Examensarbeit, 2004
79 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit analysiert den zukünftigen Bedarf an elektrischer Energie in Deutschland bis zum Jahr 2020 und untersucht verschiedene Szenarien zur Deckung dieses Bedarfs. Sie berücksichtigt dabei die demographische Entwicklung, den technologischen Fortschritt und die Auswirkungen des Klimawandels.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Kontext und die Zielsetzung der Arbeit erläutert. Im zweiten Kapitel werden die wichtigsten Einflussfaktoren auf den zukünftigen Strombedarf in Deutschland analysiert. Dazu gehören die demographische Entwicklung, die technologische Entwicklung und die effiziente Energienutzung.
Kapitel 3 befasst sich mit der Atomkraft als Energiequelle. Es werden verschiedene Kraftwerkstypen und deren Vor- und Nachteile diskutiert. Außerdem werden die Auswirkungen des Klimawandels und die politische Diskussion um den Ausstieg aus der Atomkraft beleuchtet.
Kapitel 4 analysiert die Potenziale anderer Energiequellen, wie fossile Energieträger und erneuerbare Energien. Dabei werden die Vor- und Nachteile der einzelnen Energiequellen in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und Ressourcenverfügbarkeit diskutiert.
Im letzten Kapitel werden verschiedene Szenarien zur Strombedarfsdeckung vorgestellt und analysiert. Dabei wird der Fokus auf die nachhaltige Energieversorgung und die Integration von erneuerbaren Energien gelegt.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen der Energieversorgung in Deutschland, die Prognose des zukünftigen Strombedarfs, die Bewertung verschiedener Energiequellen und Kraftwerkstypen, die Auswirkungen des Klimawandels und die Bedeutung einer nachhaltigen Energieversorgung. Weitere wichtige Begriffe sind Atomkraft, erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Szenarien, Politik, Wirtschaft und Umwelt.
Trotz effizienterer Technologien wird ein stabiler bis leicht steigender Bedarf prognostiziert, getrieben durch technologischen Fortschritt und demographische Faktoren, auch wenn die Bevölkerung insgesamt leicht schrumpfen könnte.
Erneuerbare Energien (Wind, Sonne, Wasser, Biomasse) müssen massiv ausgebaut werden, um die Lücke zu füllen, die durch den Ausstieg aus der Atomkraft und die Reduktion fossiler Brennstoffe entsteht.
Hauptprobleme sind der hohe CO2-Ausstoß, der zum Treibhauseffekt beiträgt, sowie die Abhängigkeit von Importen und die Endlichkeit der Ressourcen.
Gründe waren Sicherheitsbedenken, die ungelöste Endlagerfrage für radioaktiven Abfall und der gesellschaftliche Wunsch nach einer nachhaltigeren Energieversorgung.
Das Kyoto-Protokoll verpflichtete Industrieländer zur Reduzierung ihrer Treibhausgasemissionen, was einen massiven Umbau der Stromerzeugung hin zu CO2-armen Technologien erforderte.
Eine alternde Gesellschaft und kleinere Haushaltsgrößen (Single-Haushalte) führen tendenziell zu einem höheren pro-Kopf-Energieverbrauch, was die Einspareffekte durch effizientere Geräte teilweise wieder aufhebt.
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