Bachelorarbeit, 2014
50 Seiten, Note: 1,3
1. Aktuelle Direktinvestitionen als Ausschlaggeber der Themenwahl
1.1 Zielsetzung der wissenschaftlichen Arbeit
1.2 Methodik und Stand der Forschung
2. Internationalisierung und Globalisierung in der Automobilindustrie
2.1 Rückblick
2.2 Zahlen und Fakten zur Stellung der (deutschen) Automobilindustrie im Welthandel
2.3 Internationalisierung aus Sicht der VW AG
2.3.1 Strategien zur Sicherstellung der Konkurrenzfähigkeit
2.3.2 Nachhaltige Unternehmensentwicklungen in Mexiko
3. Mexiko als Produktionsstandort der Automobilindustrie
3.1 Wirtschaftspolitische Entwicklung Mexikos
3.2 Der mexikanische Automobilmarkt – Angebots- und Nachfragestrukturen
3.2.1 Produktionsstrukturen Mexikos
3.2.2 Der mexikanische Binnenmarkt
3.2.3 Der Exportmarkt
3.3 Volkswagen de Mexico – ein deutscher Automobilhersteller in Mexiko
4. Chancen und Risiken
4.1 Vorteile des Produktionsstandortes Mexiko
4.1.1 Konkurrenzfähigkeit Mexikos (im Bezug auf Kosten und Produktivität)
4.1.2 Der strategische Standort Mexiko
4.1.3 Positive Einflüsse bestehender Lieferantenstrukturen
4.2 Risiken des Produktionsstandorts Mexiko
4.2.1 Die inneren Unruhen Mexikos
4.2.2 Schwacher Inlandsabsatz Mexikos
5. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Chancen und Risiken Mexikos als Produktionsstandort für die deutsche Automobilindustrie vor dem Hintergrund aktueller Direktinvestitionen. Ziel der Arbeit ist es, die Motive der Unternehmen für die Produktionsverlagerung zu analysieren, die Standortfaktoren zu diskutieren und die Zukunftsfähigkeit des Landes im globalen Wettbewerb einzuordnen.
4.1.1 Konkurrenzfähigkeit Mexikos (im Bezug auf Kosten und Produktivität)
Im Laufe der letzten Jahre hat sich die Karte der internationalen Konkurrenzfähigkeit im Manufaktursektor stark verändert. Länder wie Brasilien, Polen oder die tschechische Republik sind heute teurere Herstellungsländer als die USA. Im Produktionskostenindex der Boston Consulting Group (BCG) wurden neben weiteren relevanten Kostenpunkten die Faktoren Lohn-, Elektrizitäts-, und Erdgaskosten miteinberechnet sowie weitere relevante Kostenpunkte. Für die 25 weltgrößten Exportnationen ergibt sich für diesen Index folgendes Bild.
Zunächst fällt auf, dass die Lohnkosten in fast allen Fällen den größten Anteil der Gesamtkosten ausmachen. Weiterhin sind es selbige, die die Unterschiede im Index kennzeichnen. Bemerkenswert ist auch, dass sich sowohl Länder mit hohen als auch niedrigen Produktionskosten über die gesamte Breite des Exportvolumens streuen. Es lässt sich also nicht folgern, dass Länder mit hohen Manufakturkosten weniger exportieren als Länder mit niedrigen. Mexiko sticht in dem Index heraus, da es im Vergleich zu dem asiatischen Manufakturgiganten China einen niedrigeren Index aufweist. Lediglich in Indien und Indonesien werden die in Mexiko vorzufindenden Produktionskosten noch unterschritten. Allerdings sind diese zwei Nationen längst nicht auf dem technischen Stand Mexikos.
1. Aktuelle Direktinvestitionen als Ausschlaggeber der Themenwahl: Einleitung in die Thematik der zunehmenden Investitionen deutscher Automobilhersteller in Mexiko und Definition der wissenschaftlichen Fragestellung.
2. Internationalisierung und Globalisierung in der Automobilindustrie: Theoretische Herleitung der Globalisierungsprozesse in der Automobilbranche und detaillierte Betrachtung der Internationalisierungsstrategien der VW AG.
3. Mexiko als Produktionsstandort der Automobilindustrie: Analyse der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen Mexikos sowie der Angebots- und Nachfragestrukturen des dortigen Automobilmarktes.
4. Chancen und Risiken: Diskussion der Standortfaktoren unterteilt in Wettbewerbsvorteile durch Kosten und Lage sowie Risiken durch Kriminalität und einen schwachen Binnenmarkt.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Synthese der Analyseergebnisse mittels einer SWOT-Matrix und Einschätzung der zukünftigen Entwicklungsperspektiven Mexikos als Produktionsstandort.
Mexiko, Automobilindustrie, Direktinvestitionen, Globalisierung, VW AG, Standortvorteile, Produktionskosten, Lieferantenstrukturen, NAFTA, Wettbewerbsfähigkeit, Cluster, Exportplattform, Unternehmensstrategie, Wirtschaftswachstum, Standortrisiken.
Die Arbeit analysiert die Attraktivität Mexikos als Produktionsstandort für deutsche Automobilhersteller im Kontext der globalen Wettbewerbsfähigkeit.
Die Arbeit behandelt die Globalisierung der Automobilbranche, die wirtschaftspolitische Entwicklung Mexikos, die spezifischen Standortvorteile und -risiken sowie die Rolle von Zulieferer-Clustern.
Ziel ist es, die Gründe für die Produktionsverlagerungen nach Mexiko zu identifizieren und eine fundierte Abwägung der Chancen und Risiken vorzunehmen, um die Standortentscheidungen transparent zu machen.
Die Arbeit basiert im Wesentlichen auf einer intensiven Literaturrecherche unter Einbeziehung von Monographien, Fachaufsätzen, grauer Literatur und aktuellen Internetquellen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine detaillierte Analyse des mexikanischen Automobilsektors (unter anderem am Beispiel von VW) und eine SWOT-Analyse der Standortfaktoren.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Globalisierung, Automobilindustrie, Produktionsverlagerung, Standort Mexiko, Zuliefererstrukturen und Standortwettbewerb.
Puebla gilt als das größte Werk im nordamerikanischen Raum und dient in der Arbeit als praxisnahes Beispiel für die historisch gewachsene Verflechtung zwischen einem Automobilhersteller und seinen Zulieferern.
Die Arbeit thematisiert Gewalt und Korruption als Risikofaktoren, kommt jedoch zu dem Schluss, dass Investitionen von den genannten Problemen bisher weniger tangiert werden als oft vermutet.
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