Diplomarbeit, 2002
135 Seiten, Note: 2,0
1. Für den schnellen Leser – Management Summary
2. Einführung eLearning
2.1 Die ihk.online&medien.gmbh
2.2 Ausgangssituation und Ziel dieser Arbeit
2.3 Methodischer Aufbau
3. Das eLearning-Konzept
3.1 Fort- und Weiterbildung im Unternehmen
3.1.1 Notwendigkeit der Fort- und Weiterbildung
3.1.2 Bildungsarten
3.2 Begriffsdefinition eLearning
3.2.1 Definition
3.2.2 Kernelemente im eLearning
3.2.3 Technische und didaktische Entwicklung
3.2.3.1 1950 – 1980: CAI (computer-aided-instruction)
3.2.3.2 1980 – 1990: CBT (computer-based-training)
3.2.3.3 Ab 1990: WBT (web-based-training)
3.2.4 Situation heute
3.3 Abgrenzung eLearning - Wissensmanagement
3.3.1 Definition Wissensmanagement
3.3.2 Kernprozesse im Wissensmanagement
3.3.3 Verzahnung Lernen und Wissensmanagement
3.3.4 Zusammenhang von Lernen und Wissensmanagement
3.3.5 Problemfelder eLearning / Wissensmanagement
3.3.6 Gemeinsame Zukunft
3.4 eLearning als Schichtmodell
3.4.1 Schicht: Inhalte
3.4.2 Schicht: Anwendungen
3.4.2.1 Autorenwerkzeuge
3.4.2.2 Content-Creation-Systeme
3.4.2.3 Tutorensysteme
3.4.2.4 CBT / WBT
3.4.3 Schicht: Plattformen
3.4.4 Schicht: Umgebung
3.4.5 Nutzen des eLearning-Schichtmodells
3.5 Lerntechnologien im eLearning
3.5.1 Entwicklungswerkzeuge
3.5.1.1 Multimedia-Tools und klassische Autorensysteme
3.5.1.2 Webbasierte Kursautorensysteme
3.5.2 Informations- und Kommunikationsmedien
3.5.2.1 Asynchrone Medien
3.5.2.2 Synchrone Medien
3.6 Lehr- und Lernformen im eLearning
3.6.1 Lernarchitektur
3.6.2 Lernraum
3.6.3 Lernprozess
3.7 Gestaltung von Lehr- und Lernformen im eLearning
3.7.1 Gestaltungsgrundsätze
3.7.2 Gestaltung von Lernräumen
3.7.3 Gestaltung von Lernprozessen
3.7.3.1 Just-in-time-eLearning
3.7.3.2 eCollaboration
3.7.3.3 eTraining
3.8 Einsatz von eLearning
3.8.1 Anwendungsszenarien
3.8.2 Praxisbeispiel Finanzdienstleister
3.8.3 Praxisbeispiel Lern-Cafe
3.8.4 Spektrum blended learning
3.8.4.1 Lernen personal / organisational
3.8.4.2 Lernen lokal / verteilt
3.8.4.3 Lernen synchron / asynchron
3.8.4.4 Lernen individuell / kollaborativ
3.8.4.5 Lernen statisch / interaktiv
3.8.4.6 Lernen stationär / mobil
3.8.4.7 Lernen virtuell / nicht-virtuell
3.8.5 Einsatzmöglichkeiten von blended learning
3.8.5.1 eLearning – Präsenz
3.8.5.2 eLearning – Präsenz – eLearning
3.8.5.3 eLearning – Präsenz – eLearning – Präsenz
4. Die eLearning Potentialanalyse
4.1 Chancen und Potential von eLearning
4.1.1 Technologische Grundeigenschaften
4.1.1.1 Computerbasiert
4.1.1.2 Modular
4.1.1.3 Internetbasiert
4.1.2 Inhaltliche Grundeigenschaften
4.1.3 Die drei Hauptargumente
4.1.3.1 Unabhängig von der Zeit
4.1.3.2 Unabhängig vom Ort
4.1.3.3 Unabhängig vom Medium
4.1.4 Auswirkungen für den Lerner
4.1.5 Auswirkungen für Dozenten / Tutoren
4.1.6 Auswirkungen für Unternehmen
4.2 Probleme und Lösungen
4.2.1 Lernerbezogene Risiken
4.2.2 Lernmodul-verursachte Probleme
4.2.3 Technikbedingte Probleme
4.2.4 eLearning-bedingte Probleme
