Masterarbeit, 2014
109 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Einführung in das Hindi
2.1 Allgemeines
2.1.1 Sprachname
2.1.2 Sprachgeschichte und Verwandtschaft
2.1.3 Verbreitung
2.2 Die Devanāgarī
2.2.1 Herkunft und Entwicklung
2.2.2 Inventar
2.2.3 Ligaturen
2.2.4 Umschrift
2.3 Grammatik
2.3.1 Sprachtypologie und Wortarten
2.3.1.1 Substantive
2.3.1.2 Verben
2.3.1.3 Adjektive
2.3.2 Syntax
2.3.3 Soziolinguistische Aspekte
2.3.3.1 Höflichkeit
2.3.3.2 Code Switching
2.4 Fazit
3 Moderne Fachsprachen im Hindi
3.1 Historische Entwicklung der modernen Fachsprachen
3.1.1 Antike und Mittelalter
3.1.2 Kolonialisierung und Post-Kolonialismus
3.2 Wirtschaftliche Entwicklung Indiens
3.3 Wortschatz
3.4 Wortbildung
3.4.1 Übernahme aus anderen Sprachen
3.4.2 Terminologisierung
3.4.3 Komposition
3.4.4 Derivation
3.4.5 Konversion
3.5 Terminologienormung und Terminologiearbeit in Indien
3.5.1 Sprachpolitik und Sprachplanung im modernen Indien
3.5.2 CSTT
3.5.3 NCSTC
3.5.4 NISCAIR
3.5.5 Department of Official Language
3.6 Merkmale der Fachsprachen
3.7 Fazit
4 Internationale Fachkommunikation und Übersetzen
4.1 Aspekte des Übersetzens Hindi-Englisch, Englisch-Hindi
4.1.1 Übersetzungsprobleme
4.1.2 Berufsverbände
4.1.3 Softwarelokalisierung
4.1.3.1 Textverarbeitung mit Westlichen Systemen
4.1.3.2 Devanāgarī auf Mobiltelefonen
4.1.4 Hilfsmittel des Übersetzers
4.1.4.1 Wörterbücher
4.1.4.2 Maschinelle Übersetzung
4.2 Hindi als Wissenschaftssprache
4.2.1 Englisch als internationale Wissenschaftssprache
4.2.2 Das Verhältnis zwischen Englisch und Hindi
4.2.3 Unternehmenskommunikation
4.2.4 Populärwissenschaftliche Kommunikation
4.2.5 Zukunftsperspektiven
4.3 Fazit
5 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Rolle des Hindi in der internationalen Fachkommunikation unter Berücksichtigung sprachwissenschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Faktoren, mit besonderem Fokus auf den naturwissenschaftlich-technischen Bereich und die damit verbundene Übersetzungs- und Sprachplanungsproblematik in Indien.
2.2 Die Devanāgarī
In der indischen Verfassung von 1950 ist festgelegt, dass Hindi mit der Devanāgarī-Schrift geschrieben wird (Government of India, 2007). Die gleiche Schrift wird außerdem für die neuindoarischen Sprachen Marāṭhi und Nepālī sowie für die altindischen Sprachen Vedisch und Sanskrit verwendet (vgl. Friedrich, 1999:7).
Im Folgenden werden Hindi-Wörter zuerst in Devanāgarī geschrieben. Darauf folgt kursiv die Umschrift nach dem IAST-System (siehe Kapitel 2.2.4) sowie in fett das deutsche Äquivalent. Namen, die auch im Deutschen breite Verwendung finden, wie „Hindi“ oder „Sanskrit“ werden aus Gründen der Einfachheit nach den Regeln der deutschen Rechtschreibung geschrieben (vgl. Duden, 2013). Die Informationen basieren auf der ausführlichen Darstellung von Friedrich (1999).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende globale Bedeutung Indiens und formuliert die Forschungsfrage zur Eignung des Hindi als Wissenschaftssprache im Kontext einer komplexen indischen Sprachpolitik.
2 Einführung in das Hindi: Dieses Kapitel gibt einen linguistischen Überblick über das Hindi, sein Schriftsystem (Devanāgarī), seine Grammatik sowie soziolinguistische Aspekte wie Höflichkeit und Code Switching.
3 Moderne Fachsprachen im Hindi: Das Kapitel analysiert die historische Entwicklung, Wortbildungsprozesse und die staatliche Terminologienormung im Hindi als Mittel zur Wissenschaftskommunikation.
4 Internationale Fachkommunikation und Übersetzen: Hier werden die Herausforderungen des Übersetzens zwischen Hindi und Englisch sowie die Rolle des Hindi als Wissenschaftssprache im globalen Vergleich erörtert.
5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Daseinsberechtigung beider Sprachen in Indien zusammen und fordert eine konsequentere Umsetzung der Mehrsprachigkeit im Bildungssystem und in der Forschung.
Hindi, Devanāgarī, Fachkommunikation, Sprachpolitik, Sprachplanung, Indien, Übersetzung, Englisch, Indian English, Code Switching, Terminologiearbeit, Sprachwissenschaft, Wissenschaftssprache, Mehrsprachigkeit, Terminologienormung.
Die Arbeit analysiert den Status und die Verwendung der Sprache Hindi innerhalb der modernen internationalen Fachkommunikation und betrachtet dabei insbesondere den wissenschaftlich-technischen Bereich.
Zentrale Themen sind die linguistischen Grundlagen des Hindi, die indische Sprachplanung, der Einfluss des Englischen, die Herausforderungen bei der Fachübersetzung sowie die Rolle des Hindi in indischen Institutionen.
Das Hauptziel ist zu untersuchen, wie gut sich Hindi als Sprache für Technik und Wissenschaft eignet und welche Rolle soziopolitische Faktoren auf die Entwicklung des Hindi als Fachsprache haben.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer eigenen vergleichenden Analyse von Fachtexten, um Merkmale des Hindi in der Fachkommunikation zu identifizieren.
Im Hauptteil werden neben der Grammatik und dem Schriftsystem auch historische Entwicklungen der indischen Fachsprachen, die Strategien der Regierung zur Terminologiebildung und spezifische Probleme bei Softwarelokalisierung und Übersetzung diskutiert.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sprachplanung, Fachkommunikation, Devanāgarī, Terminologienormung und das Sprachenpaar Hindi-Englisch charakterisiert.
Code Switching ist in der indischen Fachkommunikation weit verbreitet und spiegelt sowohl ein soziales Bildungsgefälle als auch die Notwendigkeit wider, westliche Fachbegriffe in den indischen Kontext zu integrieren.
Aufgrund der enormen Anzahl an Synonymen, der Komplexität der indischen Bürokratie und des Fehlens einer landesweit einheitlichen Akzeptanz für neu geschaffene Sanskrit-basierte Termini ist die Normung eine schwierige Aufgabe.
Das "Indian English" wird als eine mit dem Hindi eng verknüpfte Varietät betrachtet, deren morphosyntaktische Strukturen oft durch indische Sprachen geprägt sind, was die Kommunikation sowohl innerhalb Indiens als auch international beeinflusst.
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