arbeitszufriedenheit ist zu trennen von den Begriffen der Lebens- oder auch Berufszufriedenheit. Die Lebenszufriedenheit ist hierbei eher außerhalb der Arbeitsstätte angesetzt. Die Berufszufriedenheit bezieht sich des Weiteren eher auf den Beruf im allgemeinen Sinne und wird hier nicht weiter behandelt. Die Arbeitszufriedenheit dagegen ist demnach ein "emotionaler Zustand, der eintritt, wenn die Konsequenzen eines bestimmten, motivierten Verhaltens den gehegten Erwartungen entsprechen oder sie übertreffen." Als Konsequenzen sind in diesem Zusammenhang Belohnungen anzusehen. Das bedeutet, dass sobald bei der Arbeit individuelle Bedürfnisse befriedigt werden, das Gefühl der Zufriedenheit entsteht.
Arbeitszufriedenheit ist also aufgrund der Tatsache, dass individuelle, subjektive Wahrnehmungen von Zufriedenheit existieren, quantitativ nur schlecht bis gar nicht messbar.
I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Relevanz der Mitarbeiterzufriedenheit im Kontext wirtschaftlicher Veränderungen und stellt die Forschungsfrage nach deren Zusammenhang mit der Arbeitsleistung.
II. Mitarbeiterzufriedenheit: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Mitarbeiterzufriedenheit, betrachtet dessen historischen Wandel durch Ansätze wie den des "Virtual Man" und analysiert wesentliche Einflussfaktoren.
III. Motivation: Hier werden Definitionen von Motivation erläutert und deren enge Verknüpfung mit der Arbeitszufriedenheit durch Modelle wie die Maslowsche Bedürfnispyramide und Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie theoretisch fundiert.
IV. Arbeitsleistung: Das Kapitel definiert den Begriff der Arbeitsleistung und untersucht die theoretischen Erklärungsmodelle für den Einfluss von Zufriedenheit auf die tatsächliche Leistungsausbringung.
V. Methoden zur Erfassung und Steigerung der Zufriedenheit: Dieser Abschnitt stellt verschiedene Instrumente zur Messung (direkt, indirekt) sowie Strategien zur Steigerung der Zufriedenheit, wie Arbeitsplatzgestaltung und Führung, detailliert vor.
VI. Fazit: Das Fazit beantwortet die Eingangsfrage positiv und betont die präventive Bedeutung von Maßnahmen zur Steigerung der Zufriedenheit zur langfristigen Bindung des Faktors Mensch an die Organisation.
Mitarbeiterzufriedenheit, Arbeitsleistung, Motivation, Motivationstheorien, Personalmanagement, Arbeitsplatzgestaltung, Führung, Mitarbeiterbefragung, Herzberg, Maslow, Neues Steuerungsmodell, öffentliche Verwaltung, Leistungsanreize, Arbeitsmotivation, Zufriedenheitsmessung
Die Arbeit analysiert das komplexe Verhältnis zwischen Mitarbeiterzufriedenheit, Motivation und der resultierenden Arbeitsleistung in Organisationen.
Die Arbeit deckt die Definitionen von Zufriedenheit und Motivation, klassische psychologische Modelle, Methoden der Mitarbeiterbefragung sowie praktische Ansätze der Arbeitsplatzgestaltung und Personalführung ab.
Die zentrale Fragestellung lautet, ob Mitarbeiterzufriedenheit als verlässlicher Indikator für die Arbeitsleistung im Unternehmen dienen kann.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Gegenüberstellung verschiedener psychologischer und betriebswirtschaftlicher Theorien sowie Studien zur Arbeitszufriedenheit.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Motivation und Zufriedenheit sowie einen praxisorientierten Teil, der Methoden zur Messung (z.B. Mitarbeiterbefragungen) und Instrumente zur Leistungs- und Zufriedenheitssteigerung (z.B. Job Enrichment) diskutiert.
Die wichtigsten Schlagworte sind Mitarbeiterzufriedenheit, Arbeitsmotivation, Leistungssteuerung, Personalmanagement und die spezifischen Ansätze von Herzberg und Maslow.
Das Züricher Modell wird genutzt, um die qualitative Differenzierung von Arbeitszufriedenheit durch den SOLL-IST-Vergleich zu verdeutlichen und verschiedene Typen der Zufriedenheit und Unzufriedenheit aufzuzeigen.
Der Autor weist darauf hin, dass im öffentlichen Dienst aufgrund tariflicher Starrheit und rechtlicher Rahmenbedingungen andere Anforderungen an die Motivation und Steigerung der Zufriedenheit gestellt werden als in der Privatwirtschaft.
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