4.2.5 Themenbedingte Probleme
4.2.6 Kulturbedingte Probleme
4.2.7 Kostenhürde eLearning
4.3 eLearning im Vergleich
4.3.1 eLearning im Vergleich zu Präsenzseminaren
5. Die eLearning-Strategie
5.1 Einsatz von eLearning im Rahmen von B2E
5.1.1 Definition Personalentwicklung / B2E
5.1.2 Standardisierung durch eLearning
5.1.3 Individualisierung durch eLearning
5.1.4 Praxisbeispiel Siemens AG
5.2 Entwicklung einer eLearning-Strategie
5.2.1 Definition eLearning-Strategie
5.2.2 Entwicklung einer eLearning-Strategie
5.2.3 Umfeld einer eLearning-Strategie
5.2.4 Anforderungen an eine eLearning-Strategie
5.2.5 Strategieprozess
5.2.5.1 Ausgangslage
5.2.5.2 Vision
5.2.5.3 Strategieplan
5.2.5.4 Umsetzungsplan
5.2.5.5 Kommunikationsprozess
5.2.5.6 Audits, Controlling und Evaluation
5.3 Probleme und Erfolge einer eLearning-Strategie
5.3.1 Das Komplexitätsproblem
5.3.2 Das Informationsproblem
5.3.3 Das Ressourcenproblem
5.3.4 Das Entscheidungsproblem
5.3.5 Das Koordinationsproblem
5.3.6 Strategieergebisse
5.3.7 Return on Education
5.3.8 Entwicklung einer neuen Lernkultur
5.3.9 Umgang mit Wissen
Die Arbeit analysiert die Einsatzmöglichkeiten von eLearning in Unternehmen, um als Leitfaden für Personalentwickler und Entscheidungsträger zu dienen. Das primäre Ziel ist es, ein Verständnis für ganzheitliche Konzepte und Strategien zu schaffen, die über reine Einzelprojekte hinausgehen und eLearning erfolgreich in die Unternehmensstruktur integrieren.
3.8.2 Praxisbeispiel Finanzdienstleister
In seinem unveröffentlichten Manuskript „eLearning und eTesting“ schildert der Autor Dr. Lars Satow folgendes Praxisbeispiel:
„Die Mitarbeiterin Frau P. arbeitet für einen Finanzdienstleister. Zu ihren Aufgaben gehört etwa die Bearbeitung von telefonischen Kundenanfragen. In wenigen Monaten wird Frau P. in die Aus- und Weiterbildungsabteilung wechseln und dort Schulungsmaterial für neue Mitarbeiter entwickeln. Als Vorbereitung soll Frau P. mit didaktischen und psychologischen Prinzipien der Trainingsentwicklung vertraut gemacht werden.
Vor dem Einsatz eines eLearning-Systems - auch Learning Management System genannt - hätte Frau P. für mehrere Tage eine Schulung besuchen müssen. Vielleicht hätte Frau P. auch eine CD-ROM mit einem Multimedia-Kurs als Material für eine Selbstlernphase erhalten. Die CD-ROM wäre jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit am nächsten Tag in der Schublade verschwunden, denn schnell sind solche Kurse veraltet, passen nicht hundertprozentig auf die Anforderung oder lassen sich erst gar nicht installieren, weil die Technologie bereits wieder veraltet ist.
Das Learning Management System des Call Centers merkt Frau P. für das Curriculum "Basiswissen einer Kursautorin" vor. Das Curriculum besteht aus einem eLearning-Kurs, einem virtuellem Forum zum Austausch mit Experten und einem traditionellen Seminar. Der eLearning-Kurs umfasst wiederum mehrere modularer Lerneinheiten. Am Ende des Curriculums steht ein umfassender Zertifizierungs-Test.
