Bachelorarbeit, 2014
84 Seiten, Note: 2,2
4. Einleitung
5. Auslandsentsendung
5.1 Begriff der Auslandsentsendung
5.2 Rahmenbedingungen
5.2.1 Ziele Auslandsentsendung
5.2.2 Rechtliche Aspekte
5.2.3 Kritische Faktoren
5.3 Phasen der Umsetzung
5.3.1 Ermittlung Personalbedarf
5.3.2 Mitarbeiterauswahl
5.3.3 Vorbereitungsphase für Auslandseinsatz
5.3.4 Auslandseinsatzphase
5.3.5 Wiedereingliederungs- und Reintegrationsphase
5.3.6 Aversion gegenüber der Rückkehr
5.4 Möglichkeiten der Erfolgskontrolle
6. Psychische Belastungen
6.1 Was sind psychische Belastungen
6.1.1 Individuelle Auswirkungen
6.2 Formen psychischer Fehlbeanspruchung
6.2.1 Stress
6.2.2 Psychische Ermüdung
6.2.3 Ermüdungsähnliche Zustände
6.2.4 Langfristige Folgen psychischer Fehlbeanspruchung
6.3 Belastungsskala
6.4 Folgen psychischer Belastungen
6.5 Kulturschock
7. Interkulturelle Kompetenzen
7.1 Theoretischer Hintergrund
7.1.1 Was ist Interkulturelle Kompetenz
7.2 Ziele durch den Erwerb interkultureller Kompetenz
7.2.1 Überwindung kultureller Barrieren
7.3 Erwerb und Messung interkultureller Kompetenzen
7.3.1 Möglichkeiten zu Erfassung interkultureller Kompetenz
8. Interkulturelles Training als Personalentwicklungsmaßnahme
8.1 „Interkulturelles Training“
8.2 Entwicklung und Forschung
8.3 Aufbau interkultureller Trainings
8.3.1 Inhalte und Ziele
8.3.2 Phasen des interkulturellen Lernens
8.3.3 Zielgruppen
8.3.4 Durchführung
8.3.5 Auswahl und Qualifikation der Trainer
8.4 Evaluation eines interkulturellen Trainings
8.5 Typologisierung interkultureller Trainings
8.6 Fazit zum interkulturellen Training
9. Diskussion
9.1 Zusammenfassung Ergebnisse
9.2 Schlussfolgerung
9.3 Etablierung einer Fachabteilung für Auslandsentsendungen
Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Notwendigkeit von interkulturellen Trainings als standardisierte Vorbereitungsmaßnahme für Auslandsentsendungen darzulegen, um die psychischen Belastungen von Expatriates zu minimieren und die Erfolgsquote sowie Integration bei Auslandseinsätzen zu steigern.
5.2 Rahmenbedingungen
Eine wichtige Rahmenbedingung stellt die von den Unternehmen praktizierte Stellenbesetzungspolitik dar. Hierzu wird das EPRG-Modell von Howard V. Perlmutter vorgestellt, dies ist ein Modell der Strategieentwicklung internationaler Unternehmen. Es befasst sich mit der Fragestellung, ob die Unternehmenskultur und die Strategien, des Entsendungslandes, in den Tochtergesellschaften integriert oder gar aufgedrängt werden soll. Dabei wird das Vorgehen in ethno-, poly-, regio-, und geozentrische Strategien unterteilt.
Ethnozentrisch: hierbei wird die Stammkultur auf die Tochtergesellschaften übertragen, Schlüsselpositionen werden gewöhnlich mit Mitarbeitern aus dem Stammland besetzt. Der Mutterkonzern trifft wichtige Geschäftsentscheidungen, diese werden teilweise regional angepasst.
Polyzentrisch: Tochterfirmen agieren überwiegend Eigenständig und beschäftigen vorwiegend inländische Führungskräfte, zudem werden ihre Aktivitäten den regionalen Gegebenheiten angepasst.
Regiozentrisch: In bestimmten Regionen (bspw. Kontinenten) werden Mitarbeiterpool, Strategien und Verhalten der Tochterfirmen vereinheitlicht.
Geozentrisch: Personal wird ohne Beachtung der jeweiligen Nationalität weltweit eingesetzt und die verschiedenen Märkte, in denen das Unternehmen repräsentiert ist, werden unter der einheitlichen Unternehmensstrategie und der individuellen Unterschiede angepasst.
