Bachelorarbeit, 2014
46 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Definitionen und Begriffsabgrenzung
2.1 Definition Ingredient Branding
2.2 Begriffsabgrenzungen
3. Ingredient Branding im Rahmen des mehrstufigen Marketings
3.1 Einordnung von Ingredient Branding
3.2 Handlungsrahmen der mehrstufigen Markenpolitik
4. Ingredient Branding aus individueller Sichtweise der Parteien
4.1 Perspektive des Ingredientherstellers
4.1.1 Chancen des Ingredientherstellers
4.1.2 Risiken des Ingredientherstellers
4.2 Perspektive des Endproduktherstellers
4.2.1 Chancen des Endproduktherstellers
4.2.2 Risiken des Endproduktherstellers
4.3 Perspektive des Endkunden
5. Erfolgsfaktoren für den Aufbau einer Ingredient Brand
5.1 Empfehlungen für die Markenführung
5.2 Voraussetzungen für ein erfolgreiches Ingredient Branding
5.3 Implementierung einer Ingredient Brand
6. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Chancen und Risiken von Ingredient Branding als Konzept der Markenführung. Ziel ist es, aus der Perspektive von Ingredientherstellern, Endproduktherstellern und Endkunden zu analysieren, welche Faktoren eine erfolgreiche Umsetzung dieser stufenübergreifenden Markenstrategie bestimmen und wie Abhängigkeiten innerhalb der Lieferkette bewältigt werden können.
4.1.1 Chancen des Ingredientherstellers
Aus Sicht des Zulieferunternehmens bietet Ingredient Branding eine Vielzahl an Chancen, welche sich im Hinblick auf die Marke, den Erfolg des Unternehmens und die Geschäftsbeziehungen zu folgenden Wertschöpfungsstufen auszahlen können. Eine der bisher erfolgreichsten Ingredient Branding Beispiele liefert die Marke Intel mit dem bekannten "Intel Inside" Programm, an der die Möglichkeiten und das Potenzial des Instrumentes hervorragend erläutert werden können.
Rückblickend lassen sich für Intel's Pionierarbeit somit finanzielle Mittel in Form von Werbekostenzuschüssen als Argumentationsgrundlage festhalten. Klar erkennbar, wirkt sich die Strategie in diesem Fall aber auch auf die Machtposition der Beteiligten aus. Während Intel als Ingredienthersteller zu Anfang noch von den Kooperationswerbemaßnahmen der PC-Hersteller abhängig war, wandeln sich die Verhältnisse aufgrund der gestiegenen Nachfrage, wodurch Intel seine Verhandlungsposition gegenüber OEM's im Laufe der Zeit nachhaltig verbessern konnte.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Ingredient Branding ein und erläutert die Relevanz der Untersuchung für die stufenübergreifende Markenpolitik unter Wettbewerbsdruck.
2. Definitionen und Begriffsabgrenzung: Das Kapitel definiert den Begriff Ingredient Branding und grenzt diesen von verwandten Konzepten wie Co-Branding und Co-Promotion ab.
3. Ingredient Branding im Rahmen des mehrstufigen Marketings: Es wird die Einordnung von Ingredient Branding in der Gütertopologie vorgenommen und der Handlungsrahmen der mehrstufigen Markenpolitik diskutiert.
4. Ingredient Branding aus individueller Sichtweise der Parteien: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die spezifischen Perspektiven, Chancen und Risiken für den Ingredienthersteller, den Endprodukthersteller und den Endkunden.
5. Erfolgsfaktoren für den Aufbau einer Ingredient Brand: Hier werden Empfehlungen zur Markenführung sowie Voraussetzungen und ein systematischer Implementierungsprozess unter Fokus auf die Automobilbranche aufgezeigt.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet das Potenzial von Ingredient Branding als Instrument zur langfristigen Sicherung des Unternehmenserfolgs.
Ingredient Branding, Markenführung, Markenpolitik, mehrstufiges Marketing, Zulieferer, Endprodukthersteller, Markenallianz, Nachfragesog, Pull-Strategie, Wettbewerbsintensität, Markenwert, Qualitätssiegel, Wertschöpfungskette, Markenarchitektur, Automobilbranche.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept des Ingredient Branding und untersucht, wie Zulieferer ihre Markenbekanntheit durch eine stufenübergreifende Markenstrategie bis zum Endkunden steigern können.
Zentrale Themen sind die Definition und Abgrenzung von Ingredient Branding, die Analyse der Supply Chain Beziehungen, die verschiedenen Perspektiven der beteiligten Parteien sowie spezifische Erfolgsfaktoren für die Implementierung.
Das Ziel ist es, die Chancen und Risiken für Ingredienthersteller, Endprodukthersteller und Endkunden herauszuarbeiten und Entscheidungshilfen für eine erfolgreiche Markenpartnerschaft zu geben.
Die Arbeit basiert auf einer konzeptionellen Untersuchung, die durch eine umfangreiche Literaturanalyse gestützt wird und durch Fallbeispiele, wie Intel oder McDonald's, veranschaulicht wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der individuellen Perspektiven der beteiligten Parteien sowie in die Darstellung von Empfehlungen und Prozessschritten für eine erfolgreiche Implementierung.
Die zentralen Begriffe umfassen Ingredient Branding, Markenallianz, Nachfragesog, mehrstufiges Marketing und Wertschöpfungskette.
Ein Risiko ist der mögliche Verlust von Image-Vorteilen, wenn eine stark aufstrebende Ingredient-Marke die Aufmerksamkeit des Kunden zu sehr auf sich zieht oder bei Qualitätsmängeln der Komponente das Vertrauen in das gesamte Endprodukt leidet.
Die Automobilbranche dient als Beispiel, um die praktische Implementierung einer Bestandteilmarkierung aufzuzeigen, da hier komplexe Zulieferstrukturen und eine hohe Innovationsdynamik vorliegen.
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