Wenn Frau P. morgens ihren Computer einschaltet, wird sie automatisch auf das Internet-Portal für Mitarbeiter geleitet. Hier findet Frau P. alle wichtigen Informationen und Funktionen für ihre tägliche Arbeit. Frau P. kann sich über neue Produkte informieren, Kundendaten abfragen, e-Mails lesen und versenden. Frau P. hat zudem die Möglichkeit, aus ihrem Portal heraus in das e-Learning einzusteigen.
Auf der Übersichtsseite sieht Frau P. an diesem Morgen, dass für sie ein neuer Kurs vorgesehen ist: Beim ersten Aufruf des Kurses "Basiswissen einer Kursautorin" über den Web-Browser wird Frau P. automatisch als Kursteilnehmer registriert und ihre Kostenstelle wird mit den Kosten für die Durchführung belastet. Der Kurs beginnt mit einem Einstufungstest. Das Ergebnis führt dazu, dass Frau P. bestimmte Lerneinheiten nicht mehr zu bearbeiten braucht. Während Frau P. Schritt für Schritt den Kurs durcharbeitet, verfolgt das System den Lernfortschritt und bestimmt laufend den optimalen Lernweg. Bemerkt das System, dass Frau P. an einer Stelle stecken bleibt, stellt es den Kontakt zum Kursbetreuer (Tutor) her.“
Für den schnellen Leser – Management Summary: Bietet einen kompakten Überblick über die Notwendigkeit von eLearning als strategisches Element zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in Unternehmen.
Einführung eLearning: Analysiert den technologischen Wandel in der Aus- und Weiterbildung sowie die geschichtliche Entwicklung und Definition von eLearning.
Das eLearning-Konzept: Beschreibt die ganzheitliche Integration von eLearning im Unternehmen, einschließlich der Abgrenzung zum Wissensmanagement und des eLearning-Schichtmodells.
Die eLearning Potentialanalyse: Diskutiert die technologischen und inhaltlichen Chancen, identifiziert potenzielle Probleme bei der Implementierung und vergleicht eLearning mit Präsenzseminaren.
Die eLearning-Strategie: Erläutert das strategische Vorgehen bei der Implementierung von eLearning-Systemen, unter anderem im Rahmen von B2E-Strategien sowie Controlling-Prozessen.
eLearning, Wissensmanagement, Blended Learning, Personalentwicklung, Lernplattform, Lernobjekte, Strategie, Weiterbildung, Kompetenz, eCollaboration, Return on Education, E-Teaching, Lernarchitektur, Training-on-demand, Standardisierung
Die Diplomarbeit untersucht die Einsatzmöglichkeiten von eLearning als Bestandteil moderner betrieblicher Aus- und Weiterbildungskonzepte unter Berücksichtigung von Wissensmanagement.
Die Arbeit behandelt die konzeptionelle Einbettung von eLearning, die Abgrenzung zum Wissensmanagement, verschiedene Lerntechnologien sowie den strategischen Implementierungsprozess in Unternehmen.
Ziel ist es, einen Leitfaden für Personalentwickler und Entscheider zu erstellen, der aufzeigt, wie eLearning im Unternehmen erfolgreich und nachhaltig eingeführt werden kann.
Es handelt sich um eine allgemeine theoretische Betrachtung des Themas unter Einbezug von Konzepten, Strategien und Praxisbeispielen aus der Wirtschaft.
Der Hauptteil analysiert die Definitionen, technologische Entwicklungen, die Verzahnung von Lernen und Wissensmanagement, das Schichtmodell von eLearning-Systemen sowie Strategien zur Umsetzung und Erfolgsmessung.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie eLearning-Strategie, Wissensmanagement, Blended Learning, Kompetenzförderung und Return on Education.
Das Schichtmodell ermöglicht es, eLearning-Systeme modular und stufenweise an die spezifischen Bedürfnisse und den Grad der Komplexität eines Unternehmens anzupassen.
Sie bestimmt die Wahl der Lernmethoden: Während explizites Wissen gut über Kurse vermittelt werden kann, erfordert implizites Wissen eher kollaborative Ansätze wie eCollaboration.
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