Multinationale Unternehmen können sowohl einen oder mehrere dieser vier verschiedenen Ansätze der internationalen Stellenbesetzungspolitik verfolgen, abhängig von den jeweiligen Rahmenbedingungen.
4. Einleitung: Diese Einleitung verdeutlicht die Notwendigkeit interkultureller Trainings für Entsandte angesichts einer globalisierten, turbulenten Wirtschaftswelt, in der internationale Mobilität zum Standard gehört.
5. Auslandsentsendung: Dieses Kapitel definiert verschiedene Formen der Auslandsentsendung, analysiert deren Rahmenbedingungen und erläutert detailliert die Phasen der Umsetzung sowie kritische Erfolgsfaktoren für Unternehmen und Mitarbeiter.
6. Psychische Belastungen: Der Text beleuchtet die Ursachen und Auswirkungen psychischer Fehlbeanspruchungen bei Expatriates, wie Stress, Ermüdung und Kulturschock, und diskutiert deren langfristige gesundheitliche Folgen.
7. Interkulturelle Kompetenzen: Hier werden die theoretischen Grundlagen interkultureller Kompetenzen als dynamisches Konstrukt aus Wissen, Fähigkeiten und Motivation sowie deren Messbarkeit untersucht.
8. Interkulturelles Training als Personalentwicklungsmaßnahme: Dieses Kapitel stellt das interkulturelle Training als Instrument vor, beschreibt dessen methodischen Aufbau, Entwicklung, Zielgruppen, Durchführungsmöglichkeiten und Evaluationsmethoden.
9. Diskussion: Im abschließenden Diskussionsteil werden die Ergebnisse zur Notwendigkeit und Nützlichkeit interkultureller Trainings zusammengefasst und Handlungsempfehlungen zur Etablierung einer Fachabteilung gegeben.
Auslandsentsendung, Expatriates, Interkulturelles Training, Psychische Belastungen, Kulturschock, Interkulturelle Kompetenz, Personalentwicklung, Wiedereingliederung, Reintegration, Stress am Arbeitsplatz, Auslandseinsatz, Unternehmenskultur, Wissensmanagement, Globalisierung, Mentoring.
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und psychischen Belastungen, denen Mitarbeiter bei einer berufsbedingten Auslandsentsendung ausgesetzt sind, und plädiert für die Implementierung interkultureller Trainings als Standardmaßnahme.
Zentral sind der Prozess der Auslandsentsendung, das Management psychischer Belastungen (z.B. Stress, Kulturschock), die Vermittlung interkultureller Kompetenzen sowie die Evaluation betrieblicher Trainingsmaßnahmen.
Das Ziel ist es, den Nutzen und die Notwendigkeit eines interkulturellen Trainings für Expatriates herauszuarbeiten, um Abbruchraten bei Entsendungen zu minimieren und die soziale sowie berufliche Integration zu fördern.
Es handelt sich um eine literatur- und theoretisch basierte Arbeit, die zudem auf empirischen Studien (z.B. vom Economist Verlag oder AOK) basiert, um Zusammenhänge zwischen Training und Erfolg der Entsendung aufzuzeigen.
Der Hauptteil gliedert sich in drei große Blöcke: die Phasen der Entsendung (Planung bis Reintegration), eine psychologische Analyse von Fehlbeanspruchungen und eine detaillierte Ausarbeitung von Konzepten und Evaluationsmethoden für interkulturelle Trainings.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Expatriates, Interkulturelle Kompetenz, Kulturschock, Personalentwicklung und Reintegration.
Laut den angeführten Studien sind dies vor allem eine mangelhafte Vorbereitung, Probleme bei der kulturellen Anpassung, die soziale Isolation der Familie sowie die unterschätzten Belastungen durch den Reintegrationsprozess.
Die Anpassungsschwierigkeiten der Familie an das neue Umfeld führen häufig zu familiären Problemen, die wiederum den Expatriaten emotional belasten und maßgeblich zur Abbruchrate beitragen.
Sie ist ein kritischer Erfolgsfaktor, da Rückkehrer häufig unter dem Gefühl der Entfremdung und einem Karriereknick leiden, wenn der Transfer des im Ausland erworbenen Wissens im Stammhaus nicht aktiv gesteuert wird.
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