Bachelorarbeit, 2014
49 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Ein Einblick in den klassischen Behaviorismus
2.1 Die Definition des Begriffs „Behaviorismus“ nach George H. Mead
2.2 Die Bedeutungen von Haltungen, Gesten und Bewusstsein im Behaviorismus
3. Ein Einblick in den Pragmatismus
3.1 Wie George Herbert Mead dem Pragmatismus begegnet
4. Wie Identität entsteht
4.1 „I“ und „me“- Das „Ich“ und das „ICH“ im gesellschaftlichen Zusammenleben
4.2 Individualität und Gesellschaft
5. Die Bedeutung von Kommunikation für die Ausbildung der Identität
6. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Identitätsbildung in organisierten Gesellschaften unter besonderer Berücksichtigung der philosophischen Theorie von George Herbert Mead. Dabei wird analysiert, wie das soziale Umfeld und die zwischenmenschliche Kommunikation maßgeblich zur Entstehung und Ausformung der individuellen Identität beitragen.
4.1. „I“ und „me“ - Das „Ich“ und das „ICH“ im gesellschaftlichen Zusammenleben
Die durch Mead getroffene Unterscheidung des „Ich (I)“ vom „ICH (me)“ macht deutlich, wo die Unterschiede im Verhalten innerhalb der Gesellschaft liegen. Innerhalb einer Identität existieren das „Ich (I)“ und das „ICH (me)“ in der Regel im Gleichgewicht nebeneinander und werden als die beiden Pole der Identität bezeichnet.
Das „Ich (I)“ ist nach Mead eher als der reagierende Pol zu betrachten und tritt nicht in den Vordergrund. Es ist der Teil des Individuums, zu dem innerlich, also im Selbstgespräch gesprochen wird. Das „Ich (I)“ ist außerdem dort präsent, wo das Individuum seine Position in der Gesellschaft festlegt und darüber seine Aufgaben und Rechte definiert, die alle im Hinblick auf das „Ich (I)“ festgemacht werden. Es reagiert auf die Identität, die sich in der Übernahme der Haltungen anderer Personen ausbildet. Während der Übernahme dieser Haltungen wird das „ICH (me)“ eingeführt, worauf wiederum das „Ich (I)“ reagiert.
1. Einleitung: Die Einleitung führt in das philosophische Feld der Identitätsbildung ein und stellt George Herbert Mead als zentralen Denker sowie dessen Relevanz für das Thema vor.
2. Ein Einblick in den klassischen Behaviorismus: Dieses Kapitel expliziert die behavioristischen Grundlagen, kritisiert deren mechanistische Sichtweise und leitet zur Auseinandersetzung Meads mit dem Behaviorismus über.
3. Ein Einblick in den Pragmatismus: Hier wird der Pragmatismus als philosophische Strömung dargestellt und gezeigt, wie Mead diesen durch die Verbindung mit seinen eigenen Ansätzen transformiert.
4. Wie Identität entsteht: Dieses Kapitel erläutert die Genese der Identität im gesellschaftlichen Kontext und beschreibt die Interaktion von Individuum und Gesellschaft.
5. Die Bedeutung von Kommunikation für die Ausbildung der Identität: Der Fokus liegt hier auf der Rolle von Sprache, Gestik und Kommunikation als grundlegende Werkzeuge der Identitätskonstruktion.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Kernaussagen der Arbeit zusammen und bestätigt die zentrale These Meads, dass Identität nur durch soziale Interaktion innerhalb einer Gesellschaft entstehen kann.
Identitätsbildung, Identitätsfindung, George Herbert Mead, Behaviorismus, Pragmatismus, Kommunikation, Identitätspole, Ich und me, Gesellschaft, Interaktion, Sozialpsychologie, Selbstkonzept, Handlungsweise, Zentralnervensystem, Intersubjektivität
Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung von Identität und der wechselseitigen Abhängigkeit zwischen dem Individuum und der gesellschaftlichen Struktur aus der Sicht von George Herbert Mead.
Zentrale Themen sind die Verknüpfung von Verhalten und Identität, die Bedeutung der Kommunikation sowie der Einfluss von gesellschaftlichen Normen und Erwartungen auf das Selbstbild.
Das Ziel ist es, den Prozess der Identitätsbildung durch die pragmatische und sozialpsychologische Theorie von G. H. Mead verständlich zu machen und dessen Relevanz für das gesellschaftliche Zusammenleben aufzuzeigen.
Die Autorin nutzt eine philosophische Analyse und einen begleitenden Vergleich von Theorien, um Meads Denken in den Kontext anderer philosophischer Strömungen einzuordnen.
Der Hauptteil analysiert die behavioristischen und pragmatischen Grundlagen, die Entstehung der Identität durch Kommunikation sowie die Dynamik der Identitätspole „Ich“ und „me“.
Identitätsbildung, George Herbert Mead, Pragmatismus, Kommunikation, soziale Interaktion, Selbst und Gesellschaft.
Mead versteht das „me“ als die Übernahme der Haltungen der organisierten Gemeinschaft (soziales Ich), während das „Ich“ die spontane, reagierende Antwort des Individuums auf diese gesellschaftlichen Anforderungen darstellt.
Kommunikation dient als Werkzeug der Selbststeuerung und ermöglicht es dem Individuum, sich selbst durch die Augen der anderen zu betrachten, was für die Herausbildung einer stabilen Identität notwendig ist.
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